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Frankreichs Nationalspieler Mbappé spendet WM-Prämie an kranke Kinder

Warum das wichtig ist
Ohne Migration wäre Frankreich ein ganz anderes Land. Die WM 2018 hat gezeigt, was das Land so großartig macht: seine Vielfalt. Weniger Ungleichheit ist das 10. on insgesamt 17 Entwicklungszielen der Vereinten Nationen. Dafür braucht es einen gleichberechtigten Umgang mit Menschen jeder Religion, Ethnie und Herkunft. Setz dich mit Global Citizen für eine gerechtere Welt für alle ein.

Für den WM-Sieg gegen Kroatien am vergangenen Sonntag erhielten die französischen Spieler nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch eine ordentliche Prämie.

Kylian Mbappé wird sein Geld allerdings nicht behalten. Der erst 19-Jährige Spieler, der während der Weltmeisterschaft vier Tore für Frankreich schoss, hat bekannt gegeben, dass er seine gesamte Siegprämie der WM an „Premiers de Cordée“ spenden will. Die Organisation bietet kranken und behinderten Kindern in Krankenhäusern und Kliniken kostenlose Sportkurse an. Außerdem setzt sich der Verein gegen die Diskriminierung von Kindern mit Behinderungen ein, indem sie etwa Rollstuhlbasketball an Schulen einführen.

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„Kylian ist ein großartiger Mensch“, sagte Sebastien Ruffin, Geschäftsführer von Premiers de Cordée gegenüber Le Parisien. „Wann immer seine Zeit es zulässt, unterstützt er uns gerne. Er hat eine sehr gute Beziehung zu Kindern und findet immer die richtigen Worte, um sie aufzumuntern.“

Mbappé bekam nach dem WM-Sieg rund 300.000 Euro, berichtet Sports Illustrated.

Er musste nicht lang überlegen, was er mit dem Geld anstellt – seit 2017 unterstützt er Premiers de Cordée und spendet seine Antrittshonorare, rund 19.000 Euro pro Spiel, an die Organisation, berichtet die französische Zeitung L’Equipe.

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Mbappé wurde in Paris geboren und ist der Sohn von Einwanderern. Sein Vater, Wilfried Mbappé, kommt aus Kamerun und seine Mutter, Fayza Lamari, stammt aus Algerien.

Auch Englands Nationalmannschaft spendet seit 2007 ihre gesamten Spieleinnahmen an die englische Fußball Stiftung (EFF), was der EFF gegenüber Global Citizen in einer Stellungnahme bestätigte. Mittlerweile sind so mehr als 5 Millionen Euro zusammengekommen. Die Gelder wurden an Organisationen wie UNICEF, Help for Heroes und andere Einrichtungen weitergegeben.