Global Citizen ist eine Gemeinschaft, die aus engagierten Menschen wie dir besteht.

Menschen, die mehr über die wichtigsten Angelegenheiten dieser Welt erfahren und aktiv werden wollen. Dein Einsatz kann extremer Armut ein Ende setzen.

Singer Rihanna gestures during a meeting in Dakar, Senegal, Feb. 2, 2018. Singer Rihanna and French President Emmanuel Macron have headlined a conference in Senegal raising hundreds of millions of dollars for education in poor countries.
Mamadou Diop/AP
Bildung

Rihanna twitterte an Bundesregierung – und bekommt prompt diese Antwort

Warum das wichtig ist
Politischer Aktivismus hat viele Gesichter. Wer wählen geht, friedlich demonstriert, Petitionen unterschreibt oder öffentlich und fair seine Meinung zum politischen Geschehen äußert, wird zum aktiven Nutzer unserer Demokratie. Gemeinsam mit Global Citizen hat R&B Star Rihanna ihre Bekanntheit schon regelmäßig genutzt, um Regierungen auf Twitter dazu aufzufordern, sich für mehr Bildungsgerechtigkeit einzusetzen. Auch du kannst Rihanna in ihrem Anliegen unterstützen und hier aktiv werden. Denn viele Stimmen sind immer besser als eine.

Wir alle kennen Rihanna als Sängerin und Entertainerin. Doch mittlerweile ist Riri auch bekannt für ihren Einsatz für Bildung weltweit.

Immer wieder nutzt sie ihre Reichweite, um auf Twitter mit Politikern und Regierungen in Kontakt zu treten und sie in aller Öffentlichkeit dazu aufzufordern, mehr Gelder für Bildung auszugeben.

Im vergangenen Jahr twitterte sie etwa den französischen Präsidenten Emmanuel Macron an und fragte ihn nach Frankreichs Unterstützung für Bildung weltweit. Die Reaktion? Kurze Zeit später lud der Präsident die Sängerin zu einem Treffen in Frankreich ein. Gemeinsam mit Brigitte Macron sowie Global Citizen Gründer Hugh Evans diskutierten sie über die Finanzierung der Global Partnership for Education (GPE).

Rihanna ist Botschafterin der Globalen Bildungspartnerschaft (GPE) und macht sich seit Jahren dafür stark, dass Länder ihren fairen Beitrag zur Finanzierung des Fonds beisteuern.

Mehr lesen: Ein ziemlicher guter Grund, warum Rihanna nach Malawi reiste

Mitte September startete sie einen erneuten Aufruf via Twitter und wandte sich dieses Mal an die Regierungen in Japan, Finnland, Neuseeland und Deutschland.

In Deutschland richtete sie ihr Anliegen an die Twitterkanäle vom Entwicklungsministerium und Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert, da Angela Merkel und Entwicklungsminister Müller keine eigenen Twitteraccounts haben. Nach drei Stunden antwortete Seibert: “Danke für deine Nachricht und dein Engagement Rihanna! Der Zugang zu Bildung ist ein Grundrecht für jeden. Deutschland ist ein aktiver Unterstützer für Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wir planen unser Engagement für Bildung in Entwicklungsländern weiter auszubauen.”

Auch das Bundesentwicklungsministerium reagierte mit diesem Tweet: 

Seit Jahren setzt sich Global Citizen dafür ein, dass Deutschland mehr in Bildung weltweit investiert. Das Versprechen des BMZ, die Gelder für GPE weiter zu erhöhen, ist ein guter Anfang. Jetzt warten wir darauf, dass das Entwicklungsministerium und die Bundesregierung ihr Versprechen halten. 

Das Riris Strategie durchaus Erfolg haben kann, zeigt ein Beispiel aus 2016, als sie den damaligen französischen Präsidenten Hollande über Twitter aufforderte, mehr in Bildung zu investieren. Kurze Zeit später sagte Frankreich zwei Millionen US-Dollar für die Bildungsinitiative ”Education Cannot Wait“ zu.