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Bildung

Wie George und Amal Clooney dabei halfen, Schulen für 3.000 Flüchtlingskinder zu bauen

Warum das wichtig ist:
Der Zugang zu hochwertiger Bildung ist entscheidend, um Armut weltweit zu beenden. Kinder, die zur Schule gehen, sind besser vor Ausbeutung, Gewalt und Armut geschützt. Werde hier mit uns aktiv und stelle sicher, dass jedes Kind das Recht auf Bildung wahrnehmen kann.

George und Amal Clooney setzten mal wieder ein Zeichen: Im Sommer 2017 gaben sie bekannt, dass sie 3.000 Flüchtlingskindern aus Syrien, die nun im Libanon leben, eine Schulbildung ermöglichen wollen. Warum die Wahl gerade auf den Libanon gefallen ist, ist einfach: Das Land hat in den vergangenen Jahren mehr als eine Million Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen. Darunter sind 500.000 Kinder, die derzeit nicht zur Schule gehen können. Außerdem liegt im Libanon der Geburtsort von Amal Clooney.

Die Clooney Foundation arbeitete mit Google und HP zusammen, um UNICEF und das libanesische Bildungsministerium dabei zu unterstützen, sieben öffentliche Schulen aufzubauen.

"Tausende syrische Flüchtlingskinder sind derzeit einem hohen Risiko ausgesetzt – dem Risiko, niemals ihren Weg in die Arbeitswelt zu finden. Eine hochwertige schulische Ausbildung kann das ändern und ihnen eine Zukunft geben“, sagte das Paar.

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"Wir wollen nicht eine ganze Generation verlieren, nur weil sie das Unglück hat, zur falschen Zeit am falschen Ort geboren zu sein", sagten sie weiter.

Die Clooney Foundation und Google spendeten für dieses Vorhaben insgesamt 2,25 Millionen US-Dollar. Zusammen mit einer weiteren Million US-Dollar von HP konnten damit Transport, Schulzubehör und Computer bezahlt sowie Lehrer*innen eingestellt werden.

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UNICEF bestätigte 2017, dass etwa 200.000 syrische Flüchtlingskinder, die im Libanon leben, nicht zur Schule gehen können. Die Organisation Human Rights Watch berichtet sogar von mehr als 250.000 Kindern.

Durch den seit März 2011 anhaltenden Krieg in Syrien wurden bis jetzt mehr als 400.000 Menschen getötet.

Global Citizen unterstützt die Kampagne “Education Cannot Wait”, in der die Staats- und Regierungschefs dazu aufgerufen werden, zusätzliche Gelder für die Bildung von Kindern in Notsituationen bereitzustellen.