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Hunger & Ernährungssicherheit

Dank dieser Schauspielerin wurden 800 Obdachlose am Oscar-Abend satt

Wenn dir das Leben Lammcarré mit Polenta-Sticks, Gemüse-Tatar mit Ricottacreme oder  Entenbrust á l’orange oder Entrecôte mit Fenchel schenkt, dann dreht es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Lebensmittelverschwendung.

Lebensmittelverschwendung? Ja! Zumindest wenn es nach den beiden Organisationen

Chefs to End Hunger” und „Copia“ geht. Und diese beiden Organisationen haben alles andere getan als Lebensmittel zu verschwenden: nach der offiziellen Oscar-Feier - die After-Party nach der Oscarverleihung - vergangenes Wochenende, haben die „Chefs to End Hunger” und „Copia“ sich voll und ganz dem übriggebliebenen Essen der Stars gewidmet.

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Seit mittlerweile sechs Jahren nimmt sich „Chefs to End Hunger” übriggebliebenem Essen an und spendet es an Suppenküchen und andere Einrichtungen, die Armen und Obdachlosen hilft.

Dieses Jahr bekam „Chefs to End Hunger” Unterstützung von „Copia“, einer Organisation, die eng mit Restaurants in Los Angeles zusammenarbeitet und das übriggebliebene Lebensmittel an Leute spendet, die in ärmlichen Verhältnissen leben. Und „Copia“ wurde von einer ganz besonderen Schauspielerin unterstützt.

Die Schauspielerin und Global Citizen Botschafterin Freida Pinto - bekannt aus „Slumdog Millionaire” - hat sich dieses Jahr „Copia” angeschlossen. In einem Post auf Instagram sagte sie, dass die Lebensmittel des Oscar-Abends 800 Menschen zugute kamen.

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Lebensmittelverschwendung ist weltweit ein großes Problem. In der EU werden zum Beispiel jedes Jahr über 88 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeschmissen. Allein in Deutschland sind es 18,4 Millionen Tonnen. Damit können Millionen von Menschen, die in Europa an Nahrungsmittelmangel leiden, versorgt werden.

Wenn sich mehr (berühmte) Menschen wie Freida Pinto und Organisationen wie „Chefs to End Hunger” und „Copia“ für das Problem der Lebensmittelverschwendung einsetzen würden, könnte Millionen von Menschen auf der Welt geholfen werden und gegen den Nahrungsmittelmangel in vielen Ländern vorgegangen werden.