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Britain's Prince Harry and his fiancee Meghan Markle pose for photographers during a photocall in the grounds of Kensington Palace in London, Monday Nov. 27, 2017. (AP Photo/Matt Dunham)
Frauenrechte

Meghan Markle will bei ihrer Hochzeit mit sexistischer Tradition brechen

Es ist eine Jahrhundertealte Tradition, die Meghan Markle zu brechen plant: Sie will bei ihrer royalen Hochzeit am 19. Mai selbst eine Rede halten, berichten britische Medien.

Warum das eine Sensation ist? Nun ja, Hochzeiten laufen bekanntlich sehr traditionell ab – und das gilt ganz besonders für Hochzeiten in Königsfamilien. Normalerweise werden die Reden ausschließlich von dem Bräutigam, den Trauzeugen und dem Vater der Braut gehalten. Doch mittlerweile gibt es insbesondere in den USA den Trend, dass Frauen an ihrem Hochzeitstag für sich selbst sprechen.

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Auch die amerikanische Schauspielerin Markle wolle sich mit einer eigenen Rede an die 800 Gäste wenden, die bei ihrer Hochzeit mit Prinz Harry erwartet werden. Markle will die Chance nutzen, sich bei Prinz Harry, der Queen und bei ihrer Familie und Freunden zu bedanken, berichtet die Sunday Times.

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Markles Vater Thomas, ein 73-jähriger ehemaliger Hollywood-Regisseur, will seine Tochter dennoch traditionell zum Altar führen. Doch Medien berichten auch davon, dass Meghan Markle stattdessen gerne ihre Mutter an der Seite hätte.
Es wäre nicht das erste Mal, dass Markle sich ausdrücklich für die Gleichstellung der Geschlechter ausspricht - vor allem in Bezug auf die Ehe.

Wie Emma Watson ist Markle eine UN-Frauenanwältin - und hielt einmal eine Rede vor dem damaligen UN-Generalsekretär Ban Ki Moon.
„Ich bin stolz darauf, eine Frau und eine Feministin zu sein", sagte sie während der Rede bei der UNO 2015. „Eine Frau ist gleichgestellt mit ihrem Ehemann.“

Und als sie jung war, war Markle so empört über dem sexistischen Slogan eines Spülmittels, dass sie sich mit einem Schreiben an die Frauenrechtsanwältin Gloria Allred und die damalige First Lady Hillary Clinton wandte.

Und es funktionierte: Nachdem Allred und Clinton ihre Unterstützung zugesagt hatten, wurde der Werbespruch geändert. Aus „Überall in Amerika kämpfen Frauen mit fettigen Töpfen und Pfannen“ wurde: „Überall in Amerika kämpfen Menschen mit fettigen Töpfen und Pfannen“.

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Berichten zufolge wollen Markle und Prinz Harry ihre Hochzeit selbst planen und eifrig daran arbeiten, die Veranstaltung persönlich und „ihren Charakteren entsprechend“ zu gestalten.

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