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Photo by Jordan Strauss/Invision/AP
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Kendrick Lamar mietete 3 Kinos, damit 1.000 Kinder aus armen Familien 'Black Panther’ sehen konnten

„Black Panther“ ist ein Herzensprojekt von Rapper Kendrick Lamar. Der Film, der derzeit in den Kinos läuft, bricht Rekorde: Produziert von einem schwarzen Regisseur, schwarzen Drehbuchautoren und vorwiegend schwarzen Schauspieler ­– und einen phänomenalen Soundtrack von Kendrick Lamar.

Das Resultat, in das Lamar so viel harte Arbeit gesteckt hat, wollte er mit Kindern teilen, die sonst vielleicht nicht die Möglichkeit hätten, den Film im Kino zu sehen.

Sein Plattenlabel Top Dawg Entertainment hat deshalb fünf Säle in drei verschiedenen Kinos in Los Angeles gemietet, damit Kinder aus ärmeren Verhältnissen den Film sehen können, berichtet das US-Magazin The Fader.

Es sind ungefähr 1,000 Kids, die so die Chance bekommen den Film zu gucken, der als einer der besten Superhelden-Filme aller Zeiten gehandelt wird.

Die drei Kinos liegen in der Nähe von drei großen Siedlungen mit Sozialwohnungen, sodass die Kinder keine weite Fahrt auf sich nehmen müssen.

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Lamar ist nicht der Einzige, der sich auf diese Weise sozial engagiert. Auch Rapper T.I., Schauspielerin Octavia Spencer und viele andere bekannte Persönlichkeiten machen es möglich, dass Kinder diesen Kinofilm sehen können und rufen zum Beispiel auf GoFundMe dazu auf, die Idee zu unterstützen.

„Black Panther“ hat in den amerikanischen Kinos allein am ersten Wochenende bereits 235 Millionen Dollar eingespielt und ist damit der erfolgreichste Februar-Film aller Zeiten.

Der Film spielt in einem fiktiven afrikanischen Land namens Wakanda, das nie kolonialisiert wurde. Wakanda ist ein wohlhabendes, blühendes Land und widerspricht damit den üblichen Klischees von Ländern auf dem afrikanischen Kontinent. Der Film bringt einen dazu, über die afrikanische Kultur und vor allem den Umgang mit dieser Bevölkerung nachzudenken.

Monatelang haben die Menschen, vor allem in den USA, auf diesen Film gewartet. Nun werden uns der Film und die Soundtracks wie „King’s Dead“ und „All the Stars“ von Lamar wohl noch lange begleiten.

Global Citizen ruft mit Kampagnen dazu auf, dass es mehr Toleranz und Inklusion in der Gesellschaft geben muss. Du kannst dich uns anschließen und hier aktiv werden.