Global Citizen ist eine Gemeinschaft, die aus engagierten Menschen wie dir besteht.

Menschen, die mehr über die wichtigsten Angelegenheiten dieser Welt erfahren und aktiv werden wollen. Dein Einsatz kann extremer Armut ein Ende setzen.

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Citizenship

6 Momente, in denen Idris Elba bewies, dass er ein Global Citizen ist

Warum das wichtig ist
Global Citizens setzen sich auf der ganzen Welt dafür ein, Armut ein Ende zu setzen. Auch der britische Schauspieler Idris Elba, aka “Sexiest Man Alive”, macht sich im Kampf gegen Armut stark. Werde auch du aktiv und sei Teil der Generation, die Armut ein für alle Mal beendet.

Im vergangenen November kürte das US-Magazin People Idris Elba zum “Sexiest Man Alive”. Auch wir möchten dem britischen Schauspieler unser Lob aussprechen – nicht etwa für sein Aussehen, sondern für sein humanitäres Engagement.

Wie man es von einem echten Global Citizen erwartet, bedankte Elba sich nach Bekanntgabe der Auszeichnung, bei seinen Fans auf Twitter und nutzte gleich die Gelegenheit, um daran zu erinnern, bei den bevorstehenden Zwischenwahlen wählen zu gehen.

Bekannt ist der Schauspieler etwa durch seine Rollen in “The Wire” oder in “Thor”. "Es war eine nette Überraschung - auf jeden Fall ein Ego-Schub", sagte der britische Schauspieler über seine Auszeichnung gegenüber dem People Magazin.

Wir glauben, dass es möglich ist, Armut zu beenden, wenn Menschen auf der ganzen Welt zusammenkommen und Maßnahmen ergreifen. Im Laufe seiner Karriere hat Elba eine Reihe sozialer Themen unterstützt – von extremer Armut bis zu Gesundheit und Bildung.

Hier sind sechs Momente, in denen Elba bewiesen hat, dass er sich für eine bessere Welt einsetzt.

1. Er verkörperte einen der einflussreichsten Global Citizens auf der Leinwand

2013 übernahm Elba die wohl anspruchsvollste Rolle seines Lebens: Für den Film “Mandela: Der lange Weg zu Freiheit”, schlüpfte er in die Rolle des südafrikanischen Freiheitskämpfers Nelson Mandela. Mandela spielte eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Apartheid, die systematische Rassendiskriminierung, die zwischen 1948 und 1994 in Südafrika herrschte, bevor er 1994 zum ersten schwarzen Präsident des Landes gewählt wurde.  

In Vorbereitung auf seine Rolle, verbrachte Elba eine bewegende Nacht in Mandelas Gefängnis auf Robben Island in Südafrika – dem Gefängnis, in dem Mandela 18 Jahre verbrachter, weil er versuchte, die repressive Regierung zu stürzen.

"Ich hatte ein erstaunlich starkes Gefühl von Verlust. Ich dachte nur "Wow”. Ich habe eine Idee davon bekommen, was Madiba durchmachen musste", sagte Elba zu der US-Moderatorin Oprah Winfrey.

2. Eine britischen Organisation ernannte ihn zum Anti-Crime Botschafter

2009 wurde Elba zum Sprecher und Anti-Crime Botschafter des “Prince‘s Trust”, einer gemeinnützigen Organisation, die 1976 von S.K.H Prinz Charles gegründet wurde, um benachteiligten Jugendlichen zu helfen, ernannt. Die Organisation habe sein Leben verändert, verriet Elba der britischen Tageszeitung The Mirror. Er wuchs in London in einer Gegend auf, die von Armut und Rassismus geprägt war. Nur dank eines Stipendiums des “Prince‘s Trust”, konnte Elba im Alter von 16 Jahren das nationale Jugendmusiktheater besuchen.

Als Anti-Crime Botschafter fördert er den Zugang zu Bildung für Jugendliche in unterversorgten Stadtteilen in London.

3. Er erhielt den “BAFTA Los Angeles Britannia Award”

2013 wurde Elba mit dem “Britannia Award” für sein Engagement für die gemeinnützige Organisation “The Prince‘s Trust” ausgezeichnet. Diese Auszeichnung würdigt Personen, die ihre Bekanntheit nutzen, um sich für humanitäre Zwecke einzusetzen.

"Idris Elba hat seine Erfolge in Film und Fernsehen genutzt, um die Aufmerksamkeit auf ein wichtiges Anliegen zu lenken. Seine Arbeit für den “Prince's Trust” für benachteiligte Jugendliche, ist sehr lobenswert und entspricht den eigenen Bemühungen der BAFTA Los Angeles in der Innenstadt", sagte Gary Dartnall, Vorstand der BAFTA Los Angeles.

4. Er unterstützte ein Wohnprojekt, das nach ihm benannt wurde

Die gemeinnützige Organisation “A2Dominion New Homes” benannte 2011 ein 6,2 Millionen Pfund teures Wohnprojekt im Londoner Stadtteil Hackney nach Elba – eine große Ehre für den Schauspieler, der selbst in Hackney aufgewachsen ist. In vielen Regionen der Welt, übersteigt die Anzahl der Haushalte mit niedrigem Einkommen die Anzahl an erschwinglichen Wohnungen – unter anderem in London. Mit dem Wohnprojekt will die Organisation hochwertige neue Wohnungen zu erschwinglichen Preisen anbieten.

"Als ehemaliger Hackneyer habe ich mich sehr darüber gefreut, das Elba Haus in der Andrestraße, das den Bewohnern moderne, erschwingliche neue Wohnungen bietet, zu eröffnen”, sagte Elba.

5. Er unterstützte den Kampf gegen das Ebola-Virus

Elbas Eltern stammen aus Sierra Leone, einem Land in Westafrika, das 2014 stark von der Ebola-Epidemie betroffen war. Im selben Jahr nahm der britische Schauspieler an einem Treffen teil, um führende Politiker der Welt aufzufordern, die Krise zu bekämpfen und in langfristige Präventions- und Behandlungsstrategien zu investieren.

"Es ist ein menschliches Problem, nicht nur ein regionales", beschrieb Elba die Epidemie, die nach wie vor eine gesundheitliche Bedrohung für die Welt darstellt.  

6. Er unterstützte syrische Flüchtlinge in einem Banksy Video

Der britische Schauspieler verlieh im März 2014 einem bewegenden Animationsfilm seine Stimme. Der Film ist Teil der #WithSyria Kampagne und sollte die internationale Gemeinschaft auf den blutigen Bürgerkrieg in Syrien aufmerksam machen.

In dem von vom britischen Streetart-Künstler Banksy inspirierten Video, bat Elba darum, den Flüchtlingen in Syrien beizustehen.