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Gesundheit

Bill und Melinda Gates spenden 100 Millionen zur Bekämpfung des Coronavirus

Warum das wichtig ist
Das Coronavirus breitet sich in der Welt aus. Während die Angst, sich zu infizieren, bei vielen Menschen wächst, suchen Expert*innen nach Wegen, wie sie das Virus eindämmen können und Wissenschaftler*innen nach Impfstoffen gegen das neuartige Virus. 

Die Bill and Melinda Gates Foundation will bis zu 100 Millionen US-Dollar für die Bekämpfung des aktuellen Coronavirus-Ausbruchs bereitstellen, teilte die Organisation mit. 

Dies schließt die 10 Millionen Dollar ein, die die Stiftung bereits zugesagt hatte und die für verschiedene Maßnahmen verwendet werden sollen.

Hohes Risiko für Menschen ohne stabile Gesundheitsversorgung

Bis zu 20 Millionen US-Dollar werden an öffentliche Gesundheitsbehörden in Afrika und Südasien gehen. Die Menschen dort sind aufgrund der Tatsache, dass sie in extremer Armut und ohne stabile Gesundheitsversorgung leben, einem hohen Risiko ausgesetzt, so die Stiftung. 

Bereits der Ausbruch der Schweinegrippe (H1N1-Grippe) im Jahr 2009 habe vor allem Menschen getroffen, die in extremer Armut leben. Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen seien tendenziell deutlich stärker von Pandemien betroffen, berichtete 2017 auch das Brookings Institute und stellte fest, dass in diesen Ländern während des Ausbruchs der Schweinegrippe 2009 viel später geimpft wurde als in wohlhabenden Ländern.

Erforschung von Impfstoffen

Ein weiterer Teil der Stiftungsspende fließen in die Forschung von Impfstoffen, Behandlungsmethoden und Diagnostik des Virus sowie in die Verbesserung der Bemühungen, mit dem Virus infizierte Menschen zu erkennen, zu isolieren und zu behandeln.

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Das neuartige Coronavirus, das den wissenschaftlichen Namen 2019-nCoV erhalten hat, wurde erstmals in Wuhan, China, entdeckt. Die Weltgesundheitsorganisation erklärte den Ausbruch des Wuhan-Coronavirus am 30. Januar zum öffentlichen Gesundheitsnotstand.

Weltweit wurden bisher 111.363 Infektionen bestätigt, 3.892 Menschen seien an dem Virus gestorben (stand 9. März 2020). In Deutschland wurden bisher 1.112 Fälle gemeldet (Stand 9. März 2020) – die meisten waren es bisher in NRW (484) und Bayern (256).