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Merkel verkündet: Das Ziel ist ein gesundes, sicheres und selbstbestimmtes Leben für alle

“Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern”, sagte Nelson Mandela einst. Und das ist nur ein Beispiel von vielen wahren Worten des Anti-Apartheids-Kämpfers. In Gedenken an diesen einmaligen Mann, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, feiern wir heute in Johannesburg das Global Citizen Festival: Mandela 100.

Auch Kanzlerin Angela Merkel nahm dies zum Anlass, in einer Videobotschaft den Einsatz aller zu würdigen, die sich für eine gerechte Welt einsetzen: “Ich danke allen, die sich mit Herz und Hartnäckigkeit für eine bessere Welt einsetzen“, so die Kanzlerin.

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Und das ist noch nicht alles. Neben ihrer Danksagung verkündete Angela Merkel zudem drei große Beiträge Deutschlands für Bildung und Ernährungssicherheit.

Gemeinsam mit anderen Ländern, Organisationen und Stiftungen arbeitet Deutschland an dem Ziel, dass alle Kinder die Chance auf Bildung bekommen. Um diese wichtige Arbeit weiterhin intensiv zu unterstützen, hat Deutschland seine Gelder für zwei große globale Bildungsfonds erhöht.

Der globalen Bildungspartnerschaft (GPE) wird Deutschland für das kommende Jahr 37 Millionen Euro bereitstellen. Die GPE ist ein Zusammenschluss von Industriestaaten und Entwicklungsländern sowie internationalen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen, Stiftungen und der Privatwirtschaft. GPE will allen Kindern weltweit Zugang zu qualitativ hochwertiger und kostenfreier Grundbildung ermöglichen.

Auch die erst 2016 gegründete Organisation “Education Cannot Wait” wird von deutscher Seite noch in diesem Jahr mit insgesamt 31 Millionen unterstützt. Der Fonds wird von UNICEF verwaltet und hat das Ziel, bis 2030 alle Kinder und Jugendliche in Krisengebieten mit sicherer, freier und qualifizierter Bildung zu versorgen. Dieses Ziel wäre wohl ganz im Sinne Nelson Mandelas.

Doch neben Förderung von Bildung ist es ebenso entscheidend, den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Deshalb wird die deutsche Bundesregierung dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) in den kommenden drei Jahren 63 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Mit diesem Geld werden Projekte umgesetzt, die die Nahrungsmittelproduktion steigern und die Ernährungslage vieler Menschen verbessern sollen. Insgesamt 163 Länder investieren in den IFAD, damit das große Ziel von “Zero Hunger“ bis 2030 wahr wird.

“Mit der Agenda 2030 haben sich die Nationen der Welt dazu verpflichtet, allen Menschen ein gesundes, sicheres und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen“, betont Kanzlerin Merkel in ihrer Videobotschaft. Mit diesen neuen Zusagen von deutscher Seite für die kommenden Jahre, kommen wir diesem Ziel ein Stückchen näher.