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A girl wades through water while watching a wildfire burn in the Cleveland National Forest in Lake Elsinore, Calif., Aug. 8, 2018. Evacuations have been ordered for several small mountain communities near where a forest fire continues to grow in Southern California.
Jae C. Hong/AP
Umweltschutz

US-Präsident Donald Trump meint: Klimawandel sei wohl doch kein Scherz

Wieso das wichtig ist
Die USA müssen deutlich mehr tun, im Kampf gegen den Klimawandel. Denn der Industriestaat ist trägt im wesentlichen dazu bei, dass sich das Klima verändert. Nur wenn die USA sich für eine Energiewende und Klimaschutz einsetzen, können die schlimmsten Umweltfolgen global vermieden werden. Schließe dich uns an und setzt ein Zeichen gegen den Klimawandel.

US-Präsident Donald Trump hat sich nun selbst korrigiert. In der bekannten amerikanischen Sendung “60 Minutes”, räumte er vergangenen Sonntag erstmals ein, dass es den Klimawandel tatsächlich gibt. Laut CNN bezweifle er aber weiterhin, dass menschliche Aktivitäten für die sich entfaltende Umweltkatastrophe verantwortlich seien.

"Ich bestreite den Klimawandel nicht", meinte er im Interview. "Aber er könnte sehr gut wieder zurückgehen. Wissen Sie, wir sprechen hier über ... Millionen von Jahre”.

"Ich denke nicht, dass die Erderwärmung ein Scherz ist. Ich glaube, dass es einen Unterschied zu den Jahren zuvor gibt. Ich kann aber nicht sagen, ob er vom Menschen verursacht wurde.”

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Gleichzeitig betonte er, dass die Bekämpfung des Klimawandels wirtschaftlich verheerend sei und "Millionen und Abermillionen von Arbeitsplätzen" kosten würde – eine Behauptung, die bereits mehrfach widerlegt wurde.

Tatsächlich stellte der Sektor der erneuerbaren Energien 2017 zwölfmal so viele Amerikaner ein wie der Rest der US-Wirtschaft. Die Bekämpfung des Klimawandels könnte der Weltwirtschaft, durch eine Mischung aus Arbeitsplätzen, Einsparungen im Gesundheitswesen, Energieeffizienz und widerstandsfähigen Umfeldern, sogar 26 Billionen US-Dollar einbringen.

In dem Interview, das wenige Tage nachdem Hurrikan Michael in Florida eintraf stattfand, bezweifelte Trump, dass der Klimawandel stärkere Wirbelstürme verursache und behauptete, dass Wissenschaftler immer eine "politische Agenda" hätten.

Das Interview fand in derselben Woche statt, in der der jüngste Bericht der Vereinten Nationen über den Klimawandel veröffentlicht wurde. Der 700-seitige Bericht, der von 91 weltweit führenden Klimaexperten aus über 40 Ländern verfasst wurde, fordert “schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft.” Auch Trump erhielt eine Kopie und versicherte den Reportern, ihn auch zu lesen.

In der Vergangenheit verspottete US-Präsident Trump den Klimawandel immer wieder aufs Neue. Im Jahr 2012 behauptete er auf Twitter sogar, dass die globale Erwärmung nur ein Schwindel sei, der von der chinesischen Regierung inszeniert, um wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Immer wieder verwechselt er Klimawandel mit globaler Erwärmung. Schlimmer noch, im Dezember 2017 forderte er mehr globale Erwärmung als Antwort auf auf kaltes Wetter!  

Mit ihrer aggressiven Anti-Klimapolitik trifft die Trump-Regierung leider nicht den Geist der Zeit, sondern wirft den wichtigen Kampf um Jahre zurück.