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Beth Wilson/Flickr
Frauenrechte

Serena Williams bringt in diesem Nike-Werbespot auf den Punkt, wie stark Frauen wirklich sind

Warum das wichtig ist
Ganz egal, ob im Alltag, am Arbeitplatz oder auf dem Tennisplatz: Geschlechterspezifische Diskriminierung passiert überall. US-Tennisstar Serena Williams hat es selbst erlebt – und macht sich im neuen Nike-Werbespot für Gleichberechtigung stark. Werde auch du aktiv und setze dich mit Global Citizen für Frauenrechte ein.

Neben dem Glanz und Glamour der Oscar-Verleihung 2019 Ende Februar, fiel besonders eine Frau auf: Tennisstar Serena Williams. Sie ist das Gesicht und die Stimme des neuen “Dream Crazier” Werbespots von Nike, der Frauen dazu ermutigt, ihre Träume zu verwirklichen.

Der Clip, der während der Oscar-Verleihung vorgestellt wurde, zeigt erfolgreiche Athletinnen in verrückten und emotionalen Momenten ihrer Karriere. Fechterin Ibtihaj Muhammad, die erste muslimische Athletin, die mit Kopftuch bei den Olympischen Spielen in Rio für die USA an den Start ging, Sky Brown, die jüngste Profi-Skateboarderin der Welt, Becky Hammon, die erste Cheftrainerin in der NBA, und Olympia-Star Simone Biles. All die Sportlerinnen haben eines gemeinsam: Sie ließen sich in ihrer Karriere niemals unterkriegen.

"Wenn wir Emotionen zeigen, nennt man uns dramatisch", erzählt Williams im Clip. "Wenn wir gegen Männer antreten wollen, hält man uns für verrückt. Und wenn wir von Chancengleichheit träumen, hält man uns für wahnsinnig. Wenn wir für etwas einstehen, haben wir die Fassung verloren. Wenn wir zu gut sind, ist etwas falsch mit uns. Und wenn wir wütend sind, sind wir hysterisch, irrational oder schlicht verrückt."

Der Werbespot ist Teil der “Dream Crazier” Kampagne, die weibliche Athletinnen für ihre Stärke und Widerstandskraft auszeichnet.

"Auf unserer Reise inspirieren wir die nächste Generation von Athlet*innen zu ‘Just Do It’. Mit dem ‘Dream Crazier’-Werbespot beginnt für uns alle eine neue Phase", erklärte Nike in einer Pressemitteilung. "Nike setzt sich weiterhin für Sportlerinnen ein und macht sich nach wie vor für Frauen im Sport stark, genauso wie vor 40 Jahren. Wir inspirieren Athletinnen aller Leistungsstufen dazu, ihr volles Potenzial in Sport und Fitness zu entfalten."

Auch Williams wurde in der Vergangenheit zum Opfer geschlechtsspezifischer Diskriminierung im Sport. Im Endspiel der US Open im vergangenen September kritisierte Williams die Entscheidung des Schiedsrichters und wurde prompt für ihren Ausraster mit einer Geldstrafe in Höhe von 17.000 US-Dollar bestraft.

"Ich habe Männer gesehen, die viel schlimmere Dinge gesagt haben, aber weil sie Männer sind, kommen sie ungeschoren davon", bemerkte Williams während einer Pressekonferenz. "Ihr wollt mir das Spiel wegnehmen, weil ich eine Frau bin? Das ist nicht fair."

In den sozialen Medien stößt der Werbespot auf viel Aufmerksamkeit, Lob und Unterstützung.

Im Anschluss erinnert sich Williams an ihre eigenen Erfolge, die zu dem Zeitpunkt auch als “verrückt” galten: Sie gewann 23 Grand-Slam Turniere und kehrte kurz nach der Geburt ihrer Tochter auf den Platz zurück.

"Lass sie dich ruhig für verrückt erklären", sagt sie. "Und dann zeigst du ihnen, was man mit Verrücktheit alles erreichen kann."