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Meghan, the Duchess of Sussex, right, picks out clothes with Patsy Wardally during a visit to the Smart Works career centre in West London, Jan. 10, 2019.
Clodagh Kilcoyne/Pool/AP
Frauenrechte

Meghan Markle hilft arbeitslosen Frauen bei der Jobsuche

Warum das wichtig ist
Mehr als 70 Prozent der in Armut lebenden Menschen sind Frauen. Meghan Markle setzt sich genau für diese ein: Die Herzogin von Sussex kündigte letzte Woche an, dass sie sich weiterhin für die gemeinnützige Organisation “Smart Works”, die arbeitslosen Frauen bei der Jobsuche hilft, engagieren wird. Werde auch du aktiv und setze dich hier für Frauenrechte ein.

Die Herzogin von Sussex ist wieder in humanitärer Mission unterwegs: Vergangene Woche besuchte sie die gemeinnützige Organisation “Smart Works” in London, um arbeitslose Frauen zu ermutigen, wieder ins Berufsleben einzusteigen, berichtete die Zeitschrift Harper's Bazaar.  

Die Organisation hilft Frauen nach langer Arbeitslosigkeit wieder ins Berufsleben einzusteigen und bietet neben kostenlosem Karrierecoaching auch kostenlose Kleidung für das Vorstellungsgespräch. Während ihres Besuches half Markle tatkräftig mit und beriet Frauen, wie zum Beispiel die 56-jährigen Patsy Wardally, bei der Wahl des passenden Outfits.

“Es geht nicht nur darum, Kleidung zu spenden und zu sehen, wo sie landet. Es geht vielmehr darum, als Frau Teil der Erfolgsgeschichte anderer Frauen zu werden”, sagte Markle.

Laut einer Statistik, die 2018 veröffentlicht wurde, sind Frauen in England häufiger arbeitslos als Männer. Frauen sind auch noch immer armutsgefährdeter als Männer, berichtete die Menschenrechtsorganisation Oxfam. Auf 122 Frauen im Alter von 25 bis 34 Jahren, die in armen Haushalten leben, kommen rund 100 Männer derselben Altersgruppe, berichtete die Weltbank.

Die Beschäftigungsquote hängt eng mit der Geschlechterungleichheit zusammen. Die globale Erwerbstätigenquote bei Frauen liegt bei 48,5 Prozent – sie liegt damit 26,5 Prozent unter der von Männern. Frauen, die arbeitslos sind, bleiben auch häufiger an schlecht bezahlten Arbeitsplätzen und schlechten Arbeitsbedingungen hängen, erklärte die internationale Arbeitsorganisation ILO.

Traditionelle Geschlechterrollen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mangelnde Transportmöglichkeiten und fehlende bezahlbare Kinderbetreuung tragen zur Arbeitslosenquote von Frauen bei und erschweren eine finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit.

“Als engagierte Kämpferin für Frauenrechte, liegt der Herzogin ‘Smart Works’ besonders am Herzen. Und sie möchte erreichen, dass mehr Frauen in unser Zentrum kommen und den Job bekommen, der ihr Leben verändern wird”, sagte Kate Stephens, Geschäftsführerin von “Smart Works”

Neben ihrem Engagement für “Smart Works”, engagiert sich die Herzogin seit Anfang Januar für drei weitere Organisationen, darunter die Association of Commonwealth Universities, das älteste Hochschulnetzwerk der Welt, das Stipendien und andere Bildungsangebote anbietet, berichtet die HuffPost. Außerdem unterstützt sie das “Royal National Theatre” und den Tierschutzverein “Mayhew Animal Home”.