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Leonardo DiCaprio speaks onstage during the 2019 Global Citizen Festival in Central Park on Sept. 28, 2019 in New York City.
Ryan Muir for Global Citizen
Global Citizen PopUmwelt schützen

Leonardo DiCaprio spendet 43 Millionen US-Dollar für die Galápagos-Inseln


Warum das wichtig ist
Durch die Klimakrise, den Tourismus und in andere Lebensräume eingeführte Tier- und Pflanzenarten sind immer mehr Lebewesen vom Aussterben bedroht. Die Biodiversität muss gewahrt werden, damit unsere Lebensräume erhalten bleiben. Das Global Goal 13 der Vereinten Nationen (UN) zielt darauf ab, Maßnahmen zum Klimaschutz zu entwickeln, damit Tiere und Pflanzen nicht aus ihren Lebensräumen verdrängt werden. Hier kannst du die G7 dazu auffordern, ihren Teil dazu beizutragen, die Klimakrise aufzuhalten. 

Als einer der aktivsten Prominenten in der internationalen Klimabewegung hat Leonardo DiCaprio schon mehrfach seine Reichweite genutzt, um ein größeres Bewusstsein für die Klimakrise zu schaffen. Nun verkündete der Schauspieler und Umweltaktivist, dass er 43 Millionen US-Dollar (rund 35 Millionen Euro) für die ökologische Wiederherstellung auf den Galápagos-Inseln spendet. 

Laut der britischen Nachrichtenseite The Guardian, kündigte DiCaprio zudem den Start von Re:wild an, die er zusammen mit einer Gruppe von Naturschutzwissenschaftler*innen gegründet hat – einer Umweltorganisation, die sich für den Schutz von Wildtieren und der Wiederherstellung von Artenvielfalt einsetzt. In Zusammenarbeit mit der Nationalparkleitung von Galápagos, der Nichtregierungsorganisation Island Conservation und den lokalen Gemeinden plant Re:wild die gesamten Inselgruppen von Galápagos und Lateinamerika im Pazifischen Ozean wieder zu verwildern. Dort sollen auch verloren gegangene Tierarten wieder angesiedelt werden.

Für das Projekt auf den Galápagos-Inseln hat sich DiCaprio mit Paula Castaño, einer Tierärztin und Naturschutzexpertin in Ecuador, zusammengetan. Kurzzeitig übernahm sie dafür seine Twitter- und Instagram-Konten, um Informationen über die Aktionen zu teilen.

“Als ich zu den Galápagos-Inseln gereist bin, habe ich Paula Castaño und weitere Umweltschützer*innen in Ecuador getroffen, die tagein und tagaus daran arbeiten, einen nicht zu ersetzenden Ort auf diesem Planeten zu retten”, so DiCaprio. “Die dringend benötigten Umweltheld*innen auf der Welt sind bereits hier. Jetzt müssen wir uns nur alle den Herausforderungen stellen und sie unterstützen.”

Schutz des UNESCO-Weltnaturerbes und Wiederaufbau der Artenvielfalt im Mittelpunkt

Die 43 Millionen US-Dollar werden in eine Reihe von Naturschutzprojekten fließen, etwa zur Wiederherstellung der Insel Floreana, zum Erstellen eines Zuchtprogramms für rosa Leguane und zur Stärkung von Schutzmaßnahmen der Galápagos-Inseln vor Tourismus. Das Projekt soll auch 13 lokal ausgestorbene Arten wieder einführen — darunter die Floreanaspottdrossel, die erstmals vom englischen Naturforscher Charles Darwin beschrieben wurde. Hier katalogisierte er vor fast 200 Jahren Riesenschildkröten und Meeresleguane, was ihn zur Evolutionstheorie inspirierte, die er in seinem Buch "Über die Entstehung der Arten" festhielt.

Die Galápagos-Inseln sind ein UNESCO-Weltnaturerbe und werden als "Schmelztiegel der Meeresarten" beschrieben. Doch Tourismus, illegale Fischerei und eingeführte Tier- und Pflanzenarten haben dazu geführt, dass das Ökosystem der Inseln geschwächt wurde. Aus diesem Grund setzten sich Naturschutzgruppen aktiv dafür ein, bedrohte Arten wieder neu in die dortige Umgebung einzugliedern. Unter anderem wurden zu Beginn des Jahres drei Dutzend gefährdete Riesenschildkröten, die in Gefangenschaft aufgezogen wurden, in die freie Wildbahn ausgesetzt.

Castaño erklärt, dass Maßnahmen zur stärkeren Verwilderung einen schnellen und positiven Einfluss auf den Aufbau der Artenvielfalt und den Schutz der Tierwelt haben können: "Wir werden sehen, wie sich all diese Bemühungen auszahlen, und zwar nicht nur auf den Galápagos-Inseln, sondern auch auf anderen Inselgruppen Lateinamerikas", sagte sie.

Für Leonardo DiCaprio sind diese Aktionen erst der Anfang, denn seine Unterstützung für die Galápagos-Inseln ist eines von vielen Projekten, die Re:wild geplant hat. Die Organisation wird sich auch für den Schutz der roten Stummelaffen auf dem afrikanischen Festland einsetzen, ein Zuchtprogramm für das Sumatra-Nashorn in Indonesien aufbauen und die Anzahl der Rautenkrokodile in Kuba erhöhen.

Wenn auch du dich für den Umweltschutz einsetzen willst, dann unterschreibe diese Petition, die die Staats- und Regierungschef*innen dieser Welt auffordert, ihrer Verpflichtung zum Handeln nachzukommen.