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Umweltschutz

“Make Love, not CO2”

Warum das wichtig ist
Überschwemmungen, Dürre, Gletscherschmelze: Die Auswirkungen des Klimawandels nehmen vielerorts zu. Immer mehr Menschen sind gezwungen, aufgrund von klimabedingten Naturkatastrophen ihre Heimat zu verlassen. Die internationale “Fridays for Future”-Bewegung fordert daher Regierung weltweit dazu auf, den Klimaschutz an die Spitze ihrer politischen Agenda zu setzen. Du kannst hier mit Global Citizen zu diesem Thema aktiv werden.

575 Demonstrationen an einem Tag – und das allein in Deutschland: Der globale Klimastreik hat alle Erwartungen übertroffen. Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt haben sich heute der “Fridays For Future”-Bewegung angeschlossen und sind für den Klimaschutz auf die Straße gegangen. Ihre Forderungen: Mehr politischen Willen im Kampf gegen den Klimawandel, die Erderwärmung bei maximal 1,5 Grad zu stoppen und den Ausbau erneuerbarer Energien weltweit voranzutreiben.

Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_3.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.



Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_1.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.



Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_2.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.

“Make Love, Not CO2”

Beim Klimastreik in Berlin ließen viele Demonstrant*innen ihrer Kreativität freien Lauf. Sprüche wie “Climate: Hotter than Ryan Gosling?” und “Autos in der Stadt haben wir satt” schmückten heute das Stadtbild. Entlang des bunten Straßenzugs fanden etliche Aktionen und Kundgebungen statt. So verteilte ein lokaler Biomarkt kurzerhand frisches Obst und Gemüse an die vorbeiziehenden Demonstrant*innen. Das rührendste Plakat kam allerdings von den Kindern eines Kindergartens in Mitte. Ihre Schilder sagten: “Tak Greta” – Danke, Greta! Die jungen Klima-Aktivistin Greta Thunberg ist mittlerweile per Schiff in New York angekommen und unterstützt den Klimastreik dort, wo vom 21. bis 23. September die diesjährige Klimakonferenz der Vereinten Nationen stattfinden wird.

Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_4.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.



Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_5.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.



Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_6.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.



Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_7.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.


Während der Demonstrationen wurde im Kanzleramt an einem Klimapaket gefeilt. Der nach einer 19-stündigen Sitzung veröffentlichte Maßnahmenkatalog der großen Koalition umfasst Vorhaben wie einen CO2-Preis auf Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas ab 2021, billigereBahn- und teurere Flugtickets, sowie die Förderung von Elektroautos. Die Reaktion vieler Demonstrant*innen und Organisationen ließ nicht lange auf sich warten. Ihnen gehen die Maßnahmen nicht weit und schnell genug. Auf Twitter antworten sie mit dem Hashtag #NotMyKlimapaket.

Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_8.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.



Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_9.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.



Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_10.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.


An den heutigen Reaktionen auf das Klimapaket hat man gemerkt, dass die Aktivist*innen nicht locker lassen. Es bleibt abzuwarten, ob die Politiker*innen den Forderungen nachkommen und die Stimmen der Bevölkerung gehört werden.

Klimastreik_Berlin_Bild_Martijn de Jong_11.JPGKlimastreik in Berlin, 20. September 2019, Bild: Martijn de Jong.