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Swedish teenager Greta Thunberg, center, leads a march of thousands of French students through Paris, France, to draw more attention to fighting climate change, Feb. 22, 2019.
Francois Mori/AP
Umweltschutz

Nach Rede von Greta Thunberg spricht sich Jean-Claude Juncker für mehr Einsatz gegen Klimawandel aus

Warum das wichtig ist
Der Klimawandel führt zu Naturkatastrophen und Ernteausfällen, und begünstigt dadurch Hungersnöte und extreme Armut. Wir müssen den Klimawandel bekämpfen, um unsere Umwelt und die Menschen zu schützen, deren Existenz akut vom Klimawandel bedroht ist.  Werde aktiv und setze dich mit Global Citizen für eine gerechtere Welt ohne Armut ein.

Die junge Schwedin Greta Thunberg ist zur Klima-Ikone geworden. Thunberg und viele andere junge Aktivisten sorgen mit ihrem Protest gegen den Klimawandel in der ganzen Welt für Schlagzeilen.

Bei einer EU-Konferenz in Brüssel vergangene Woche traf die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg auf Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission. Im Anschluss an ihre Rede verkündete Juncker, dass die Europäische Union in den nächsten zehn Jahren Hunderte Milliarden Euro für den Kampf gegen den Klimawandel ausgeben wird.

Außerdem schlug er vor, dass in der künftigen Finanzperiode von 2021 bis 2027 jeder vierte Euro der EU-Ausgaben für die Verwirklichung der Klimaziele ausgegeben werden solle.

"Schließen Sie sich der Wissenschaft an", forderte Thunberg den EU-Wirtschafts- und Sozialausschuss in ihrer Rede auf. "Sprechen Sie mit den Wissenschaftlern, hören Sie ihnen zu.”

Thunberg nahm in Brüssel unter anderem auch an einem Schulstreik teil. Rund 12.000 Schüler demonstrierten vergangenen Woche in ganz Belgien für mehr Einsatz im Kampf gegen den Klimawandel.

Thunberg ist das Gesicht der Jugendbewegung gegen den Klimawandel. Seit Sommer 2018 schwänzt sie jeden Freitag die Schule, um vor dem schwedischen Parlament in Stockholm zu protestieren. Das Land soll endlich die Klimaziele des Pariser Klimaabkommens einhalten, fordert sie.

Mehr als 190 Länder unterzeichneten bisher das Pariser Klimaabkommen und verpflichteten sich dazu, die Erderwärmung in diesem Jahrhundert auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu beschränken. An die Vereinbarung halten sich jedoch nur wenige.

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Junge Aktivisten aus ganz Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Australien folgen Thunbergs Beispiel und gehen im Rahmen der “FridaysForFuture” Aktion jeden Freitag auf die Straße. Sie wollen erreichen, dass ihre Regierungen Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgase ergreifen. Ihre Forderung: Die EU soll bis 2030 den CO2-Ausstoß um mindestens 40 Prozent senken.

Juncker sagt, er sei "froh zu sehen, dass sich junge Menschen für den Klimaschutz einsetzen.”. Andere Politiker*innen hingegen, darunter auch die britische Premierministerin Theresa May, finden weniger lobende Worte für die Schulschwänzer, berichtet die britische Tageszeitung Guardian.

Trotz Junckers Zusage, sei Thunberg enttäuscht, wie wenig während der Veranstaltung über die aktuelle Klimakrise diskutiert wurde, sagte sie der Presse.

Immer mehr Jugendliche setzen sich für den Klimaschutz ein. Mehr als 10.000 Schüler nahmen am vergangene Freitag in Paris an einem Protestmarsch gegen den Klimawandel teil. Am kommenden Freitag wird in Hamburg gestreikt. Auch Thunberg wird da sein.