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March 31, 2020 - MADAGASCAR. With Madagascar’s health system under strain from the COVID-19 pandemic and schools shuttered for the foreseeable future, the health, education, and overall well-being of the Malagasy people are increasingly at risk.
World Bank / Henitsoa Rafalia
WirkungGesundheit

Global Citizen und die Europäische Kommission mobilisierten insgesamt über 6,9 Milliarden US-Dollar im Einsatz gegen COVID-19

Warum das wichtig ist

Um COVID-19 zu besiegen, muss sich die Welt zusammenschließen und dafür sorgen, dass Tests, Behandlungen und Impfstoffe allen Menschen, überall auf der Welt, frei zugänglich gemacht werden. Wir müssen jetzt sicherstellen, dass auch die am stärksten gefährdeten und benachteiligten Bevölkerungsgruppen weltweit vor den Auswirkungen der Pandemie geschützt werden und das globale Gesundheitssystem gestärkt wird. Nur dann können wir künftige Pandemien überstehen, Ungleichheiten und Diskriminierung beseitigen und eine gerechte Welt schaffen.


Global Goal: Unite for Our Future hat mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar (ca. 1,3 Milliarden Euro) an Barmitteln und 5,4 Milliarden US-Dollar (ca. 4,9 Milliarden Euro) an Krediten und Garantien mobilisiert. Dies entspricht einem Gesamtwert von insgesamt 6,9 Milliarden US-Dollar (ca. 6,15 Milliarden Euro) für gerechten Zugang zu COVID-19-Tests, -Medikamenten und -Impfstoffen, sowie zur Unterstützung der ärmsten und am stärksten benachteiligten Gemeinschaften der Welt.

Die Kampagne wurde als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie ins Leben gerufen und zielt darauf ab, die Welt wieder in die Lage zu versetzen, die nachhaltigen Entwicklungsziele (Global Goals) zu erreichen.

Die Gesamtsumme beinhaltet: 

  • 1,3 Milliarden US-Dollar (ca. 1,16 Milliarden Euro) zur Bewältigung der globalen gesundheitsbezogenen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und zur Unterstützung des ACT-Accelerators
  • 236 Millionen US-Dollar (ca. 210 Millionen Euro), um die sozio-ökonomischen Auswirkungen der Pandemie auf die am stärksten marginalisierten und benachteiligten Gemeinschaften der Welt aufzufangen.
  • 5,4 Milliarden US-Dollar (ca. 4,9 Milliarden Euro) werden von der Europäischen Kommission und der Europäischen Investitionsbank zur Verfügung gestellt, um die ärmsten Länder der Welt dabei zu unterstützen, sich wirtschaftlich von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu erholen und die Global Goals zu erreichen. 
  • Mehr als 250 Millionen Impfdosen für Menschen in die ärmsten Ländern der Welt. 
  • Finanzielle und politische Unterstützung von 40 Regierungen, darunter alle G7-Mitgliedstaaten, die Europäische Union, die Afrikanische Union und die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS), für die Arbeit des ACT-Accelerators und die gerechte Bereitstellung und Verteilung von COVID-19-Tests, -Medikamenten und -Impfstoffen sowie für eine koordinierte Bereitstellung von Impfstoffen und den universellen Zugang zu erschwinglichen Impfungen.

Die COVID-19-Pandemie hat enorme gesundheitliche und wirtschaftliche Auswirkungen auf die ganze Welt. Denn das Virus kennt keine Grenzen und die langfristigen Auswirkungen auf die am stärksten benachteiligten und gefährdeten Gruppen sind heute noch nicht absehbar.

Staats- und Regierungschefs, Künstler*innen, Führungskräften und Philanthrop*innen kamen im Rahmen der Kampagne Global Goal: Unite for Our Future von Global Citizen und der Europäischen Kommission zusammen, um eine gesunde und gerechte Welt für alle Menschen voranzutreiben.

Die digitale Konferenz und das virtuelle Konzert, getreu dem Global Citizen Motto ‘Pop meets Policy’, wurden in über 180 Ländern ausgestrahlt und weltweit über Youtube, Facebook und Twitter gestreamt. 

Zusagen und Ankündigungen wurden von den folgenden Regierungen und Institutionen gemacht: Bangladesch, Barbados, Belgien, Dänemark, Deutschland, die Europäische Kommission und die Europäische Investitionsbank, ECOWAS, El Salvador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Israel, Indien, Italien, Japan, Kanada, Katar, Kuwait, Litauen, Luxemburg, Malta, Mexiko, Nigeria, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Südkorea, St. Vincent und Grenadinen, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Singapur, Slowakische Republik, Slowenien, Südafrika, Spanien, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich und die Vereinigten Staaten Amerikas. 

Auch die folgenden Unternehmens- und Stiftungspartner von Global Citizen machten Zusagen und Ankündigungen: Andrew und Nicola Forrest-Minderoo Foundation, Citi, Colgate Palmolive, FIFA Foundation, Google, IHS Markit, J&J, P&G, Reckitt Benckiser, Rockefeller Foundation, SAP, Serum Institute of India, Takeda, Verizon, Vodafone und der Wallace Global Fund.

GLOBAL GOAL: UNITE FOR OUR FUTURE – FÜR EINE GESUNDE UND GERECHTE WELT

Mit der COVID-19-Pandemie wurde auch die Diskussion über Ungerechtigkeiten in der Gesundheitsversorgung weltweit lauter. Einmal mehr wird nun die Frage diskutiert: Was braucht es, um Gesundheit für alle Menschen, überall, zugänglich zu machen? Um sicherzustellen, dass künftige Pandemien nicht die gleichen Schäden anrichten wie die derzeitige, müssen wir die systemische Widerstandsfähigkeit der ärmsten Länder stärken. 

Dieses Jahr haben Global Citizens an mehr als 800.000 Aktionen teilgenommen, um COVID-19 zu bekämpfen und die am stärksten gefährdeten Menschen vor den Auswirkungen der Pandemie zu schützen. Global Goal: Unite for Our Future rief Global Citizens dazu auf, ihre Stimme für eine gesunde und gerechte Welt zu nutzen. 

Die Kampagne fand ihren Höhepunkt am 27. Juni nach der Geberkonferenz in einem Konzert, das weltweit übertragen wurde. 
Die Zusagen, die im Rahmen der Global Goal Unite: For Our Future Konferenz gemacht wurden, zielten vor allem auf die Unterstützung zur Forschung, Entwicklung, Herstellung und gerechten Bereitstellung von COVID-19-Tests, -Medikamenten, und -Impfstoffen ab.

DIE WELTGEMEINSCHAFT KOMMT IM EINSATZ GEGEN COVID-19 ZUSAMMEN

Bei Global Goal: Unite for Our Future kamen mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar (ca. 1,3 Milliarden Euro) an neuen Barmitteln und 5,4 Milliarden US-Dollar (ca. 4,9 Milliarden Euro) an Krediten und Garantien mit einer Gesamtsumme von 6,9 Milliarden US-Dollar zusammen, um die Ärmsten der Welt vor den Auswirkungen von COVID-19 zu schützen.

Von den zusätzlichen 1,5 Milliarden US-Dollar, die zur Bewältigung der gesundheitsbezogenen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bereitgestellt werden, sollen 389 Millionen US-Dollar (ca. 347 Millionen Euro) direkt die Organisationen des ACT-Accelerators unterstützen. Der ACT-Accelerator vereint alle Schlüsselakteure, die die Entwicklung, Herstellung, Produktion und gerechte Verteilung von COVID-19-Tests, -Medikamenten und -Impfstoffen, sowie Maßnahmen zur Stärkung von Gesundheitssystemen, vorantreiben.

Zu diesen Organisationen gehören: 

  • Die Coalition for Epidemic Preparedness and Innovations (CEPI), die die Entwicklung von neun Impfstoffkandidaten in Laboren auf der ganzen Welt koordiniert und finanziert. 
  • Die Impfallianz Gavi, die durch weltweiten Impfkampagnen bereits eine Generation von Kindern vor vermeidbaren Krankheiten geschützt hat. Gavi hat nun das Ziel allen Menschen auf der ganzen Welt Zugang zu einem COVID-19-Impfstoff zu garantieren. 
  • Die Foundation for Innovative New Diagnostics (FIND) führt die Bestrebungen an, die Entwicklung und den Zugang zu Tests als Teil der globalen Antwort auf die COVID-19-Pandemie zu beschleunigen. 
  • Der COVID-19 Solidaritätsfonds der WHO leitet und koordiniert die globale Reaktion auf COVID-19 und hilft allen Ländern bei der Prävention, Erkennung und Reaktion, insbesondere in den Ländern, in denen der Bedarf am größten ist.
  • Der Therapeutics Accelerator koordiniert entscheidende Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen, erhöht die Kapazitäten zur Herstellung von Therapeutika und treibt die Koordinierung von diagnostischen Tests und einfachen technischen Plattformen voran. 
  • Der Globale Fonds arbeitet als größter multilateraler Fonds für Prävention, Diagnostik und Behandlung zur Bekämpfung der tödlichsten Infektionskrankheiten der Welt: AIDS, Tuberkulose und Malaria. Nun setzt er sich dafür ein, dass genügend Mittel bereitgestellt werden, um die Kosten für die entwickelten Diagnostika und Therapeutika gegen COVID-19 zu senken und die Nachfrage zu steuern.
  • UNITAID, eine globale Gesundheitsinitiative, die sich für Innovationen zur Prävention, Diagnose und Behandlung schwerer Krankheiten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen einsetzt, mit Schwerpunkt auf Tuberkulose, Malaria und HIV/AIDS und seinen tödlichen Ko-Infektionen.

Neben der Unterstützung der gesundheitsbezogenen Maßnahmen dieser Pandemie hat die Kampagne Global Goal: Unite for Our Future auch finanzielle Mittel über 236 Millionen US-Dollar mobilisiert, um den sozio-ökonomischen Auswirkungen der Pandemie auf die am stärksten marginalisierten und benachteiligten Gemeinschaften der Welt entgegenzuwirken.  

Die Arbeit der Empfängerorganisationen der Kampagne – wie z.B. Education Cannot Wait, UN Women, das Welternährungsprogramm (WFP), UNICEF, UNFPA und anderen – ist von entscheidender Bedeutung für die Bewältigung der Auswirkungen auf die Bereiche Bildung, Hunger, Geschlechtergerechtigkeit und auch die Wirtschaft. 

Darüber hinaus half Global Citizen bei der Mobilisierung von Mitteln für Organisationen, die sich im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung engagieren. Mehr als 13 Millionen US-Dollar wurden für die Local Initiatives Support Corporation und die Equal Justice Initiative aufgebracht, die sich mit Themen befassen, die von Masseninhaftierungen und ungerechtfertigten Verurteilungen bis hin zu struktureller Ungleichheit und der Unterstützung von Minderheiten reichen.

MEHR ALS 250 MILLIONEN ZUGESAGTE IMPFDOSEN FÜR DIE ÄRMSTEN LÄNDER DER WELT

Die Entwicklung von Impfstoffen dauert in der Regel etwa sechs bis acht Jahre – doch uns läuft die Zeit davon:  Um innerhalb von 18 Monaten einen wirksamen Impfstoff gegen COVID-19 zu entwickeln, ist es unerlässlich, dass Wissenschaftler*innen weltweit Hand in Hand zusammenarbeiten und ihre Forschungsergebnisse teilen. 

Derzeit befinden sich über 220 Impfstoffkandidaten in der Entwicklung, von denen viele keinen Erfolg haben werden. Durch die Unterstützung des ACT-Accelerators stellt die Weltgemeinschaft sicher, dass die Impfstoffe, die am vielversprechendsten sind,  so schnell wie möglich entwickelt, in ausreichender Menge hergestellt und allen Menschen verfügbar gemacht werden, die sie am dringendsten benötigen.

Im Rahmen dieser Bemühungen hat das Serum Institute of India (SII) zugesagt, 50 Prozent der COVID-19-Impfstoffdosen an Länder mit mittlerem und niedrigem Einkommen zu verteilen. Mit dieser Zusage wird sichergestellt, dass über 250 Millionen Dosen eines zukünftigen Impfstoffs für die am stärksten gefährdeten Länder der Welt reserviert werden. Des Weiteren hat das Netzwerk der Impfstoffhersteller in Entwicklungsländern, eine über Lateinamerika, Afrika, den Nahen Osten und Asien verteilte Industrie. "Seine Produktionskapazität von Milliarden von COVID-19-Impfstoffdosen, sobald sie verfügbar sind, allen Ländern, einschließlich der Länder, die von der Impfallianz Gavi beliefert werden, zur Verfügung gestellt.”

40 REGIERUNGEN UND INTERNATIONALE ZWISCHENSTAATLICHE FOREN ENGAGIEREN SICH IM EINSATZ GEGEN COVID-19

Alle G7-Mitgliedsstaaten, die Europäische Union, die Vereinten Nationen, die Afrikanische Union, die ECOWAS und die Mehrheit der G20-Mitgliedstaaten brachten bei der Konferenz ihre Unterstützung für den ACT-Accelerator und die gerechte Verteilung zum Ausdruck. Im Rahmen dessen wurden auch Zusagen gemacht, um sicherzustellen, dass niemand auf der Strecke bleibt.

“Impfstoffe, Tests und Medikamente müssen für alle Menschen auf der Welt verfügbar, bezahlbar und zugänglich sein. Wir sind schon ein gutes Stück des Weges gegangen, aber wir sind noch nicht am Ziel. Wir brauchen noch stärkere globale Anstrengungen. Deutschland stellt deshalb noch einmal 383 Millionen Euro bereit.” Mit diesen Worten verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschlands Beitrag von 383 Millionen Euro im weltweiten Kampf gegen COVID-19. Diese Gelder sind zusätzlich zu den Zusagen der Bundesregierung bei der Geberkonferenz am 4. Mai. 

Von diesen Mitteln sind 150 Millionen Euro für den Krisenreaktionsmechanismus des Globalen Fonds vorgesehen und 233 Millionen Euro gehen an Organisationen, die Menschen im globalen Süden bei der Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie unterstützen. Bundeskanzlerin Merkel versprach weiter, dass die deutsche Regierung sich “weiter tatkräftig einbringen” wird. Deutschland übernimmt am 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft, die sich insbesondere auch auf die unmittelbare Antwort auf die COVID-19-Pandemie konzentrieren wird. 

Deutschlands Zusage war damit die zweitgrößte der Konferenz im Einsatz gegen COVID-19, nach den Vereinigten Staaten.

Durch die Zusammenarbeit zum Schutz der am stärksten gefährdeten Gemeinschaften der Welt wird sichergestellt, dass alle Menschen, überall Zugang zu Behandlungsmethoden, Impfstoffe und Diagnostika bekommen.

"Eines Tages, wenn COVID-19 hinter uns liegt, möchten wir, dass gesagt wird, dass wir, die Nationen der Welt und die Menschen dieser Welt, zusammengestanden haben, um das Coronavirus zu besiegen - wo Einigkeit herrscht, gibt es immer einen Sieg", Cyril Ramaphosa, Präsident Südafrikas und Vorsitzender der Afrikanischen Union. 

"Im Rahmen der ACT-A-Initiative haben wir unsere Kräfte gebündelt, um gemeinsam unsere Arbeit zur Bekämpfung von COVID-19 zu beschleunigen und den Impfstoff zu einem globalen öffentlichen Gut zu machen. Der Kampf geht weiter. Wir dürfen nicht nachlassen." - Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich

“Wir werden diese Krise gemeinsam überwinden, und wir werden uns stärker von der Krise erholen, um eine gesündere, gerechtere und nachhaltigere Welt zu schaffen", sagte der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte.

Der Premierminister der Republik Korea Chung Sye-kyun fügte hinzu, dass "die koreanische Regierung glaubt, dass internationale Solidarität und Zusammenarbeit der beste Weg zur Überwindung der Pandemie sind".

Länder, die zusammenarbeiten, können zu kollektiven Lösungen führen, die dazu beitragen, die größten Herausforderungen der Menschheit zu bewältigen.

"Mehr denn je brauchen wir die WHO, globalen Zusammenhalt und Kooperationen wie die zwischen der Europäischen Kommission und Global Citizen, um sicherzustellen, dass neue COVID-19-Diagnostika, -Therapeutika und -Impfstoffe für Menschen sicher, wirksam und erschwinglich sind", sagte UN-Generalsekretär António Guterres. "Am wichtigsten ist, dass sie vollständig finanziert werden und für alle sofort zugänglich sind".

Global Goal: Unite for Our Future zeigte welche beeindruckenden Ergebnisse durch internationale Zusammenarbeit führender Politiker*innen erreicht werden kann, um alle Menschen auf der Welt vor COVID-19 zu schützen. 

"Diese Pandemie bedroht jede*n von uns", sagte der britische Premierminister Boris Johnson. "Sie zu besiegen ist das wichtigste gemeinsame Ziel unserer Zeit, und wenn wir sie besiegen, wird es kein Sieg für eine Nation sein – sondern ein Triumph für die ganze Menschheit.”

Auch wenn die finanziellen Zusagen wichtig sind, um der COVID-19-Pandemie kurzfristig und schnell entgegenzuwirken, hat diese Kampagne darüber hinaus dazu beigetragen, das Bewusstsein für die enorme Bedeutung einer langfristigen Finanzierung, der Vorreiterrolle globaler Unternehmen und des Multilateralismus zu schärfen.

Das Ausmaß der benötigten Mittel zur Milderung der Auswirkungen von COVID-19 ist derzeit noch gar nicht absehbar.

Global Goal: Unite for Our Future forderte Staats- und Regierungschefs auf der ganzen Welt auf, politische und finanzielle Zusagen für den gerechten Zugang und die Verteilung von COVID-19-Behandlungsmethoden, die Stärkung von Gesundheitssystemen zu machen, um die ärmsten Länder widerstandsfähiger gegen zukünftige Pandemien zu machen.

Im Zeichen der Zusammenarbeit und Solidarität zeigten die Regierungschefs ihre Unterstützung für Global Goal: Unite for Our Future, indem sie neue finanzielle Mittel und politische Verpflichtungen zusagten.

BANGLADESCH stellte 50.000 US-Dollar für die Entwicklung von Impfstoffen zur Verfügung.

"Ich freue mich, einen Beitrag von 50.000 US-Dollar ankündigen zu können, um unsere Solidarität mit dieser Initiative zur Unterstützung der Entwicklung und Verfügbarkeit sicherer und wirksamer Impfstoffe [und] noch wichtiger, des gleichberechtigten Zugangs zur Gesundheitsversorgung und zur Bekämpfung der unverhältnismäßigen Auswirkungen von COVID-19 auf die marginalisierten Bevölkerungsgruppen zum Ausdruck zu bringen", sagte der Außenminister von Bangladesch, A. K. Abdul Momen.

BELGIEN stellte 11,5 Millionen Euro für das Welternährungsprogramm (WFP) und 4 Millionen Euro für den COVID-19-Solidaritätsfonds der WHO bereit. 

"In diesen schwierigen Zeiten erkennen wir, wie angreifbar wir sind, und die Tatsache, dass niemand sicher sein wird, solange nicht alle sicher sind", sagte Sophie Wilmès, die belgische Premierministerin.

DÄNEMARK sagte 16 Million Dänische Kronen zum UN-Weltbevölkerungsfonds (UNFPA) zu.

"Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um sicherzustellen, dass alle Zugang zu Impfstoffen, Behandlungen und starken Gesundheitssystemen haben", sagte Rasmus Prehn, Dänemarks Entwicklungsminister.

DEUTSCHLAND gab weitere 383 Millionen Euro zur Unterstützung im Einsatz gegen COVID-19. Von diesen Mitteln sind 150 Millionen Euro für den Krisenreaktionsmechanismus des Globalen Fonds vorgesehen, und 233 Millionen Euro gehen an Organisationen, die Menschen im globalen Süden bei der Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie unterstützen. 

“Impfstoffe, Tests und Medikamente müssen für alle Menschen auf der Welt verfügbar, bezahlbar und zugänglich sein. Wir sind schon ein gutes Stück des Weges gegangen, aber wir sind noch nicht am Ziel.”  sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

EUROPÄISCHE KOMMISSION und die Europäische Investitionsbank stellen gemeinsam Kredite und Garantien in Höhe von 5,4 Milliarden US-Dollar (ca. 4,9 Milliarden Euro) zur Verfügung, um die ärmsten Länder der Welt dabei zu unterstützen, sich wirtschaftlich von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu erholen und die Global Goals zu erreichen.    

“Die Welt wird diese Pandemie erst dann überwinden, wenn Impfstoffe, Tests und die richtige medizinische Versorgung für alle verfügbar und erschwinglich sind, die sie brauchen. Die heutigen Spenden und politischen Zusagen, aber auch der Beitrag Europas bringen uns diesem globalen Ziel näher. Europa wird sich hier langfristig engagieren. Wir haben eine starke Allianz geschmiedet, die sich diesem Virus gemeinsam entgegenstellt.“ sagte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission.

ECOWAS - DIE WESTAFRIKANISCHE WIRTSCHAFTSGEMEINSCHAFT hat 25 Millionen US-Dollar über fünf Jahre für die multisektorale Entwicklung von Humankapital bereitgestellt, die den Einsatz gegen COVID-19 in Westafrika unterstützen wird. Von diesen Mitteln werden 15 Millionen US-Dollar für Bildung und Berufsbildung und 10 Millionen US-Dollar für Humankapital bereitgestellt. 

"Die Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (ECOWAS) setzt sich für die Förderung von  Humankapital in Westafrika ein, indem sie qualitativ hochwertige Bildung und die berufliche Ausbildung, Gesundheit, Nahrung und Ernährung, sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene sowie die Gleichstellung der Geschlechter in der gesamten Region in den Vordergrund stellt", sagte Finda Koroma, Vizepräsidentin der ECOWAS-Kommission.

FINNLAND sagte bei Global Goal: Unite for our Future 6 Million Euro zu – davon gehen 3 Millionen Euro an den Education Cannot Wait-Fonds (ECW) und 3 Millionen an das Welternährungsprogramm.

"COVID-19 hat die Welt lahmgelegt. Dennoch müssen Helfer*innen und Material ihr Ziel erreichen", sagte Ville Skinnari, Minister für Entwicklungszusammenarbeit und Außenhandel in Finnland.

KANADA sagte 120 Millionen Kanadische Dollar für den ACT-Accelerator und 180 Millionen Kanadische Dollar für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die im Rahmen von COVID-19 benötigt werden, zu.

“Niemand von uns ist von COVID-19 verschont geblieben, und niemand von uns kann das Virus allein besiegen", sagte Justin Trudeau, Premierminister von Kanada.

KATAR sagte 10 Millionen US-Dollar für den COVID-19-Solidaritätsfonds der WHO zu. 

"Es ist jetzt, mehr als je zuvor, erforderlich, dass die internationale Unterstützung und das politische Engagement verstärkt wird, um den Zugang zu COVID-19-Tests, -Behandlungsmethoden und -Impfstoffen für alle zu gewährleisten", sagte Mohammed bin Abdul Rahman Al-Thani, stellvertretender Premierminister und Außenminister.

LUXEMBURG stellte 800.000 Euro für den COVID-19 Therapeutics Accelerator bereit. 

"Mit ihren Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen überwindet diese Initiative entscheidende Hindernisse bei der Entwicklung von Medikamenten und erweitert die Behandlungsmöglichkeiten, um die Pandemie zu bekämpfen und schließlich einen Impfstoff und ein Medikament zu finden", sagte Xavier Bettel, Premierminister von Luxemburg.

NIEDERLANDE sagte 25 Millionen Euro für die gerechte Verteilung von Impfstoffen zu.

"Es ist wichtig, den Zugang zu sicheren und wirksamen Impfstoffen weltweit zu gewährleisten und sicherzustellen, dass niemand zurückbleibt", sagte Mark Rutte, Premierminister der Niederlande.

NORWEGEN hat 10 Millionen US-Dollar für Gavis Advance Market Commitment (AMC) für COVID-19-Impfstoffe bereitgestellt, um sicherzustellen, dass Tests, Behandlungsmethoden und Impfstoffe für alle Menschen verfügbar sind. 

"Impfstoffe müssen, wenn sie verfügbar sind, auf der ganzen Welt gerecht verteilt werden", sagte die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg.

SCHWEDEN unterstützt mit 46 Millionen Euro die Führungsrolle des COVID-19-Solidaritätsfonds der WHO. 

"Ungleichheiten innerhalb der Länder und zwischen den Ländern machen uns anfälliger und machen Impfstoffe, Behandlungen und Diagnostika für alle zugänglich, basierend auf Bedürfnissen und nicht auf finanziellen Mitteln", sagte Stefan Löfven, Premierminister von Schweden.

SCHWEIZ stellte 20 Millionen Euro für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), den UNFPA, das Welternährungsprogramm und UNICEF bereit. 

Simonetta Sommaruga, Bundespräsidentin der Schweizerischen Föderation, betonte: "Die COVID-19-Pandemie ist ein Stresstest für unsere Solidarität” und rief dazu auf, "in Diagnostik, Therapien und Impfstoffe zu investieren.”

SERBIEN sagte 100.000 Euro für CEPI für die Forschung und Entwicklung von Impfstoffen zu. 

"Es ist wichtig, dass wir auf Kurs bleiben – Initiativen wie die Global Goal Unite-Kampagne erinnern uns daran, dass wir in diesem Kampf nicht allein sind und dass wir gemeinsam stärker sind", sagte die Ministerin für Europäische Integration in der Regierung der Republik Serbien, Jadranka Joksimović.

SPANIEN stellte 10 Millionen für das Global Agriculture and Food Security Program (GAFSP) bereit. 

"Wir stehen hinter dem ACT-Accelerator, um COVID auf gerechte Weise zu bekämpfen", sagte der spanische Premierminister Pedro Sánchez.

DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA sagten 545 Millionen US-Dollar für den Einsatz gegen COVID-19 zu.

"Gemeinsam müssen wir offen, transparent und unterstützend daran arbeiten, eine sicherere und widerstandsfähigere Welt zu schaffen. Wir müssen der wahre Multilateralist im besten Sinne des Wortes sein und auf das Gemeinwohl hinarbeiten", sagte die Botschafterin der Vereinigten Staaten bei der UN, Kelly Craft.


BARBADOS ermahnte die Welt, solidarisch zusammenzukommen und forderte alle Nationen dazu auf, die Bedürfnisse der Nationen der Karibik zu berücksichtigen und ihnen Zugang zu COVID-19-Präventionsmaßnahmen und Behandlungsmethoden zu gewähren.  

"Lassen Sie uns die Gelegenheit ergreifen und COVID-19 zeigen, dass es keine Kapitulation, keinen Rückzug gibt", sagte die Premierministerin von Barbados, Mia Mottle.  

EL SALVADOR rief zur internationalen Solidarität auf, indem es sich verpflichtete, die Anstrengungen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie zu unterstützen. 

"Kein Land war bereit, sich einer so großen Herausforderung wie dieser zu stellen, die Menschheit war nicht bereit, sich einer so großen Herausforderung wie dieser zu stellen. Aber gemeinsam können wir den Kampf gegen das Virus gewinnen", sagte Nayib Bukele, Präsident von El Savador.

FRANKREICH betonte die Notwendigkeit, die Entwicklung und Produktion von Tests, Medikamenten und Impfstoffen zu beschleunigen, einen sicheren, gerechten und universellen Zugang zu ihnen zu gewährleisten und Gesundheitssysteme zu stärken. 

"Die Inclusive Alliance for Vaccines wird es ermöglichen, die Entwicklung von Impfstoffen vorzufinanzieren, um den Zugang zu einer möglichst großen Zahl von Menschen zu den geringsten Kosten zu gewährleisten, nicht nur in Europa, sondern auch zum Wohle der am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen in der ganzen Welt", so Präsident Macron.

GRIECHENLAND  verpflichtete sich, den COVID-19-Impfstoff zu einem globalen öffentlichen Gut zu machen, das für alle zugänglich ist.

"Wenn die Gefahr global ist, muss auch ihre Behandlung global sein", sagte der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis. 

ISLAND setzte sich für die gerechte Verteilung und den Zugang zu Impfstoffen für alle und überall ein. 

"Niemand wird sicher sein, solange nicht alle auf der Welt gleichberechtigten Zugang zu einem Impfstoff haben", sagte Außenminister Gudlaugur Thor Thordarson.

“INDIEN ist bereit, seine Forschungs- und Produktionskapazitäten sowie bewährten Verfahren, die wir für die Ausweitung der Immunisierung und Gesundheitsfürsorge innerhalb unserer riesigen Bevölkerung entwickelt haben, zugunsten der Welt zur Verfügung zu stellen”, sagte Premierminister Shri Narendra Modi.

ISRAEL hat sich zu einer globalen Zusammenarbeit verpflichtet, um den Zugang zu Impfstoffen, Medikamenten und Tests zu gewährleisten, mit besonderem Schwerpunkt auf Afrika.

"Wir sind bereit, im Rahmen unserer globalen Solidarität mit Ihnen und anderen zusammenzuarbeiten, um den Zugang zu Impfstoffen, Medikamenten und Tests mit besonderem Schwerpunkt auf Afrika zu gewährleisten", sagte Benjamin Netanjahu, der israelische Premierminister.

ITALIEN wird weiterhin kooperative Aktionen, internationale Solidarität und die globale Antwort auf die COVID-19 Pandemie unterstützen. 

"Heute verpflichtet sich Italien, die globale Zusammenarbeit für einen universellen und gerechten Zugang zu allen COVID-19-Instrumenten als globales öffentliches Gut weiter zu beschleunigen", sagte Präsident Guiseppe Conte.

JAPAN hat sich zur internationalen Zusammenarbeit verpflichtet und sich dafür eingesetzt, dass gefährdete Länder und Länder des globalen Südens während der Pandemie vorrangig behandelt werden. 

"Um in diesem Kampf eine Wende herbeizuführen, ist es von entscheidender Bedeutung die Forschung und Entwicklung sowie die weltweiten Produktionskapazitäten für Impfstoffe, Medikamente und Tests zu beschleunigen und einen gerechten weltweiten Zugang für alle zu diesen wichtigen Werkzeugen zu gewährleisten", sagte Shinzō Abe, Premierminister von Japan.

DIE REPUBLIK KOREA verpflichtete sich, den universellen Zugang zu Impfstoffen und Medikamenten sicherzustellen. 

"Ich möchte der Europäischen Kommission und Global Citizen für ihre anhaltenden Bemühungen danken, die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten gegen COVID-19 zu beschleunigen", sagte Premierminister Chung Sye-kyun.

KUWAIT bekräftigte seine Verpflichtung, alle internationalen Bemühungen zu unterstützen, die darauf abzielen, den Prozess der Herstellung des Impfstoffs zu beschleunigen und seine gerechte Verteilung an die bedürftigsten Menschen sicherzustellen.

"Nur gemeinsam werden wir in der Lage sein, unser Ziel eines gerechten Zugangs zu Medikamenten und Impfungen sowie der Weiterentwicklung der Testfähigkeiten zu verwirklichen", erklärte Außenminister Ahmad Ahmad Al-Mohammed Al-Sabah, Vertreter von Premierminister Sabah Khalid Al-Hamad Al-Sabah. 

LITAUEN betonte die Bedeutung globaler Solidarität und Zusammenarbeit, um eine faire und gerechte Verteilung von Impfstoffen, Tests, Medikamenten und Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. 

"Litauen ist bereit, sich den wissenschaftlichen Bemühungen anzuschließen, und bleibt der Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft verpflichtet, um wirksam auf die COVID-19-Krise zu reagieren", sagte der litauische Gesundheitsminister Aurelijus Veryga.

MALTA verpflichtete sich zu einer gerechten Verteilung der Impfstoffe, um sicherzustellen, dass diese alle erreichen, sobald sie verfügbar sind. 

"Falls und sobald [ein Impfstoff] verfügbar wird, müssen wir sicherstellen, dass er alle erreicht", sagte der Premierminister von Malta, Robert Abela.

MEXIKO verpflichtete sich, seine Bemühungen auf die am stärksten gefährdeten Gruppen der Welt und auf die gerechte Verteilung von Impfstoffen zu konzentrieren.

"Die Regierung Mexikos nahm an ... der globalen Konferenz der Vaccine Alliance (Gavi) teil, um einen gerechten Zugang zu Gesundheitstechnologien gegen COVID-19 zu gewährleisten [und] ist Teil der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI), der Schlüsselorganisation der internationalen Bemühungen, die Entwicklung des Impfstoffs gegen COVID-19 voranzutreiben", Martha Delgado Peralta, Regierung von Mexiko. 

NEUSEELAND erklärte sich dazu bereit, Anstrengungen zu unternehmen, die sicherstellen, dass Länder des globalen Südens Zugang zu Impfstoffen haben werden. 

"Dies ist eine Zeit, in der wir zusammenkommen müssen, um eine globale Lösung zu erreichen. Solange eine Person durch COVID-19 gefährdet ist, sind wir alle gefährdet", sagte die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern. 

NIGERIA hat sich dazu verpflichtet, die weltweiten Bemühungen um eine gerechte Gewährleistung der Gesundheitssicherheit zu unterstützen.

“Wir müssen neu darüber nachdenken, wie wir im Bereich der Gesundheitssicherheit arbeiten. Dieses neue Denken muss einen gerechten Zugang zu Finanzmitteln beinhalten, die für die Reaktion benötigt werden“, sagte Dr. Chikwe Ihekweazu, CEO der nigerianischen CDC.

RUSSLAND drückte die "Bereitschaft aus, den globalen Markt mit direkten antiviralen Wirkstoffen, Produkten, Tests und Impfstoffen zu versorgen". Gestützt auf die Aussage des russischen Gesundheitsministers Michail Muraschko.

SAINT VINCENT und GRENADINES forderten eine faire und effektive Verteilung von Ressourcen und Impfstoffen.

"Wir betonen die Wichtigkeit einer globalen Partnerschaft, die die faire und effektive Verteilung der Ressourcen und der Impfstoffe regelt, sobald diese verfügbar sind und die Möglichkeit einer Behandlung, insbesondere für diejenigen, die am meisten an dieser schrecklichen Krankheit leiden", sagte Premierminister Ralph Gonsalves.

DAS KÖNIGREICH SAUDI-ARABIEN hat sich weltweit verpflichtet, sicherzustellen, dass jeder Mensch auf der Welt Zugang zu COVID-19-Tests, -Behandlungen und -Therapeutika bekommt.

"Unsere gemeinsamen Anstrengungen müssen darauf abzielen, die Auswirkungen dieser Pandemie auf die am stärksten gefährdeten Menschen der Welt zu verringern und die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung in Bezug auf Bildung, Hunger, Gleichstellung der Geschlechter und extreme Armut zu unterstützen", sagte Tawfig Al-Rabiah, Gesundheitsminister von Saudi-Arabien .

SINGAPUR freut sich darauf, multilateral daran zu mitzuarbeiten, eine koordinierte globale Reaktion zu fördern, um wirksame Impfstoffe schneller zu entwickeln und deren faire und rasche Verteilung an alle sicherzustellen.

"Singapur hofft, mit Gleichgesinnten zusammenarbeiten zu können, um wichtige Initiativen wie den COVID-19-Tools Accelerator, den ACT-Accelerator und die COVID-19 Vaccine Global Access Facility oder COVAX als Freunde zu unterstützen", so der Premierminister Lee Hsien Loon.

SLOWAKEI - "Die Slowakei steht nicht nur daneben – wir sind gemeinsam betroffen und müssen es gemeinsam überwinden", sagte die Präsidentin der Slowakischen Republik, Zuzana Čaputová.

SLOWENIEN hat sich zu einer transparenten und integrativen internationalen Politik in Bezug auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Impfstoffen und Arzneimitteln verpflichtet.

"Zukünftige medizinische Behandlungsmethoden und Impfstoffe gegen COVID-19 sollten ein globales öffentliches Gut werden – mit erschwinglichem, gerechtem und zeitnahem Zugang für alle", sagte der Staatssekretär im slowenischen Außenministerium.

SÜDAFRIKA hat sich dazu verpflichtet, die globalen diagnostischen und therapeutischen Lieferketten zu unterstützen, Zugang zu globaler Versorgung und Therapeutika herzustellen und sicherzustellen, dass kein Land vergessen wird.

"Da die Welt nach einem Impfstoff sucht, um das Coronavirus zu heilen, müssen wir sicherstellen, dass dieser Impfstoff nach seiner Entwicklung allen zur Verfügung steht", sagte Cyril Ramaphosa, Präsident von Südafrika.

Die VEREINIGTEN ARABISCHEN EMIRATE verpflichten sich zu einer internationalen Zusammenarbeit und zur Bereitstellung eines zukünftigen Impfstoffs für alle Menschen – nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können, sondern auch für diejenigen, die nicht die finanziellen Mittel haben. 

"Wir haben uns für eine faire und effektive Verteilung der Behandlung eingesetzt und den Beschäftigten im Gesundheitswesen und schutzbedürftigen Gruppen in der Gesellschaft Priorität eingeräumt", sagte Reem Ebrahim Al Hashimy, Staatsminister für internationale Zusammenarbeit.

Das VEREINIGTE KÖNIGREICH verpflichtet sich, sicherzustellen, dass ein COVID-19-Impfstoff universell verfügbar ist.

"Wenn und wann ein wirksamer Impfstoff gefunden wird, wo immer er gefunden wird, wer auch immer ihn findet, dann haben wir als Weltführer die moralische Pflicht, sicherzustellen, dass er wirklich allen zur Verfügung steht", sagte der britische Premierminister Boris Johnson.

Die folgenden Zusagen und Ankündigungen konnten durch Unterstützung von Unternehmen, Philanthrop*innen und Partnerorganisationen erreicht werden. 

Die CITI FOUNDATION sagt 10 Millionen US-Dollar für LISC zu,, um kleinen Unternehmen in einkommensschwachen Ländern dabei zu helfen, sich von dieser Pandemie zu erholen. Diese Summe ist Teil der größeren weltweiten COVID-19-Hilfsaktion von Citi und der Citi Foundation in Höhe von insgesamt 100 Millionen US-Dollar.

Die FIFA FOUNDATION hat Unterstützung für die COVID-19-Reaktion des Globalen Fonds zugesagt, um sicherzustellen, dass Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen Zugang zu Gesundheitsdiensten haben. Dies ist der Beginn einer längerfristigen Partnerschaft, um die Auswirkungen von COVID-19 zu bekämpfen, Leben zu retten und die bereits erzielten Erfolge im Kampf gegen HIV, Tuberkulose und Malaria zu schützen.

GAVI, DIE IMPFALLIANZ erhält Unterstützung von TransferWise, damit Menschen auf der ganzen Welt einen Beitrag zum Advance Market Commitment für einen zukünftigen Impfstoff gegen COVID-19 leisten können, sowie die Unterstützung einer privaten Stiftung, die sich dafür einsetzt, dass lebensrettende Impfstoffe diejenigen erreicht, die sie am dringendsten benötigen. 

GOOGLE hat sich dazu verpflichtet, die Unterstützung der WHO um zusätzliche 25 Mio. USD zu erhöhen, um sicherzustellen, dass relevante Informationen zu Gesundheitsmaßnahmen, Therapien und Impfstoffen alle erreichen, die sie benötigen, einschließlich benachteiligter Gemeinden. 

JOHNSON & JOHNSON hat angekündigt, die Testphase für ihren COVID-19-Impfstoffkandidaten zu beschleunigen. Diese soll nun bereits im Juli 2020 beginnen. Neben dem Aufbau von Produktionskapazitäten und der Unterstützung von Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen werden Johnson und Johnson weiterhin starke globale Partnerschaften eingehen, um weltweite Sicherheit zu gewährleisten, indem Zugang zu COVID-19-Behandlungen ermöglicht wird, sobald diese verfügbar sind.

Die MINDEROO FOUNDATION in Australien hat 5 Millionen AUD für die International COVID-19 Data Alliance bereitgestellt – eine Arbeitsgruppe des COVID-19 Therapeutics Accelerator bestehend aus der Gates Foundation, dem Wellcome Trust, dem Health Data Research UK und anderen Partnern,  um  sicherzustellen, dass das globale Forschungswissen, nicht nur für COVID-19, sondern auch für zukünftige Pandemien und andere Krankheiten, ausgetauscht wird. 

EIN*E PRIVATE*R SPENDER*IN stellt der WHO Mittel in Höhe von 10 Mio. USD zur Verfügung, um das Afrikanische Regionalbüro (AFRO) und die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) bei ihren Bemühungen zur Bekämpfung von COVID-19 mit Schwerpunkt auf Frauen und Mädchen zu unterstützen.

Procter & Gamble hat mehr als 10 Millionen USD an Produktspenden, COVID-19-Testkits und finanzielle Unterstützung für verschiedene regionale und lokale Organisationen im Rahmen ihrer COVID-19 Response und Take On Race Initiative bereitgestellt. Ihre großzügigen Beiträge werden die Bemühungen internationaler und regionaler Einsatzkräfte unterstützen, darunter Americares, CARE, Feeding America, International Medical Corps, LISC (Local Initiatives Support Corporation), Matthäus 25: Ministries, Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, Save the Children und United Way. Diese Organisationen arbeiten daran, armen Gemeinden die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um die Pandemie zu überleben, für Gerechtigkeit zu kämpfen, wirtschaftliche Chancen zu fördern, einen besseren Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

Die ROCKEFELLER FOUNDATION hat sich verpflichtet, ihre Investitionen in datengesteuerte globale COVID-19-Reaktionsbemühungen um 50 Millionen US-Dollar zu erhöhen, um sicherzustellen, dass alle, insbesondere die am stärksten gefährdeten Menschen der Welt, gerechten Zugang zu COVID-19-Tests, -Behandlungen und -Impfstoffen bekommen. 

SAP stellt erhebliche Ressourcen für integrative Bildung, wirtschaftliche Chancen und die Reform der sozialen Gerechtigkeit bereit. Sie verpflichten sich, diese Bewegung in Partnerschaft mit der Equal Justice Initiative, PYXERA Global, Acumen und anderen voranzutreiben.

Das SERUM INSTITUTE OF INDIA (SII) hat 50 Prozent seiner COVID-19-Impfstoffproduktionskapazität für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen bereitgestellt. Dieses Versprechen wird sicherstellen, dass über 250 Millionen Impfdosen für Menschen in den am stärksten gefährdeten Ländern der Welt reserviert werden. 

UNFPA, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, erhielt Zusagen zur Aufrechterhaltung wesentlicher gesundheitlicher Grunddienste, damit Frauen und ihre Babys überleben und gesund aufwachsen können von TAKEDA (4,6 Mio. USD), sowie von JOHNSON & JOHNSON (1 Mio. USD) und RECKITT BENCKISER (1 Mio. GBP) für die Unterstützung von Hebammen, um sicherzustellen, dass jede Geburt sicher ist.

UNICEF erhielt Zusagen von IHS MARKIT (1,7 Mio. USD) zur Unterstützung der COVID-19-Reaktion von UNICEF in Nigeria und von COLGATE PALMOLIVE (4 Mio. USD in Form von Sachleistungen) an 12 Länder, in denen UNICEFs COVID-19 Arbeit zu Wasser- und Sanitärprojekten betreibt. 

USHER kündigte an, dass er den Erlös aus dem I Cry-Song, den er zum ersten Mal während des Global Goal: Unite for Our Future-Konzerts performt hat, an LISC spenden wird, einen zentralen Partner von Global Goal: Unite for Our Future.

Als Teil von Global Goal: Unite for Our Future hat VERIZON sein langjähriges Engagement für Bildung mit einer Spende von  1 Million US-Dollar für den Education Cannot Wait Fonds erhöht. Dieses Geld soll dem Fonds dabei helfen, dafür zu sorgen Schüler*innen rund um den Globus während und nach der Pandemie Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

VODAFONE hat sich verpflichtet, seine Netzwerke erheblich zu erweitern und durch die Installation von 11.000 zusätzlichen 4G-Standorten Millionen von Menschen weltweit zu erreichen. Diese verbesserte Technologie wird zur Unterstützung der SDGs beitragen, indem sie zusätzlichen Netzwerkzugang zu wichtigen Bildungsinitiativen, zu Gesundheitsversorgung und zu anderen wichtigen öffentlichen Diensten auf der ganzen Welt ermöglicht.

Der WALLACE GLOBAL FUND (WGF) hat in diesem Jahr 20 Prozent seiner Mittel bereitgestellt, um die Auswirkungen von COVID-19, denen sich die Welt nun gegenübersteht, zu bewältigen. WGF kündigte auch seine Partnerschaft mit der Give While You Live-Kampagne von Global Citizen an, in der auch andere Philanthrop*innen dazu aufgefordert werden, ihre eigenen Spenden zu verdoppeln, um Resilienz- und Hilfsmaßnahmen im Zusammenhang mit Systemwechsel, Infrastrukturentwicklung und gerechtem Zugang zu Gesundheit und Energie zu unterstützen.

Internationale Zusammenarbeit ist der erste Schritt zum Schutz der Weltbevölkerung.

Global Goal: Unite for Our Future hat neue Zuschüsse und wichtige politische Unterstützung mobilisiert, um Tests, Behandlungen und einen Impfstoff gegen COVID-19 zu entwickeln und allen Menschen zugänglich zu machen. Hierdurch soll sichergestellt werden,  dass das globale Gesundheitssystem stark genug ist, um alle Menschen überall zu unterstützen und die Auswirkungen von COVID-19 auf die Erreichung der SDGs/Global Goals aufzufangen.

Ein Schwerpunkt dieser Kampagne war vor allem die Unterstützung der Arbeit des ACT-Accelerator, der einen globalen Plan zur Entwicklung und gerechten Verteilung von COVID-19-Tests, -Behandlungen und -Impfstoffen erstellt hat. Am Freitag veröffentlichte der ACT-Accelerator einen fairen und effektiven Plan, der darauf abzielt, die Welt zusammenzubringen, um das gemeinsame Ziel – die Pandemie zu besiegen – zu erreichen. 

Die Umsetzung dieses Plans wird letztendlich etwa 31.3 Milliarden US-Dollar kosten. Eine Finanzierungslücke, die in den nächsten 12 Monaten geschlossen werden muss, um sicherzustellen, dass eine mögliche Lösung entwickelt und allen Bedürftigen zugänglich gemacht wird, damit niemand auf der Strecke bleibt. 

Die Gesamtkosten der von den Partnern des ACT-Accelerator geplanten Arbeiten sind geringer als die monatlichen Verluste der Weltwirtschaft.

Die COVID-19-Antwort muss global sein.

Die Unterstützung von 40 Regierungen, allen G7-Mitgliedstaaten, der EU, den Vereinten Nationen, der ECOWAS und der Mehrheit der G20-Staaten zeigt, dass die wichtigsten Interessengruppen bereit sind, ihre Kräfte für das Gemeinwohl zu bündeln. 

Denn auch wenn es sich in erster Linie um eine Gesundheitskrise handelt, hat die Pandemie auch zu einer Bildungs-, einer Beschäftigungs- und Wirtschafts-, sowie einer Hungerkrise geführt, die allesamt extreme Armut verschärfen und in einigen Ländern zusätzlich für politische Instabilität sorgen. Die Pandemie hat einem Rückgang des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) provoziert, wodurch voraussichtlich weitere 420 Millionen Menschen in extreme Armut getrieben werden.  

Es ist wichtig, jetzt sicherzustellen, dass kein Land den Präventions- oder Behandlungsmethoden gegen COVID-19 horten darf, wenn diese von von allen benötigt werden. 

Denn: Niemand ist sicher, bis alle sicher sind und Pandemien betreffen die gesamte Menschheit, weshalb globale Institutionen und Regierungen zusammenarbeiten müssen, um sicherzustellen, dass gefährdete Gemeinschaften und Gesundheitspersonal Vorrang haben, sobald neue Schutz- und Behandlungsmethoden verfügbar sein werden.

Nur wenn wir unsere Kräfte bündeln und neue Ressourcen und Finanzmittel zur Unterstützung dieser wesentlichen Arbeit bereitgestellt werden, kann die Weltgemeinschaft diese Herausforderung gemeinsam bewältigen.