Global Citizen ist eine Gemeinschaft, die aus engagierten Menschen wie dir besteht.

Menschen, die mehr über die wichtigsten Angelegenheiten dieser Welt erfahren und aktiv werden wollen. Dein Einsatz kann extremer Armut ein Ende setzen.

Citizenship

Dürfen wir vorstellen: Global Citizens aus Deutschland

Warum das wichtig ist
Wir sind davon überzeugt, dass der Einsatz jedes Einzelnen dazu beitragen kann, die Welt ein Stückchen besser zu machen. Weltweit sind Global Citizens mehr als 13 Millionen mal aktiv geworden, um Politiker, Unternehmen und Regierungen dazu aufzufordern, sich gegen extreme Armut und für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele einzusetzen. Werde auch du ein Global Citizen und kämpfe mit uns für eine gerechtere Welt für alle Menschen. 

Zugegeben, wir sagen ziemlich oft 'wir'. Wir Global Citizens. Wir machen uns stark, wir wenden uns an die Staats- und Regierungschefs dieser Welt, um Veränderung zu fordern. Aber wie sieht es eigentlich aus, dieses wir?

Die kurze Antwort wäre: bunt. Die etwas längere: facettenreich, vielseitig, weltoffen, engagiert, multikulturell und umwerfend schön natürlich (humorvoll nicht zu vergessen). 

Vier Global Citizens aus Deutschland haben uns ein paar Fragen beantwortet - und wir nutzen die Gelegenheit, um zu beweisen, dass es sie wirklich gibt: Global Citizens!

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Tra Mi N. (25) aus Köln

Mit welchen Worten würdest du dich als Global Citizen beschreiben?

Ich persönlich glaube, dass offenherzig, engagiert und interessiert mich ganz gut beschreiben. Das Tolle an Global Citizen ist, dass man keine bestimmten Eigenschaften besitzen muss, um einer zu sein. Wichtig ist nur, dass man daran interessiert ist, auf bestimmte Themen aufmerksam zu machen, die einem persönlich am Herzen liegen.

Stell dir vor, du wärst Bundeskanzlerin von Deutschland. Was würdest du den anderen Staats- und Regierungschefs beim G20-Gipfel unbedingt mal sagen wollen?

Dass gegenseitige Unterstützung unabdingbar ist, um die Ziele zu erreichen, die man sich gemeinsam gesetzt hat. Dass man diese Ziele nicht aus den Augen lassen darf, auch nicht dann, wenn einige Länder sich gerade benachteiligt fühlen. Von allen Ländern wird viel abverlangt, aber wir dürfen zu keiner Zeit daran zweifeln, dass ein „Gemeinsam“ der erste, richtige Ansatz aller Lösungen ist. Da ist gerade der Protektionismus sehr gefährlich und auch gefährdend.

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Dennis W. (29) aus Troisdorf

Mit welchen Worten würdest du dich als Global Citizen beschreiben?

Ich hatte das Glück und durfte im letzten Jahr viele Konzerte der britischen Band Coldplay begleiten. Durch die Konzerte bin ich auf Global Citizien aufmerksam geworden. Nachdem ich mir die Website genauer angesehen habe sowie den Live-Stream vom Global Citizien Festival in New York, war ich sofort begeistert. Der Ehrgeiz, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, die netten Leute und vor allem ein Zusammenhalt der Menschen auf dem Planeten zu bewirken, ist für mich eine großartige Motivation, Global Citizien zu unterstützen. Durch meine Community konnte ich zugleich selbst die Erfahrung machen, was es bedeutet, viele Menschen an einem Ort zu einer positiven Sache zu bewegen. Es ist völlig egal woher man kommt, wie man aussieht oder was für Hobbys man hat. Es zählt die Gemeinschaft. Ich persönlich bin unfassbar stolz darauf Global Citizien zu unterstützen, da ich finde, dass das Aufzeigen von Verbesserungen in unserer Gesellschaft unfassbar wichtig geworden ist. Insbesondere der Kontrast zu einem G8-Gipfel, einer UN-Versammlung oder anderen politischen Ereignissen wie den Toilet Day in Indien zeigen, dass viele Menschen gemeinsam ein Statement setzen können und das vollkommen friedlich. Und dafür steht für mich Global Citizien. Wir sollten alle an das Wohl unserer Mitmenschen denken, und über Grenzen hinweg sehen. Auch die Gleichberechtigung von Geschlechtern sollte in unserer Gesellschaft absolut kein Thema mehr sein. Niemand gibt einem das Recht über andere Menschen zu urteilen. Da Global Citizien diese Interessen perfekt vertritt, stehe ich vollkommen dahinter.

Wie stehst du zu politischem Engagement im Internet?

Ich finde es umso wichtiger, dass Menschen das Internet für gute Zwecke nutzen. Das Internet ist ein Ort voller verrückter Menschen. Aber im positiven Sinne. Hier können schnell Sachen bewegt werden und das vollkommen friedlich. Das Internet ist zudem für mich ein neutraler Ort mit vielen Meinungen, welche uns doch täglich dazu bewegen über viele Sachen nachzudenken. Im heutigen Zeitalter ist es daher super, dass wir solch eine Möglichkeit haben und mobilisieren können. Wir können sinnvoll Petitionen starten, wir können ein Statement auf soziale Netzwerke setzen, Videos drehen oder Bilder hochladen. Gefällt uns etwas nicht? Dann versammeln sich Menschen und schließen ein Bündnis und versuchen den Fehler aufzuzeigen. Versuchen zu handeln in Form von Petitionen, Briefen, Postings an die entsprechenden Plattformen in sozialen Netzwerken.

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Sina K. (30) aus Hamburg

Mit welchen Worten würdest du dich als Global Citizen beschreiben?

Cool, schlau, witzig, charmy… Nein, ich denke, als Sohn einer Iranerin und eines Irakers, als junger Typ, der in Deutschland aufwachsen, ein wenig von der Welt sehen und viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennenlernen durfte, bin ich immer wieder überwältigt von den Farben, Gerüchen, Landschaften, Verrücktheiten dieser Welt, dass ich es manchmal nicht fassen kann, wie schön das alles ist. Nennen wir es mal Neugierde und Begeisterungsfähigkeit. Ein echter Global Citizen weist mindestens eine der Eigenschaften auf - eigentlich sind aber alle unverzichtbar! P.S. Cool zu sein, ist aber auch von Vorteil.

Welches Global Citizen Thema ist dir persönlich am wichtigsten und warum?

Das ist gar nicht so einfach, weil all diese Probleme ganz schön scheiße sind! Aber jedes einzelne dieser Probleme ist leider noch wesentlich schlimmer, wenn man ein Mädchen oder eine Frau ist. Viel zu häufig nutzen Männer ihre physische Überlegenheit aus und benachteiligen Frauen. Ich finde es unerträglich, wenn sich jemand einer anderen Rasse oder eben auch dem anderen Geschlecht gegenüber überlegen fühlt. Das entbehrt jeder Grundlage und so lange nicht jedes kleine Mädchen überall auf der Welt so erzogen wird, dass sie alles tun und lassen und anziehen und werden und fordern und denken und erreichen kann, sind wir noch lange keine gleichberechtigte Gesellschaft. Girls rock! Mein Thema ist also: die Stärkung von Mädchen und Frauen. #whoruntheworld

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Elena B. (26) aus Bamberg

Mit welchen Worten würdest du dich als Global Citizen beschreiben?

Ich selbst würde mich als einen sehr vielseitig interessierten Menschen beschreiben, der die Hoffnung hat gemeinsam mit anderen engagierten Menschen etwas zu bewegen. Es ist wichtig Flagge zu zeigen, immer wieder darauf aufmerksam zu machen, was in unserer Gesellschaft und auf unserem Planeten verkehrt läuft, einfach hartnäckig zu bleiben. Wir in Deutschland leben in Sicherheit und auch an manchen Stellen im Überfluss. Natürlich ist nicht zu verleugnen, dass auch in Deutschland in manchen Bereichen Handlungsbedarf besteht, aber häufig vergisst man schnell, wie viel schlechter es in anderen Ländern der Welt aussieht. Alle Themen, auf die Global Citizen eingeht und aufmerksam macht, sind interessant und rütteln wach. Für mich als Frau und Biologin ist es immer besonders Interessant neue Artikel und Aktionen zum Thema Frauenrechte und Umweltschutz zu lesen, mich dafür einzusetzen, indem ich meine Stimme erhebe.   

Wie stehst du zu politischem Engagement im Internet?

Politisches Engagement im Internet finde ich wichtig! Im Internet erreicht man eine breite Masse, wohingegen Briefe häufig nicht einmal geöffnet werden und direkt in den Altpapiercontainer wandern („da will ja eh wieder nur irgendjemand unser Geld“). Ich denke, dass über das Internet gerade auch junge Menschen auf solche Themen aufmerksam werden und eher einen Artikel im Netz als in einer Zeitschrift lesen. Durch das Internet können auch ganz aktuell Themen aufgegriffen werden, die überhaupt erst wenige Stunden vorher in der Weltpolitik zur Sprache kamen. Ich finde es toll, dass einem die Möglichkeit gegeben wird, mit seiner Stimme einen Beitrag zu leisten.