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Global Citizens brechen im Rahmen der Mandela 100 Kampagne Rekorde

Das Global Citizen Festival: Mandela 100 markiert einen historischen Moment. Nicht nur, weil wir damit das Vermächtnis von Menschenrechtsaktivist und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela feiern. In den vergangenen fünf Monaten haben sich Global Citizens rund um den Globus zusammengefunden, um Staats- und Regierungschefs der Welt dazu aufzurufen, sich solchen Herausforderungen zu stellen, die für extreme Armut auf unserer Welt verantwortlich sind. 

Fast fünf Millionen Mal wurden Global Citizens aktiv - davon allein mehr als vier Millionen Mal in Südafrika, Lesotho und Swasiland. Alles unter anderem mit dem Ziel, Mangelernährung zubekämpfen, tropische Krankheiten zu beseitigen, HIV-Infektionen zu reduzieren und sanitäre Einrichtungen auf dem gesamten Kontinent zu verbessern. Seit dem Start der Kampagne im Juli wurden pro Stunde sage und schreibe mehr als 1.200 Aktionen durchgeführt!

Das vorläufige Ergebnis dieses großartigen Einsatzes kann sich sehen lassen: Es haben so viele Staatsoberhäupter der Welt ihre Teilnahme am Festival zugesagt, wie nie zuvor in der Geschichte der Global Citizen Festivals!

Und noch ein weiterer Erfolg ist zu verzeichnend: In Anlehung an die Online-Aktionen hat Global Citizen mit einer Reihe von Organisationen zusammengearbeitet, um vor Ort einen nachhaltigen Beitrag zu leisten. Unsere "Global Citizen Aktionstage“ mit 25 lokalen NGOs und Organisationen umfassten bisher:

  • Aufräum-Aktionen in mehr als 21 Bezirken in Johannesburg
  • 901 durchgeführte HIV-Tests
  • Ein Anstieg von Blutspenden um 31 Prozent
  • 8.627 Beutel voll mit gesammelten Müll (eine ehemalige Mülldeponie wurde inzwischen in einen Park umgewandelt)
  • 192 Aufräum-Aktionen in acht Ländern
  • 2.050 Studenten haben an Bildungsprogrammen teilgenommen, die sich auf die Gesundheit von Mädchen und Frauen konzentrieren
  • Über 5.000 Global Citizens haben an diesen Offline-Aktionen teilgenommen
  • 75 Personen haben praktische Erfahrung in der Freiwilligenarbeit bei Global Citizen sowie bei Partnern im Rahmen eines Skills-Sharing-Programms sammeln können

Vor allem die Aufräumaktionen und Blutspenden haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Gemeinden vor Ort.  

Pünktlich zum "World Clean Up Day" hat Global Citizen in Zusammenarbeit mit der Stadt Johannesburg eine dreimonatige Kampagne ins Leben gerufen, um die Einwohner dazu zu ermutigen, aktiv zu werden. Dazu zählten Maßnahmen zur Verringerung von Umweltverschmutzung, Reduktion des Plastikverbrauchs sowie Maßnahmen zur Förderung der eigenen Gesundheit. Mehr als 600 Global Citizens schlossen sich Oberbürgermeister Herman Mashaba, Lucas Radebe sowie Fernsehstar K Naomibe im ersten "A ReSebetseng" an, was soviel wie "Lasst uns anpacken" bedeutet, an. Seit dem gab es bereits über1.600 Teilnehmer*innen im Rahmen der ersten zwei Aufräumaktionen – und in allen "A Re Sebetseng“ Regionen wurden rund 3.970 Säcke Müll gesammelt.

Als Teil einer weiteren Partnerschaft arbeitete Global Citizen zudem mit dem südafrikanischen National Blood Service (SANBS) zusammen, um Bürger zur Blutspende zu ermutigen. Obwohl laut Statistik rund 80 Prozent der Südafrikaner irgendwann in ihrem Leben einmal Blut benötigen, zählen lediglich nur ein Prozent von ihnen als Spender. Die Folge sind landesweit extrem niedrigen Blutreserven. 

Die Kampagne erwies sich durchaus als erfolgreich, insbesondere bei der Rekrutierung von schwarzen und asiatischen Spendern sowie bei Menschen, die entweder noch nie Blut gespendet haben.

Mit einer Rate von ca. 18,9 Prozent hat Südafrika die höchste HIV-Rate der Welt. Global Citizen hat sich mit den Unjani Kliniken zusammengeschlossen, um Menschen die Möglichkeit eines kostenlosen HIV-Tests zu geben. Im Oktober lief an sieben Unjani Kliniken, die sich in unmittelbarer Nähe zu Schulen und Hochschulen in unterversorgten Gegenden in Gauteng befinden, eine Initiative, in deren Rahmen junge Menschen an Gesundheitsschulungen teilnehmen konnten, die sich auf die Themen Familienplanung, STI-Behandlung, HIV-Tests und Sexualaufklärung konzentrierten.

An dieser Initiative, die von J&J Global Health unterstützt wurde, nahmen rund 700 Jugendliche teil, von denen 513 den kostenlosen HIV-Test in Anspruch nahmen. Unjani Kliniken sind so konzipiert, dass sie in unterversorgten Gemeinden eine medizinische Grundversorgung zu einem erschwinglichen Preis anbieten.Das kostenpflichtige Servicemodell fördert Nachhaltigkeit und die Stärkung von vor allem Frauen durch ein spezielles Franchise-Geschäftsmodell. Eines der Ziele ist der Aufbau eines erfolgreichen Netzwerks von Krankenhäusern, die sich im Besitz von Krankenschwestern befinden und von ihnen betrieben werden.

Seit 2011 sind Global Citizens rund um den Globus mehr als 21 Millionen Mal aktiv geworden, was zu neuen Verpflichtungen im Kampf gegen extreme Armut in Höhe von 37,9 Milliarden US-Dollar geführt hat. Dieser Betrag wird bis 2030 rund 2,25 Milliarden Menschen zugutekommen.

Unser Global Citizen Festival: Mandela 100 hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, dieses Jahr historische Zusagen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar an neuen Verpflichtungen zu bekommen, die das Leben der am stärksten gefährdeten Menschen der Welt beeinflussen sollen. 


Am 2. Dezember noch nichts vor? Dann haben wir hier was für dich: Das Global Citizen Festival: Mandela 100 wird live übertragen! Du kannst also hautnah dabei sein, wenn internationale Politiker und Aktivisten sich die Bühne teilen mit Beyoncé, JAY-Z, Cassper Nyovest, D’Banj, Ed Sheeran, Femi Kuti, Kacey Musgraves, Pharrell Williams, Sho Madjozi und vielen mehr!

Es gibt vier Möglichkeiten, wie du zum Livestream kommst. Hier erfährst du mehr.