Global Citizen NOW, der Summit, der echte Aktionen zu den dringendsten Herausforderungen der Welt voranbringt, kehrte am 4. Juni nach Brasilien zurück – in die Casa Firjan in Botafogo, als Herzstück der allerersten Rio Nature & Climate Week. Zwei Tage später, am 6. Juni, brachte Global Citizen Live: Rio de Janeiro diesen Aufruf zum Handeln mit einem kostenlosen Konzert mit Blick auf Rios ikonische Uferpromenade an der Enseada de Botafogo in die breite Öffentlichkeit. Angeführt von Ms. Lauryn Hill, Wyclef Jean und Brasiliens Superstar Ludmilla brachten diese Events Musik, Advocacy und globale Führung zusammen – für eine nachhaltigere und gerechtere Zukunft.
Zusammen läuteten die beiden Events das nächste Kapitel von Global Citizens Protect the Amazon-Kampagne ein – und bauten auf mehr als 1 Milliarde US-Dollar an Zusagen und 4,4 Millionen Aktionen von Bürger*innen auf, die in der ersten Phase 2025 erreicht wurden. Zunächst konzentrierte sich die Kampagne mit großer Dringlichkeit darauf, den Schutz von Menschen und Wald voranzubringen. Jetzt liegt unser Fokus darauf, vom Schutz hin zu Wohlstand zu kommen – denn es reicht nicht, wenn der Wald stehen bleibt, während ringsherum alles aus dem Gleichgewicht gerät. Während es anfangs vor allem darum ging, weltweit Aufmerksamkeit und Ressourcen zu mobilisieren, dreht sich der nächste Schritt ganz um die Umsetzung: Zusagen in Aktionen verwandeln, zugesagte Investitionen voranbringen und eine widerstandsfähige, nachhaltige Wirtschaft aufbauen, die für die Menschen und Communitys funktioniert, die seit Langem die Natur schützen. Die Zukunft unseres Planeten hängt nicht nur vom Naturschutz ab, sondern auch davon, die Communitys zu stärken, die die Ökosysteme dieser Welt seit Generationen schützen und von ihnen leben.
Bei beiden Events wurde eine Botschaft klar: Den Planeten zu schützen ist nicht nur ökologisch notwendig – sondern auch wirtschaftlich, kulturell und menschlich. Von sauberer Energie und regenerativer Landwirtschaft bis hin zu Naturschutz unter Führung indigener Gemeinschaften und nachhaltiger Entwicklung rückten diese Abende Lösungen für drängende globale Probleme ins Rampenlicht, die im Globalen Süden vorangetrieben werden. Was jetzt gebraucht wird, sind Finanzierung, politischer Wille und Partnerschaften, um sie großflächig umzusetzen und ihre Wirkung langfristig zu sichern.
Dazu sollten diese Events:
- Lösungen für dringende globale Herausforderungen sichtbar machen, die bereits heute im Globalen Süden vorangetrieben werden;
- Finanzierung für nachhaltige Landwirtschaft im Amazonasgebiet und in Lateinamerika mobilisieren und damit bis zu 10.000 Arbeitsplätze unterstützen.
Luiza Brasil über die Rolle von Storytelling, Journalismus & Kultur: wie sie Verständnis prägen und zu Aktionen inspirieren. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Die Woche markierte außerdem einen wichtigen Meilenstein für den FIFA Global Citizen Education Fund: Mit 50 Millionen US-Dollar an mobilisierten Mitteln wurde die Hälfte des finalen Fundraising-Ziels überschritten, um Kindern weltweit besseren Zugang zu hochwertiger Bildung und Sport zu ermöglichen. Zusammen unterstreichen diese Erfolge eine zentrale Überzeugung im Herzen der Rio Nature & Climate Week: Ob es darum geht, Wälder zu schützen, Zugang zu Bildung auszubauen, Ernährungs- und Gesundheitssysteme zu stärken oder wirtschaftliche Chancen voranzubringen – langfristiger Fortschritt hängt davon ab, in Menschen zu investieren und in das, was jede Community braucht, um wirklich zu wachsen.
Bildung ist zentral für diese Vision. Doch echte Chancen entstehen nicht allein durch Zugang zu einem Klassenzimmer. Kinder brauchen nahrhafte Mahlzeiten, Gesundheitsversorgung, Angebote zur Familienplanung, starke Mentor*innen und unterstützende Lernumgebungen, damit sie ihr volles Potenzial entfalten können. Wenn diese Grundlagen stehen, sind junge Menschen besser gerüstet, ihre Communitys anzuführen, an neuen grünen Industrien mitzuwirken und widerstandsfähige lokale Wirtschaften aufzubauen. Zusammen investieren diese Kampagnen in die langfristige, nachhaltige Prosperität, die es braucht, um eine bessere Zukunft für kommende Generationen zu gestalten.
Rio Nature & Climate Week startet neue Plattform für globales Handeln
Ausgerichtet in Partnerschaft mit Instituto Natureza e Clima Brasil, der Stadt Rio de Janeiro und Re:wild brachte die erste Rio Nature & Climate Week Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Philanthropie, Zivilgesellschaft, indigenen Gemeinschaften und Kultur zusammen, um Lösungen für die Klima- und Naturkrise voranzubringen. Das einwöchige Programm bot eine kuratierte Agenda mit zahlreichen unabhängig ausgerichteten Sessions in ganz Rio und schuf so eine stadtweite Plattform für Dialog und Handeln. Als Mitorganisator der Woche half Global Citizen, das Programm mit Global Citizen NOW: Rio und Global Citizen Live: Rio de Janeiro zu verankern – zwei Leuchtturm-Events, die politische Diskussionen mit öffentlicher Beteiligung und konkreten Aktionen verbanden.
(V.l.n.r.) Júlia Dias Carneiro, Alex Rafalowicz, Marcus Vinicius Athayde, André Lima & Elvira Pablo sprechen darüber, wie Communities im Globalen Süden Klima- und Entwicklungs-Lösungen vorantreiben. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Der Ort hätte kaum passender sein können. Während Brasilien Lehren aus der Ausrichtung der COP30 zieht und auf seine jüngste G20-Führungsrolle aufbaut, hat sich das Land zu einer starken Stimme für Klima, Natur und inklusive Entwicklung entwickelt. Im Laufe der Woche diskutierten die Teilnehmenden, wie der Schutz des Amazonas und wirtschaftliche Chancen Hand in Hand gehen können – von direkter Unterstützung für lokale Communitys bis hin zum Ausbau nachhaltiger Industrien und grüner Jobs. In einer Zeit, in der Klimazusammenarbeit und öffentliche Finanzierung unter Druck stehen, zeigen Brasilien und der Globale Süden insgesamt, dass Klimaschutz nicht von wirtschaftlicher Entwicklung getrennt werden kann.
So bot die Rio Nature & Climate Week einen natürlichen nächsten Schritt für Global Citizens Protect the Amazon-Kampagne: Sie verband politische Führung mit öffentlicher Beteiligung. Ziel war es, einen klaren Weg zu schaffen, über den Menschen aktiv werden können, und sicherzustellen, dass die Dynamik über Gespräche hinter verschlossenen Türen hinaus in sinnvolle, gemeinsame Aktionen mündet. Solche öffentlichen Wege sind entscheidend, denn Umweltschutz lässt sich nicht vom Leben und den Lebensgrundlagen der Menschen trennen. Langfristiger Fortschritt hängt davon ab, Bedingungen zu schaffen, unter denen Communitys wachsen können. Es kann nicht nur darum gehen, natürliche Ressourcen zu schützen, sondern auch darum, die Communitys an vorderster Front dieses Schutzes zu stärken und sicherzustellen, dass sie die Unterstützung und Chancen bekommen, die sie brauchen, um widerstandsfähige und erfolgreiche Zukunftsperspektiven aufzubauen.
Diego Ribas zeigt bei Global Citizen NOW: Rio de Janeiro, wie Sport Wege zu Bildung, Chancen & sozialer Wirkung eröffnen kann. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Eine entscheidende neue Phase: Versprechen für den Amazonas Wirklichkeit werden lassen
Die erste Phase von Global Citizens Protect the Amazon-Kampagne rückte Brasilien ins Zentrum der globalen Klimadebatte und zeigte, was gezieltes gemeinsames Handeln bewirken kann: Mehr als 1 Milliarde US-Dollar und 4,4 Millionen Aktionen von Bürger*innen wurden mobilisiert, mit wichtigen Zusagen, um Wälder vor Abholzung zu schützen, in eine saubere Energiewende zu investieren und die Communitys direkt zu unterstützen, die im Amazonasgebiet leben und es schützen. Insgesamt werden diese Zusagen zum Schutz oder zur Wiederherstellung von 31 Millionen Hektar Land beitragen und sich auf 18 Millionen Menschen auswirken.
Eloy Terena, Brasiliens Minister für indigene Völker, spricht über die Bedeutung indigener Führung für Klima- und Entwicklungslösungen. | Lucas Figueiredo/Getty Images for Global Citizen
Mit Global Citizen NOW: Rio und Global Citizen Live: Rio de Janeiro trat die Kampagne in ihre nächste Phase ein: weg von reiner Aufmerksamkeit, hin zu Umsetzung, Investitionen und messbaren Ergebnissen.
Gestärkt wurde die Kampagne durch die Partnerschaft mit indigenen Organisationen, darunter die Coordination of Indigenous Organizations of the Brazilian Amazon (COIAB), die Articulation of Indigenous Peoples of Brazil (APIB) und die National Association of Indigenous Ancestral Warrior Women (ANMIGA), sowie durch zivilgesellschaftliche Partner wie Greenpeace, Amazônia de Pé, Engajamundo und die Central Única das Favelas (CUFA). Gemeinsam mit mehr als 190 zivilgesellschaftlichen Organisationen halfen diese Partner dabei, Unterstützung zu mobilisieren, lokalen Stimmen mehr Gehör zu verschaffen und die Vision der Kampagne mitzugestalten.
Elvira Pablo betont, wie wichtig die Führung indigener Frauen für faire Klima- und Naturschutzpolitik ist. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Im Zentrum dieses nächsten Kapitels steht eine einfache Idee: Die Zukunft des Amazonas lässt sich nicht allein durch Naturschutz sichern. Es braucht ein neues Wirtschaftsmodell, das den Wert stehender Wälder anerkennt, die indigenen, afrodescendenten, Flussufer-, Quilombola- und lokalen Communitys unterstützt, die sie schützen, und echte Chancen schafft, damit Menschen in ländlichen Regionen und städtischen Randgebieten wachsen können. Die Zukunft der Klimasicherheit hängt davon ab, dass all diese Communitys die Kraft haben, Herausforderungen standzuhalten und in Würde und mit wirtschaftlichen Chancen zu gedeihen. Das bedeutet: Zugang zu sauberer Energie ausbauen, regenerative Landwirtschaft fördern, nachhaltige Lebensgrundlagen schaffen, grüne Jobs stärken, gemeinschaftsgeführten Naturschutz voranbringen und Bildung und Kompetenzen für die Klimawirtschaft vermitteln.
Um das zu erreichen, arbeitet Global Citizen daran, die Finanzierungsstrukturen zu mobilisieren, die nötig sind, um Lösungen aus der Phase der Zusagen in die breite Umsetzung zu bringen – von katalytischer Philanthropie und Entwicklungsfinanzierung bis hin zu Mischfinanzierung, öffentlicher Politik und Investitionen aus dem Privatsektor. Diese Instrumente können dazu beitragen, frühe Risiken zu senken, die private Investitionen bislang ausbremsen, und das Kapital freizusetzen, das die Menschen unterstützt, die schon heute vor Ort etwas bewegen.
Erste Fortschritte aus den Zusagen der Protect the Amazon-Kampagne, die insgesamt 33 finanzielle und politische Zusagen gesichert hat, zeigen bereits, wie aus Versprechen Umsetzung werden kann. Eines der deutlichsten Beispiele dafür wurde durch ein Update zum Fundo Flora hervorgehoben, einem Fonds für Wiederherstellung, der erstmals beim Global Citizen Festival: Amazônia 2025 angekündigt wurde. Der von WRI Brasil gegründete und gemeinsam mit Sitawi Finance for Good verwaltete Fundo Flora soll eine langjährige Herausforderung in der Finanzierung von Naturschutz lösen: verlässliches Kapital direkt in die Hände lokaler Organisationen zu bringen, die Wiederherstellungsmaßnahmen leiten. Zum Start sicherte sich der Fonds 4,9 Millionen US-Dollar von Partnern wie dem Bezos Earth Fund, The Coca-Cola Foundation und der AKO Foundation, mit dem Ziel, bis Ende 2026 10 Millionen US-Dollar an Wiederherstellungs-Champions im Bundesstaat Pará weiterzuleiten.
Der Fonds ist auf gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen. Nach seinem ersten Projektaufruf wählte Fundo Flora eine erste Kohorte von 10 Projekten aus, die 26 Kooperativen, Verbände und Unternehmen repräsentieren und nun Investitionen erhalten. Zusammen sollen diese Projekte mehr als 1.500 Hektar geschädigtes Land wiederherstellen, zur Regeneration von über 1 Million Bäumen beitragen, mehr als 210 Arbeitsplätze schaffen und 4.000 Menschen zugutekommen. Der Fonds priorisiert Organisationen, die von indigenen Völkern, afrodescendenten Communitys, Frauen und jungen Menschen geführt werden – Gruppen, die historisch nur begrenzten Zugang zu Finanzierung hatten, obwohl sie für Wiederherstellungs- und Naturschutzmaßnahmen zentral sind.
Auch andere Kampagnenzusagen nehmen Gestalt an. Der Soros Economic Development Fund (SEDF) hat Investitionen von insgesamt 35 Millionen US-Dollar in lokale Fonds abgeschlossen, darunter der Amazon Biodiversity Fund, SP Ventures und EcoEnterprises, und fördert damit nachhaltige wirtschaftliche Entwicklungsmodelle, die die Natur schützen, Arbeitsplätze schaffen und lokale Lebensgrundlagen stärken. Gleichzeitig hat IDESAM über sein PPBio-Programm 25 Millionen brasilianische Real – die Hälfte seines Ziels von 50 Millionen Real – in Bioökonomie-Vorhaben im gesamten Amazonasgebiet investiert. Erste Ergebnisse zeigen vielversprechende Anzeichen dafür, dass sowohl lokale Einkommen als auch Nachhaltigkeit entlang lokaler Wertschöpfungsketten verbessert werden.
Weitere Zusagen decken die ganze Bandbreite dessen ab, was eine prosperierende, naturbasierte Wirtschaft braucht. Zu den großen Zusagen gehörten 185 Millionen US-Dollar von Banco do Brasil im Rahmen seiner umfassenderen Amazonas-Strategie über 1 Milliarde US-Dollar; 100 Millionen US-Dollar von der Inter-American Development Bank für Wald-, Wasser- und indigene Bioökonomie-Initiativen; mehr als 160 Millionen US-Dollar von Everland für den langfristigen indigenen Waldschutz; 50 Millionen US-Dollar von Energea, um den Zugang zu sauberer Energie für netzferne Communitys auszubauen; sowie Investitionen in Ernährungssicherheit und Biodiversität von CIMMYT, dem Crop Trust und anderen.
(V.l.n.r.) Samela Sateré Mawé, Marcele Oliveira, Mirela Sandrini & João Tezza Neto darüber, wie eine starke Bioökonomie Wohlstand schafft und zugleich Natur schützt. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Diese Zusagen zeigen, was es bedeutet, Umweltschutz mit den Grundlagen zu verbinden, die jede Community braucht, um zu wachsen. Denn der größte Wert des Amazonas und anderer Ökosysteme liegt nicht in dem, was man ihnen entnehmen kann, sondern in dem, was gedeihen kann, wenn sie erhalten bleiben.
Einfach gesagt: Schutz ohne Wohlstand wird auf Dauer nicht halten. Langfristiger Naturschutz hängt davon ab, ihn in lokale Wirtschaften einzubetten und sicherzustellen, dass die Menschen an vorderster Front des Naturschutzes Zugang zu Bildung, Jobs, Energie, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlichen Chancen haben, damit sie über Generationen hinweg gedeihen können.
José Manuel Durão Barroso, Ex-Präsident der EU-Kommission, spricht bei Global Citizen NOW: Rio de Janeiro über globale Führung & internationale Zusammenarbeit. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Global Citizen NOW kehrt nach Rio de Janeiro zurück
Im Rahmen der Rio Nature & Climate Week fand Global Citizen NOW: Rio de Janeiro am 4. Juni in der Casa Firjan in Botafogo statt – als halbtägiger Summit, moderiert von der Journalistin Luiza Zveiter und Fashionista Gabb. Während internationale Herausforderungen zunehmen, Hilfsbudgets schrumpfen und die Klimazusammenarbeit brüchiger wird, brachte das Treffen Führungspersönlichkeiten aus allen Bereichen zusammen, um gemeinsame Ausrichtung und Rechenschaft voranzubringen und zugleich praktische Lösungen und Partnerschaften sichtbar zu machen, die heute schon vor Ort umgesetzt werden.
Zurück in Rio zum zweiten Mal – und als dritter Global Citizen NOW-Summit in Brasilien nach dem Start der Protect the Amazon-Kampagne bei Global Citizen NOW: Rio de Janeiro 2024 und Global Citizen NOW: Amazônia in Belém 2025 – bot das Event eine Plattform, um Partnerschaften zu schmieden, innovative Lösungen ins Rampenlicht zu rücken und Aktionen zu den Themen zu beschleunigen, die die Zukunft des Amazonas und der weiteren Region prägen. Diese Ausgabe wurde in Partnerschaft mit der Stadt Rio und den Partnerorganisationen Rio Nature & Climate Week und Re:wild präsentiert, gemeinsam mit den Hauptpartnern Amazonia+21 und MetLife sowie den unterstützenden Partnern Open Society Foundations und Pele Energy Group, mit Dank an Heineken.
Den ganzen Tag über betonten die Sprecher*innen eine zentrale Botschaft: Naturschutz und der Ausbau wirtschaftlicher Chancen stehen nicht im Widerspruch zueinander – sie sind eng miteinander verbundene Ziele. Die anschließenden Gespräche zeigten, wie Regierungen, Unternehmen, Philanthropien, indigene Führungspersönlichkeiten und Bürger*innen gemeinsam Lösungen auf die nötige Größe bringen können und sicherstellen, dass der Übergang in eine grünere Zukunft gerechten Wohlstand für Communitys im Amazonasgebiet und darüber hinaus schafft.
Ein Tag voller dynamischer Diskussionen
Der Summit begann mit einer Begrüßung von Luiz Césio Caetano, Präsident von Firjan, der die Teilnehmenden willkommen hieß und die Bedeutung der Rio Nature & Climate Week als Katalysator für ambitionierte Klimaführung auf lokaler und globaler Ebene hervorhob.
(V.l.n.r.) Allyne Andrade e Silva, Eloy Terena, Kiko Afonso & Sophie Davies über Brasiliens Rolle in einer Welt im Wandel – und wie Demokratie, indigene Stimmen & Bürger*innen-Aktion eine nachhaltigere Zukunft prägen. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Im Laufe des Tages kamen die Sprecher*innen immer wieder auf eine zentrale Idee zurück: Naturschutz und der Ausbau wirtschaftlicher Chancen stehen nicht im Widerspruch zueinander – sie sind eng miteinander verbundene Ziele. Die Gespräche beleuchteten, wie Regierungen, Unternehmen, Philanthropien, indigene Führungspersönlichkeiten und Bürger*innen gemeinsam notwendige Lösungen entwickeln und ausbauen können und sicherstellen, dass der Übergang in eine grünere Zukunft gerechten Wohlstand im Amazonasgebiet und darüber hinaus schafft.
- Führungsrolle des Globalen Südens in Aktion — Moderiert von Júlia Dias Carneiro (unabhängige Journalistin), brachte dieses Panel Alex Rafalowicz (Executive Director, Fossil Fuel Treaty Initiative), André Lima (National Secretary, Extraordinary Secretariat for Deforestation Control, Ministry of Environment and Climate Change), MarcusVinicius Linhares (President, CUFA Global and Favela Holding) und Elvira Pablo (Member, National Network of Indigenous Women Lawyers) zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Communitys auf Kontinenten im Globalen Süden in einer Zeit wachsender geopolitischer Unsicherheit durch praktische Lösungen, wirtschaftliche Führung und kulturellen Einfluss globale Agenden mitgestalten.
- Eine Wirtschaft aufbauen, die mit der Natur arbeitet — Juliana Wallauer (Founder, Mamilos) moderierte ein Gespräch mit Marcelo Thomé (President, Amazônia+21 Institute and FAIS), Obakeng Moloabi (Founding Member and Business Development Director, Pele Energy Group) und Ricardo Mussa (President, SB COP) darüber, was nötig ist, um naturbasierte Ideen in konkrete Projekte zu verwandeln. Gemeinsam beleuchteten sie, wie Investitionen Jobs und wirtschaftliche Chancen schaffen können und wie sektorübergreifende Partnerschaften dazu beitragen, Lösungen für nachhaltiges Wachstum in Südamerika auszuweiten.
- Die nächste Generation grüner Jobs — In einem zweiten von Wallauer moderierten Gespräch diskutierten Ana Fontes (Founder and President, Women Entrepreneurs Network), Eduarda Zoghbi (Founder, MPower Brasil) und Roberto Rossi (President, Schneider Electric Brazil), wie der Übergang zu einer grünen Wirtschaft neue Wege zu guter Arbeit, Unternehmertum und inklusivem Wachstum schaffen kann – mit sozialer Gerechtigkeit und Chancen im Zentrum einer klimafreundlichen Wirtschaft.
- Kultur, Kreativität und die Kraft, Wandel zu gestalten — In diesem von Gabb moderierten Gespräch kamen Dayana Molina (Founder, Nalimo and Textile Researcher), Luiza Brasil (Journalist, Author of Caixa Preta & Columnist for Vogue Brasil) und Oskar Metsavaht (Creative Director, Osklen and President, Instituto-E) zusammen, um zu beleuchten, wie einige der stärksten Kreativbranchen Brasiliens – Mode, Storytelling, Design und Journalismus – als starke Kräfte für demokratische Kultur und gesellschaftliche Vorstellungskraft wirken. Sie prägen, was Menschen für ihre Communitys und ihre Umwelt für möglich halten, und inspirieren neue Formen des Handelns und der Bürgerbeteiligung.
- Die Bioökonomie, die wir wollen — Moderiert von Jessi Alves (Biologist and ESG Specialist) tauchten João Tezza Neto (Entrepreneur, Economist & Leader in the Amazon Bioeconomy), Marcele Oliveira (Presidency Youth Climate Champion, COP30), Mirela Sandrini (Executive Director, WRI Brasil) und Samela Sateré Mawé (Biologist, Artisan, Indigenous Communicator & Climate and Indigenous Rights Activist) in das Potenzial der Bioökonomie ein, ihre Rolle im Naturschutz und die Bedeutung davon, Indigene Communities und die Zivilgesellschaft ins Zentrum von Entscheidungen, Rechenschaft und Zugang zu Finanzierung zu stellen.
- Über das Spiel hinaus: Wie Sport Investitionen, Bildung und soziale Wirkung voranbringen kann — Moderiert von Luiza Zveiter, untersuchte dieses Panel mit Denise Coelho (Head of Marketing, MetLife Brazil), Diego Ribas (Entrepreneur & Mentor) und Pedro Moreno (Director of Marketing, Sponsorships, and Fundraising, Rede Tênis), wie frühe Investitionen in Sport und Kreativwirtschaft die Zukunft von Kindern eröffnen können und wie der FIFA Global Citizen Education Fund und seine Basispartner vor Ort Wirkung erzielen.
- Globale Führung in einer fragmentierten Welt — In einem Fireside-Chat zwischen José Manuel Durão Barroso (Professor, Universidade Católica Portuguesa & Former President of the European Commission) und Julliana Lopes (CNN Brasil Presenter and Political Analyst) ging es darum, wie wirksame Führung in einer zunehmend fragmentierten Welt aussieht, wie Globaler Norden und Globaler Süden gemeinsam Fortschritt vorantreiben können – und was es braucht, um Vertrauen in internationale Zusammenarbeit wieder aufzubauen.
- Brasiliens Führungsrolle in einer Welt im Wandel — Moderiert von CNN Brasils Lopes, brachte dieses Abschlusspanel Allyne Andrade e Silva (Deputy Executive Director, Brazil Human Rights Fund), Eloy Terena (Minister of Indigenous Peoples of Brazil), Kiko Afonso (Executive Director, Ação da Cidadania) und Sophie Davies (Australian Ambassador to Brazil) zusammen, um über Brasiliens Vermächtnis aus der COP30 und den Weg zur COP31 zu sprechen. Gemeinsam diskutierten sie, warum Demokratie für Klimaschutz unverzichtbar ist und warum indigene Führung eine zentrale Rolle dabei spielen muss, politische Lösungen für die Zukunft zu gestalten.
Lösungen, die schon Wirkung zeigen
Neben den Diskussionen des Tages rückten mehrere Spotlight-Sessions Organisationen in den Fokus, die schon heute konkrete Wirkung für Communitys in ganz Brasilien erzielen. Gemeinsam zeigen diese Organisationen, was möglich wird, wenn visionäre Lösungen und lokale Führung zusammenkommen
Revolusolar: Chancen mit Energie versorgen — Revolusolar wurde 2015 in der Favela Morro da Babilônia in Rio de Janeiro gegründet und verbindet Solarenergie, Jobchancen und Bildung, um lokal geführte Entwicklung in Communitys zu ermöglichen. Adriano Paraíso (Director of People and Communities) und Sara Hins (Project Leader) erklärten, wie die Organisation Menschen aus den Communitys darin schult, Solarpanels zu installieren und zu warten. So erweitert sie den Zugang zu sauberer Energie und qualifiziert Communitys für Jobs im Green-Tech-Bereich. Heute arbeitet Revolusolar in acht Communitys in Brasilien, darunter auch in einer indigenen Community im Amazonasgebiet.
- Providência Agroecológica: Resilienz wachsen lassen — Alessandra Roque (Co-Founder) erklärte, wie diese sozial-ökologische Organisation Ernährungssouveränität, Umweltbildung und kulturelle Bewahrung voranbringen will, indem sie agroökologische Praktiken verbreitet, die in traditionellem afro-indigenem Wissen verwurzelt sind. Die Organisation wurde 2013 von Frauen aus Morro da Providência gegründet – weithin als Brasiliens erste Favela bekannt – und baut derzeit eine neue Schule, während sie weiter an der Schnittstelle von ökologischer Wiederherstellung und sozialer Gerechtigkeit arbeitet.
Rio in die Welt tragen — Teresa Borges (International Relations Coordinator for the City of Rio de Janeiro) erklärte, wie Städte – und besonders Rio – die Klimakrise vor Ort direkt angehen. Mit Blick auf Rios Minderungs- und Anpassungspläne zeigte Borges, wie Klimaschutz durch internationale Partnerschaften beschleunigt wird, die Wissen austauschen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern.
Connect Forest People Network: Communitys vernetzen, Wälder schützen — Tasso Azevedo (General Coordinator) stellte die ehrgeizige Mission der Initiative vor: digitale Vernetzung, Bildung und wirtschaftliche Chancen in unterversorgten Wald-Communitys in Brasilien auszubauen. Beginnend im Amazonasgebiet will das Projekt bis zum Ende des Jahrzehnts 1 Million Menschen in 9.000 Communitys erreichen und sich schließlich auf weitere Regionen ausweiten, um zu zeigen, wie Naturschutz und Entwicklung Hand in Hand gehen können.
Der Summit endete feierlich mit einem mitreißenden Auftritt von Tambores de Olokun, deren Trommeln und Prozession die Teilnehmenden einluden, sich vor dem Konferenzort zu versammeln – ein passendes Finale für einen Tag, der Community und gemeinsames Handeln in den Mittelpunkt stellte.
Performer*innen begrüßen die Gäste bei Global Citizen NOW: Rio de Janeiro in der Casa Firjan und eröffnen einen Tag, an dem Klima-Ambition zu Aktion wird. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Global Citizen Live: Rio lädt die Öffentlichkeit ein, aktiv zu werden
Als Höhepunkt einer elektrisierenden Woche voller Klimaschutzaktionen schloss Global Citizen Live: Rio die Rio Nature & Climate Week mit einem kostenlosen Konzert an der ikonischen Enseada de Botafogo ab, einem der bekanntesten Orte der Stadt. Headliner waren Ms. Lauryn Hill und Wyclef Jean, die den 30. Jahrestag des wegweisenden Fugees-Albums „The Score“ feierten. Der Abend bot außerdem Auftritte von YG Marley, Zion Marley, Ludmilla und DJ Tamy Reis und wurde vor vollem Publikum von Giovanna Ewbank und Bruno Gagliasso moderiert.

Das Event war kostenlos, doch die Teilnahme war alles andere als passiv. Über die Global Citizen-App, WhatsApp-Engagement und lokale Freiwilligenangebote wurden Fans eingeladen, die Kampagnenprioritäten des Abends zu unterstützen und sich so die Chance auf eine Teilnahme zu sichern. Gemeinsam generierten die Teilnehmenden 1,75 Millionen Aktionen und stärkten damit die Dynamik über Aktions-Journeys hinweg, die den Amazonas schützen, Klimafinanzierung mobilisieren, Zugang zu sauberer Energie ausbauen, grüne Jobs schaffen und indigene sowie lokale Communitys unterstützen sollen. Die mit dem Event verbundenen Aktionen unterstützten außerdem zentrale Prioritäten von Global Citizen, darunter die Mobilisierung von Finanzierung für nachhaltige Landwirtschaft im Amazonasgebiet und in Lateinamerika mit dem Potenzial, bis zu 10.000 Arbeitsplätze zu unterstützen, sowie das Fundraising für den FIFA Global Citizen Education Fund.
Das Konzert bildete den Abschluss einer breiteren Woche mit weiteren öffentlichen Beteiligungsaktionen. Am 30. Mai arbeitete Global Citizen mit dem Instituto Boas Ondas für eine Strandreinigung an der Praia da Barra zusammen. Wenige Tage später schlossen wir uns Onda Solidária an, um „Game for Climate“ auszurichten – eine Initiative, die Fußball mit Klimabildungsaktivitäten verband, um junge Menschen vor Ort einzubinden. Zusammen luden diese Aktivitäten Menschen in Brasilien dazu ein, sich mit den Zielen der Kampagne zu verbinden und zu zeigen, dass jede*r eine Rolle beim Aufbau einer nachhaltigeren Zukunft spielen kann.
YG Marley tritt bei Global Citizen Live: Rio de Janeiro auf – Artists & Global Citizens unterstützen Aktionen für Natur, Bildung & Chancen. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Global Citizen Live: Rio de Janeiro führte außerdem Global Citizens Engagement für nachhaltige Eventproduktion fort. Durch eine Sachleistung in Form verifizierter CO₂-Zertifikate von Future Climate und Solví wird der gesamte CO₂-Fußabdruck des Events durch Projekte kompensiert, die Deponiegas auffangen, Methanemissionen reduzieren, erneuerbare Energie erzeugen, Wald im Amazonasgebiet schützen und Kreislaufwirtschaftslösungen in ganz Brasilien voranbringen – für langfristige Vorteile für Klima und Communitys.
Im Kern zeigte Global Citizen Live: Rio das Modell der Organisation in der Praxis: die Kraft von Musik, Kultur und gemeinsamem Handeln nutzen, um Aufmerksamkeit in Aktionen zu verwandeln und Aktionen in messbare Wirkung.
DJ Tamy Reis tritt bei Global Citizen Live: Rio de Janeiro auf und schließt die Rio Nature & Climate Week mit Kultur, Community & Aktion ab. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Neue Zusagen bringen den FIFA Global Citizen Education Fund über 50 Millionen US-Dollar
Der Abend markierte außerdem einen wichtigen Meilenstein für den FIFA Global Citizen Education Fund, der mehr als 50 Millionen US-Dollar gesammelt hat – auf dem Weg zu seinem Ziel, 100 Millionen US-Dollar zu mobilisieren, um Kindern weltweit Zugang zu hochwertiger Bildung und Sport zu ermöglichen.
Mehrere neue Zusagen, die im Laufe der Woche bekannt gegeben wurden, trugen dazu bei, die Dynamik bis zum Überschreiten dieser Schwelle zu stärken. In einer Videobotschaft während Global Citizen NOW: Rio kündigte S. E. Hakainde Hichilema, Präsident von Sambia, eine Zusage über 1 Million US-Dollar für den Fund an. Dabei betonte er die transformative Kraft von Bildung und rief Regierungen, Unternehmen, Stiftungen und Menschen weltweit dazu auf, sich der Initiative anzuschließen. „Talent ist universell, Chancen sind es nicht“, sagte Präsident Hichilema und forderte andere Regierungen, Unternehmen, Stiftungen und Menschen überall dazu auf, ihrem Beispiel zu folgen und den Fund dabei zu unterstützen, das zu ändern. „Gemeinsam können wir Türen öffnen, die keinem Kind je verschlossen bleiben sollten.“
Unterdessen kündigte die in Großbritannien ansässige Adam Foundation eine bedeutende Zusage über 750.000 US-Dollar für den Fund an. Damit hilft sie, Zugang zu Bildungschancen, Kompetenzen und Schulmahlzeiten auszubauen, um jungen Menschen weltweit und zu Hause in Großbritannien bessere Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Die Organisation betonte ihre Pläne, die Wirkung dieser neuen Partnerschaft über ihre verbundenen Initiativen, die Avicenna Foundation und den Community Exchange Hub, mit lokalen britischen Communitys zu verknüpfen und so jungen Menschen innerhalb und über Grenzen hinweg bessere Zukunftsperspektiven und neue Wege zum Erfolg zu eröffnen.
Zusammen zeigen diese Zusagen den Glauben daran, dass jedes Kind – unabhängig davon, wo es geboren wurde – die Chance verdient, Zugang zu Bildung, Chancen und der Unterstützung zu bekommen, die es braucht, um aufzuwachsen und zu gedeihen.
Brasiliens Superstar Ludmilla tritt bei Global Citizen Live: Rio de Janeiro auf und beendet die Rio Nature & Climate Week mit Musik, Kultur & gemeinsamer Aktion. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Was als Nächstes kommt
Während Global Citizen seine Präsenz weltweit weiter ausbaut, markierten diese Events in Rio einen wichtigen Meilenstein in einer wachsenden Bewegung, die ambitionierte Ideen in messbare Aktionen verwandeln will. In jeder Diskussion, jeder Zusage und jedem Aufruf zum Handeln bei Global Citizen NOW und Global Citizen Live: Rio de Janeiro wurde glasklar: Naturschutz und der Ausbau wirtschaftlicher Chancen stehen nicht im Widerspruch zueinander. Langfristiger Naturschutz erfordert Investitionen in die Menschen und Communitys, die die wichtigsten Ökosysteme unseres Planeten schützen, während dauerhafter wirtschaftlicher Fortschritt davon abhängt, die natürlichen Ressourcen zu bewahren, die Leben und zukünftiges Wachstum tragen.
Die Gespräche und Zusagen aus Rio zeigen einen größeren Wandel, der bereits im Gange ist. In Brasilien und in der weiteren Globalen Mehrheit bringen Führungspersönlichkeiten und Aktivist*innen praktische, investierbare Modelle voran, die Entwicklung, Natur und Wohlstand verbinden. Konkret bedeutet das: Investitionen mobilisieren, nachhaltige Jobs unterstützen, Bildungschancen ausbauen, Zugang zu sauberer Energie beschleunigen und die Bedingungen stärken, die Communitys brauchen, um zu gedeihen. Aufbauend auf ersten Fortschritten hin zur Unterstützung von bis zu 10.000 nachhaltigen Jobs im Amazonasgebiet und in Lateinamerika wird Global Citizen 2026 weiter mit Regierungen, Unternehmen, Stiftungen, multilateralen Institutionen und Menschen weltweit zusammenarbeiten, um die Investitionen und Partnerschaften freizusetzen, die nötig sind, um diese Ziele Wirklichkeit werden zu lassen. Das Ende der Rio Nature & Climate Week markiert den Beginn der nächsten Phase dieser Arbeit – mit Fokus auf greifbare Ergebnisse für die Communitys, die am stärksten von Armut und Klimawandel betroffen sind.
Leaders, Aktivist*innen, Entrepreneur*innen & Changemaker*innen treffen sich in der Casa Firjan bei Global Citizen NOW: Rio de Janeiro – Teil der ersten Rio Nature & Climate Week. | Wagner Meier/Getty Images for Global Citizen
Im Laufe des Jahres 2026 wird diese Dynamik weiter wachsen. Als Nächstes geht es nach Japan zu Global Citizen Live: Tokyo, dem ersten Musikevent der Organisation in dem Land. Das Event findet am 18. Juni im Tokyo International Forum statt und umfasst Auftritte von YOSHIKI, &TEAM, Ai und Yuki Chiba. Die Erlöse aus dem Ticketverkauf unterstützen den FIFA Global Citizen Education Fund. Mit dem Event verbundene Aktionen sollen außerdem Fortschritte bei globalen Gesundheitsprioritäten voranbringen, darunter Mütter- und Kindergesundheit, und den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen ausbauen, um die Lebensbedingungen einiger der vulnerabelsten Communitys der Welt zu verbessern.
Im nächsten Monat richten sich alle Augen auf die historische, erstmals stattfindende FIFA World Cup 2026™Final Halftime Show am 19. Juli, organisiert von Global Citizen, bei der Madonna, Shakira und BTS gemeinsam als Headliner auftreten. Das Event wird den Höhepunkt der Kampagne des FIFA Global Citizen Education Fund bilden, die insgesamt 100 Millionen US-Dollar sammeln will, um Bildung und Spielmöglichkeiten für Kinder weltweit zu unterstützen.
Die Arbeit, die vor uns liegt, bleibt dringend. Rio hat gezeigt, was möglich ist, wenn politischer Wille und gemeinsames Handeln in dieselbe Richtung wirken. Gleichzeitig war es eine Einladung, die Ziele weiter höher zu stecken. Echter Wohlstand verlangt, dass wir alle mitnehmen, damit alle Communitys in Würde und im Einklang mit der Natur wachsen können. Die Zukunft des Amazonas, unseres Klimas und unserer Communitys hängt davon ab, dass Menschen auf der ganzen Welt Geschichte nicht nur geschehen sehen, sondern ihre Stimme erheben, um sie mitzugestalten.