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In this screengrab, (L-R) Melinda Gates and Bill Gates speak during "One World: Together At Home" presented by Global Citizen on April, 18, 2020.
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Gesundheit

Diese Statements gaben 6 Gesundheitsexpert*innen zu COVID-19 bei One World: Together At Home

Warum das wichtig ist:
Gesundheitsexpert*innen und Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen sind in Zeiten dieser Krise besonders wichtig. Wir müssen ihre Sicherheit gewährleisten und dafür sorgen, dass sie Zugang zu Ressourcen haben, um COVID-19 zu bekämpfen. Werde hier mit uns aktiv.

Im Rahmen unseres Events One World: Together At Home haben Gesundheitsexepert*innen sich zu Wort gemeldet und betont, wie wichtig es in diesen Tagen ist, die WHO und all jene zu unterstützen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten.

Unterstützt wurde One World: Together At Home von den größten Popstars und Celebrities der Welt, die mit musikalischen Auftritten und Wortbeiträgen. Das Event wurde von Global Citizen in Zusammenarbeit mit Lady Gaga kuratiert und von Jimmy Fallon (The Tonight Show), Jimmy Kimmel (Jimmy Kimmel Live) und Stephen Colbert (The Late Show With Stephen Colbert) moderiert.

Dem sechsstündigen Digitalen Special folgte eine zweistündige Fernsehübertragung. Es kamen 127,9 Millionen US-Dollar (etwa 117 Millionen Euro) zusammen, von denen 55,1 Millionen US-Dollar (etwa 51 Millionen Euro) an den COVID-19 Solidaritätsfonds der WHO und 72,8 Millionen US-Dollar (etwa 67 Millionen Euro) an regionale Projekte gehen.

Die Tipps der Gesundheitsexpert*innen umfassen die komplette Bandbreite – sie äußern Ideen, wie COVID-19 gestoppt werden kann und wie du in diesen Tagen etwas für deine psychische Gesundheit tun kannst.

1. Wir brauchen einen Impfstoff, um COVID-19 endgültig zu stoppen.

Bill und Melinda Gates unterstützen den Kampf gegen COVID-19. Mit ihrer Stiftung wollen sie bis zu 100 Millionen US-Dollar zur Bekämpfung des Coronavirus-Ausbruchs bereitstellen.
Melinda Gates stellte klar, dass Leben gerettet werden können, wenn viele Menschen zuhause bleiben, und Bill Gates fügte an, dass wir einen Impfstoff brauchen, um das Virus endgültig zu stoppen.

“Es sind viele Stoffe als potentieller Impfstoff im Rennen und ich bin optimistisch, dass wir Ende nächsten Jahres einen davon verwenden können”, sagt Bill. “Wir müssen dann sicherstellen, dass alle Menschen auf der Welt den Impfstoff bekommen.”
“Unsere Reaktion auf die Pandemie wird nicht effektiv sein, wenn nicht überall gleich reagiert wird.”

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2. Wir sollten optimistisch sein!

Jimmy Kimmel sprach mit Dana Hawkinson, die die Abteilung für Infektionsprävention und -kontrolle an der University of Kansas Health System leitet.

Dana-Hawkinson-One-World-Together-At-Home.JPGIn this screengrab, Dr. Dana Hawkinson, Director of Infection Prevention and Control speaks during "One World: Together At Home" presented by Global Citizen on April, 18, 2020.
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“Aktuell gibt es keine zugelassenen Medikamente, aber die klügsten Köpfe der Welt arbeiten daran”, sagte Hawkinson. Was ihm aber Hoffnung gibt, ist, dass die Kurve langsam abflacht.

3. Die aktuelle Situation bringt uns näher zusammen.

Der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, brachte mit seiner Rede Einheit und Hoffnung zu den Zuschauer*innen überall auf der Welt.
Tedros-WHO-One-World-Together-At-Home.JPGIn this screengrab, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus speaks during "One World: Together At Home" presented by Global Citizen on April, 18, 2020.
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“COVID-19 hat so viel von uns genommen. Aber es birgt auch die Chance, dass wir näher zusammenrücken, Barrieren einreißen, das Beste in einander suchen und finden, unsere Stimmen für globale Gesundheit erheben und dafür sorgen, dass so etwas nie wieder geschieht”, sagt er.
Dr. Tedros dankte Lady Gaga, Global Citizen, den Vereinten Nationen und allen Künstler*innen, die durch ihre Auftritte alle Zuschauer*innen näher zusammengebracht haben.

4. Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen bieten emotionale Unterstützung.

Sanam Ahmed, Chirurgin auf der Intensivstation des Mount Sinai Krankenhauses in New York, erzählte Colbert, dass die Familien von Betroffenen wissen sollen, dass die Erkrankten in guten Händen sind.

Sanam-Ahmed-One-World-Together-At-Home.jpgIn this screengrab, Sanam Ahmed, M.D. speaks during "One World: Together At Home" presented by Global Citizen on April, 18, 2020.
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“Ich möchte, dass die Menschen wissen, dass ich die Hand der Mütter halte, deren Kinder zur Zeit nicht auf die Station können”, sagte Ahmed. “Die Krankenpfleger*innen und Ärzt*innen sagen den Müttern, Vätern und Liebsten, dass wir sie lieben und für sie da sind.”

5. Wir müssen geduldig sein, während Wissenschaftler*innen einen Impfstoff entwickeln.

Dr. med. David Ho von der Columbia University bat die Zuschauer*innen darum, die die wichtige Rolle der Wissenschaftler*innen anzuerkennen.
“Lasst uns zusammen zuhause bleiben, die Kurve zusammen abflachen, und Wissenschaftler*innen die Zeit geben, eine Lösung für die Pandemie zu finden”, sagt Ho.

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6. Es ist OK, sich Unterstützung für die psychische Gesundheit zu holen.

Es sei normal, während einer Krise wie dieser ängstlich und traurig zu sein, sagte Dr. Sue Varma, Psychiaterin im Langone Medical Center der New York University.

Sue-Varma-One-World-Together-At-Home.JPGIn this screengrab, Sue Varma M.D. speaks during "One World: Together At Home" presented by Global Citizen on April, 18, 2020.
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Varma ermutigte alle, die bei eine anhaltende gedrückte Stimmung Veränderungen des Schlafverhaltens, der Konzentration oder der Fähigkeit Freude zu empfinden feststellen, sich telefonisch Hilfe bei psychologischen Psychotherapeut*innen zu holen.
Menschen, die bereits in der Vergangenheit psychologische Schwierigkeiten hatten oder aktuell an vorderster Front gegen COVID-19 kämpfen, könnten schwerer belastet sein als andere, erklärte sie.

“Alle müssen sich die Zeit für die Ms der psychischen Gesundheit nehmen”, sagt Vurma. Movement, Mindfulness, Mastery und Meaningful Connections – auf Deutsch: Bewegung, Achtsamkeit, kreative Dinge, die uns Spaß machen und bedeutsame zwischenmenschliche Verbindungen.

Um gesund zu bleiben, empfiehlt sie, Emotionen zu benennen, mit jemand vertrauenswürdigen zu sprechen, zu lachen, Dankbarkeit auszudrücken und anderen Hilfe anzubieten.
“Kleine, freundliche Gesten sind Stimmungsheber für alle Beteiligten. Wir sind gemeinsam in dieser Krise und wir werden sie gemeinsam durchstehen”, fügt sie hinzu. “Denk dran, du bist nicht allein.”