Klimagerechtigkeit kann nicht länger warten

Setze dich dafür ein, dass die Hauptverursacher der Klimakrise sich für die Ärmsten der Welt einsetzen!

Was man wissen sollte:

  • Der Globale Süden hat nicht die Ressourcen, die durch die Klimakrise verursachten Schäden und Verluste aufzufangen.
  • Die Länder, die am meisten für die Klimakrise verantwortlich sind, haben die Pflicht, ärmere Länder zu unterstützen.
  • Die Hauptverursacher müssen sich für die Ärmsten der Welt einsetzen: Tweete jetzt für mehr Klimagerechtigkeit!

Mehr erfahren über diese Ursache:

"... Diejenigen, die die Klimakrise nicht verursacht haben, diejenigen, die nicht für die steigenden globalen Emissionen verantwortlich sind – die sind jetzt an vorderster Front“ – Vanessa Nakate, ugandische Aktivistin für Klimagerechtigkeit

Die Auswirkungen der Klimakrise reichen von sengenden Hitzewellen bis hin zu katastrophalen Überschwemmungen und machen das Leben für Millionen Menschen im Globalen Süden unerträglich. Im Gegensatz zu den reichsten Ländern verfügt die Mehrheit der Menschen auf der Erde nicht über die Ressourcen, die erforderlich sind, um sich gegen die verheerenden Auswirkungen zu wappnen. 

Vor über einem Jahrzehnt haben die reichsten Staaten – die am meisten für die Klimakrise verantwortlich sind – versprochen, ärmere Länder bei der Bewältigung ihrer Auswirkungen zu unterstützen. Sie haben versprochen, bis 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar zu investieren.

Das Erreichen dieses 100-Milliarden-Ziels steht weiter aus. Aber es kommt noch schlimmer: Expert*innen warnen davor, dass dieser Betrag nicht länger ausreicht, um die sich weiter verschärfende Klimakrise zu bewältigen. Es werden vor allem zusätzliche Mittel benötigt, um die Verluste und Schäden zu decken, die den Gemeinschaften des Globalen Südens bisher entstanden sind.

Der Begriff „Loss and Damage“ (auf Deutsch: Verluste und Schäden) bezieht sich auf die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels, die nicht vermieden oder wiedergutgemacht werden können. Bis 2050 werden die wirtschaftlichen Kosten von Verlusten und Schäden in Ländern des Globalen Südens  auf 1 bis 1,8 Billionen US-Dollar geschätzt.

Mit jeder Verzögerung verschlimmert sich das Ausmaß der Verwüstung. Pünktlich zur UN-Klimakonferenz COP27 machen wir uns stark für Klimagerechtigkeit. Sei dabei und fordere die reichen Regierungen zum Handeln auf!