Zeit für Umverteilung

Reiche Länder halten Milliardensummen zurück, die dazu benötigt werden, globale Krisen zu lösen

Was man wissen sollte:

  • In der COVID-Pandemie erhielten reiche Länder Milliardensummen als Soforthilfe, während arme Länder leer ausgingen.
  • Diese Mittel müssen jetzt fair umverteilt werden, um die Klimakrise aufzuhalten und Armut zu besiegen!
  • Fordere die Entscheidungsträger*innen dazu auf, JETZT mindestens 30% ihrer Mittel mit Ländern in Not zu teilen.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Während der Pandemie erhielten wohlhabende Länder Milliardensummen an Unterstützung von internationalen Finanzinstitutionen, die ärmeren Nationen nicht zugänglich waren.

Unser globales System machte es dem Internationalen Währungsfonds möglich, reiche Länder finanziell stärker zu unterstützen als Länder mit niedrigem Einkommen, die die Hilfe ebenfalls gut gebrauchen könnten. Ein durchweg unfaires Procedere! 

Globale Krisen brauchen globale Lösungen – die fair für alle sind. Die Vereinten Nationen haben dazu aufgerufen, diese zusätzlichen Gelder an Länder mit niedrigem Einkommen in großer Not umzulenken. Doch auch mehr als zwei Jahre später halten viele Länder diese zusätzlichen Summen noch immer unter Verschluss.

Jetzt erhöhen wir den Druck. Millionen von Menschen werden durch die Auswirkungen der Klimakrise, der Pandemie und durch Konflikte in extreme Armut gedrängt. Es gibt keine Entschuldigung für Untätigkeit mehr, sondern es ist Zeit zu handeln.

Fordere jetzt die Staats- und Regierungschef*innen Australiens, Kanadas, des Vereinigten Königreichs, Koreas und aller G20-Staaten auf, ihre Unterstützung zu verstärken. Tweete jetzt!