Die heiße Phase des Wahlkampfs für die Bundestagswahlen am 26. September hat begonnen. Ab jetzt touren die Kanzlerkandidat*innen Annalena Baerbock (Grüne), Olaf Scholz (SPD) und Armin Laschet (CDU) durch Deutschland und treten in TV-Debatten gegeneinander an. Dabei werden derzeit vor allem nationale Themen viel diskutiert.

Ein sehr dringendes Thema bekommt jedoch viel zu wenig Aufmerksamkeit – die Global Goals der Vereinten Nationen (UN). Sie sind der wichtigste Fahrplan, um bis 2030 eine gerechte, nachhaltige Welt ohne extreme Armut zu erreichen. Bereits vor der COVID-19-Pandemie zeichnete sich ab, dass wir die Global Goals bis 2030 nur dann erreichen können, wenn die internationalen Anstrengungen deutlich erhöht werden. Die Pandemie hat nun viele Fortschritte im Kampf gegen extreme Armut zunichte gemacht: 71 Millionen Menschen sind in extreme Armut abgerutscht und 41 Millionen sind aktuell vom Hungertod bedroht. Auch der jüngste Bericht des Weltklimarats IPCC hat erst kürzlich deutlicher gemacht als je zuvor, dass wir sofort handeln müssen, um die schlimmsten Auswirkungen der Klimakrise noch aufzuhalten.


Gerade jetzt, mitten im Wahlkampf, ist es daher umso wichtiger, die Umsetzung der Global Goals zu thematisieren. Denn weltweite Krisen können wir nur global lösen. Erinnere die Kanzlerkandidat*innen jetzt daran, die Global Goals im Wahlkampf zu priorisieren und ihre Verantwortung für  globale Gerechtigkeit wahrzunehmen. Teile unseren Tweet!