An die neue Bundesregierung: Jetzt gegensteuern für eine Welt ohne Hunger!

Die neue Bundesregierung muss den Kampf gegen Hunger mit klaren Zusagen unterstützen.

Was man wissen sollte:

  • Die Zahl der von Hunger bedrohten Menschen steigt durch die Pandemie und die Klimakrise weltweit an.
  • Als eines der wohlhabendsten Länder muss Deutschland den Einsatz gegen Hunger und Mangelernährung verstärken.
  • Fordere die neue Bundesregierung jetzt auf, direkt nach Amtsantritt ein starkes Zeichen der Unterstützung zu setzen.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Es sind schockierende Zahlen: Weltweit sind fast 150 Millionen Kinder unter 5 Jahren chronisch unterernährt. Denn viele der Fortschritte der letzten Jahrzehnte im weltweiten Kampf gegen den Hunger wurden durch die Klimakrise, bewaffnete Konflikte und nicht zuletzt durch die COVID-19-Pandemie zunichte gemacht. Um eine Welt ohne Hunger zu erreichen, müssen wir jetzt dringend handeln.

Gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen wie Aktion gegen den Hunger, Save the Children und der Welthungerhilfe fordern wir von der neuen Bundesregierung einen verstärkten Einsatz gegen Hunger und Mangelernährung weltweit. Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren stark für die Themen ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung eingesetzt. Allerdings investiert die Bundesregierung vergleichsweise wenig in Maßnahmen, die über die reine Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln hinausgehen und Fragen der Nahrungsmittelvielfalt und gesunder Ernährungspraktiken in den Blick nehmen. 

Wir fordern von der neuen Regierung, ab 2022  finanzielle Mittel in Höhe von jährlich mindestens 250 Millionen US-Dollar (ca. 210 Millionen Euro) für den Zugang zu gesunder und ausreichender Nahrung weltweit zuzusagen. Gleichzeitig fordern wir mehr Transparenz bei entwicklungspolitischen Ausgaben in diesem Bereich. Werde aktiv und sende deinen Tweet an die neue Regierung!