Nach der Bundestagswahl befinden sich SPD, Grüne und FDP nun in den Verhandlungen für eine neue Koalition. Dieser Prozess ist entscheidend, denn als mögliche Regierungspartner*innen müssen sich die drei Parteien jetzt auf einen Koalitionsvertrag einigen. Dieser Vertrag ist dann die Grundlage für die Politik der Bundesregierung in den nächsten vier Jahren. 

Und die Uhr tickt, denn die nächste Bundesregierung steht vor großen Aufgaben: Die Zahl der Menschen, die weltweit in extremer Armut leben, steigt wegen der COVID-19-Pandemie erstmals seit 30 Jahren wieder an. Das Ziel, extreme Armut bis 2030 zu beenden und damit die Global Goals, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, zu erreichen, ist akut gefährdet. 

Als eines der wohlhabendsten Länder der Welt trägt Deutschland eine große Verantwortung. Dafür muss die neue Regierung globale Gerechtigkeit in den Fokus rücken und Entwicklungszusammenarbeit sowie humanitäre Hilfe angemessen finanzieren. Das geht, indem Deutschland sein internationales Versprechen einhält und mindestens 0,7% seiner Wirtschaftsleistung für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe bereitstellt.

Um sicherzustellen, dass Deutschland einen entscheidenden Beitrag für eine gerechte Welt leistet, setzen wir uns dafür ein, dass das 0,7-Prozent-Ziel im Koalitionsvertrag verankert wird. Und auch du kannst dich unserer Forderung jetzt anschließen. Werde aktiv und sende jetzt unseren Tweet!

Teil der von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) initiierten Kampagne sind diese NGOs: Aktionsbündnis gegen AIDS, CARE Deutschland, CBM Christoffel-Blindenmission, Friends of the Global Fund Europe, die Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen, Global Citizen, ONE Deutschland, Oxfam, Plan International Deutschland, Save the Children Deutschland, SOS-Kinderdörfer weltweit und World Vision Deutschland.