An die Bundesregierung: Mehr Mittel für globale Klimagerechtigkeit!

Fordere anlässlich Deutschlands G7-Präsidentschaft einen starken Einsatz für Klimagerechtigkeit.

Was man wissen sollte:

  • Menschen in ärmeren Ländern sind am meisten von den Folgen der Klimakrise betroffen.
  • Deutschland muss als G7-Vorsitz eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnehmen.
  • Fordere die Bundesregierung jetzt auf, mehr Geld für Klimagerechtigkeit bereitzustellen!

Mehr erfahren über diese Ursache:

Kein Land wird durch die Auswirkungen der Klimakrise verschont – das haben wir in Deutschland spätestens bei der Flutkatastrophe im letzten Sommer zu spüren bekommen. Doch trotzdem sitzen wir nicht alle im selben Boot, denn viele Menschen in Ländern mit niedrigem Einkommen tragen schon jetzt die Hauptlast der zerstörerischen Folgen der Klimakrise.

Das ist besonders ungerecht, weil wohlhabende Länder die größten Umweltverschmutzer und somit Verursacher der Klimakrise sind. Die 20 reichsten Staaten der Welt stoßen 80% der globalen CO2-Emissionen aus – und zu diesen Ländern gehört auch Deutschland. 

Wissenschaftler*innen warnen schon lange, dass uns die Zeit davon rennt. Wir brauchen jetzt sofort wirksame Maßnahmen, um die globale Erderwärmung noch auf 1,5 Grad zu begrenzen. Diejenigen, die am meisten zu dieser Krise beigetragen haben, müssen dabei eine Vorreiterrolle einnehmen. Dazu gehört, mehr Mittel für Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen in Ländern mit niedrigem Einkommen bereitzustellen. Die internationale Gemeinschaft hat sich bereits auf jährlich 100 Milliarden US-Dollar geeinigt, jetzt müssen die Länder sich auch an ihre Versprechen halten und ihre Anteile zahlen.

Anlässlich der deutschen G7-Präsidentschaft fordern wir von der Bundesregierung, die internationale Klimafinanzierung auf acht Milliarden Euro jährlich zu erhöhen, um ein klares Zeichen für eine gerechte und nachhaltige Welt zu setzen. Werde jetzt aktiv und sende deinen Tweet!