Niemand sollte unter vermeidbaren Krankheiten leiden müssen.

Fordere Staats- und Regierungschefs weltweit dazu auf, in die Gesundheit der Ärmsten zu investieren.

Was man wissen sollte:

  • Weltweit leiden 1,5 Milliarden der ärmsten Menschen der Welt an 20 Krankheiten, die wir behandeln oder verhindern könnten.
  • Derzeit fließen nur 0,6% der globalen Gesundheitsausgaben in die Bekämpfung dieser vernachlässigten Tropenkrankheiten.
  • Fordere die Entscheidungsträger*innen jetzt dazu auf, den Kampf gegen diese Krankheiten zu priorisieren.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Stell dir vor, du müsstest dein Leben lag unter einer Krankheit leiden, vor der du für weniger als 20 Cent hättest geschützt werden können. Klingt absurd? Ja - aber genau  das ist leider die Realität für 1,5 Milliarden Menschen weltweit, die von vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs) betroffen sind.

Menschen in den ärmsten Ländern der Welt leiden unter diesen schweren, aber durchaus vermeidbaren Krankheiten, die als vernachlässigte Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases, NTDs) bezeichnet werden. Einige verursachen lebenslange Entstellungen und Behinderungen, andere von ihnen verlaufen sogar tödlich. Doch eines haben diese 20 Krankheiten alle gemeinsam: Sie könnten durchaus vermieden werden.

Die 8-jährige Sita ist eine von einer Milliarde Betroffenen. Das Mädchen wäre beinahe gestorben, nachdem sie von einer infizierten Sandfliege gebissen worden war. Ihr Zustand verschlechterte sich fortlaufend, da ihre Familie das Geld für die Behandlung beim örtlichen Arzt nicht aufbringen konnte. Doch Sita hatte Glück - dank internationaler Hilfe erhielt sie eine lebensrettende Spritze und wurde wieder gesund. Hier zeigt sich das Problem: Obwohl Lösungen verfügbar sind, werden nur 0,6% der weltweiten Gesundheitsfinanzierung für NTDs ausgegeben – die Ärmsten der Welt bleiben folglich weiterhin auf der Strecke. 

Diese schockierende Ungleichheit sollte 2020 nicht weiter existieren. Aus diesem Grund fordern wir die Staats- und Regierungschefs weltweit dazu auf, zu handeln. Wenn wir jetzt gemeinsam aktiv werden, muss niemand mehr unter Krankheiten leiden, die wir längst behandeln und vermeiden können.