Der Klimawandel zerstört Existenzen – Zeit für Investitionen in die Agrarforschung!

Fordere Deutschland, Norwegen und die Weltbank dazu auf, innovative Agrarforschung zu finanzieren.

Was man wissen sollte:

  • Die Auswirkungen des Klimawandels sind eine große Gefahr für Menschen in ärmeren Ländern.
  • Innovative Agrarforschung kann 200 Mio. Landwirt*innen gegen den Klimawandel stärken – wenn sie ausreichend finanziert wird.
  • Fordere Deutschland, Norwegen und die Weltbank dazu auf, Menschen vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Der Klimawandel betrifft uns alle – aber wusstest du, dass viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern die Auswirkungen bereits jetzt zu spüren bekommen? Viele Menschen in ärmeren Ländern wie Sambia und Kenia sind auf ihre kleinen Grundstücke angewiesen, um Lebensmittel für ihre Familien anzubauen. Wenn Dürren oder Unwetter ihre Ernten zerstören, haben diese Familien nichts mehr zu Essen, müssen Hunger leiden und ihre Lebensgrundlage wird zerstört. 

Wir können nicht einfach nur darauf hoffen, eine Welt ohne extreme Armut und Hunger zu schaffen. Die Weltgemeinschaft muss endlich handeln und sich gemeinsame Schritte im Kampf gegen den Klimawandel überlegen. Wenn Staats- und Regierungschefs weltweit Kleinbäuerinnen und -bauern jetzt stärken und in innovative Agrarforschung investieren, können wir verhindern, dass weitere Millionen Menschen in extreme Armut rutschen und Hunger leiden müssen. 

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Staats- und Regierungschefs der Welt ihre Zusagen für die Erforschung einer widerstandsfähigen Landwirtschaft verdoppeln. Die globale Partnerschaft für internationale Agrarforschung (CGIAR) arbeitet bereits seit den 70er Jahren mit Hochdruck daran, neue Pflanzensorten zu entwickeln, die den neuen Temperaturen standhalten und so Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen. Derzeit denken Deutschland, Norwegen und die Weltbank darüber nach, ihre Investitionen für diese Forschung zu erhöhen, um 200 Millionen Kleinbäuerinnen und -bauern vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen. 

Am 23. September findet der Klimagipfel der Vereinten Nationen statt, der das Ziel verfolgt, die Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu beschleunigen. Die perfekte Gelegenheit, um jetzt aktiv zu werden. 

Bist du dabei? Perfekt! Dann schreibe jetzt eine E-Mail darüber, warum es deiner Meinung nach wichtig ist, dass Deutschland, Norwegen und die Weltbank sich dafür stark machen müssen, die Klimakrise zu stoppen und Kleinbäuerinnen und -bauern überall auf der Welt zu stärken. Wir leiten die besten Nachrichten vor dem Klimagipfel an die jeweiligen Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen weiter.

+++++++++

Brauchst du ein paar Anregungen für deine E-Mail? Kein Problem! Hier sind einige Punkte, die du in deiner Nachricht benutzen kannst. 

  • Die Klimakrise hat bereits heute extreme Auswirkungen auf Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in armen Ländern.  
  • Die globale Partnerschaft für innovative Agrarforschung (CGIAR) kann 200 Millionen Kleinbäuerinnen und -bauern dabei unterstützen, den Auswirkungen des Klimawandels standzuhalten.

  • Mit zusätzlichen Mitteln wird CGIAR Forschungen zu Pflanzen durchführen, die trotz des globalen Temperaturanstiegs und extremerer Wetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen noch wachsen können.

  • Wir fordern drei Geber auf, ihre Mittel für CGIAR zu verdoppeln:

    • Norwegen: zusätzliche 16,5 – 33 Mio. US-Dollar.
      Deutschland: weitere 30 – 60 Mio. US-Dollar.
      Weltbank: weitere 35 – 70 Mio. US-Dollar.