An Südafrika: Schwangere brauchen Unterstützung!

Fordere die Ministerin zum Handeln auf, damit alle Kinder gesund zur Welt kommen können.

Was man wissen sollte:

  • In Südafrika leiden viele Kinder unter fünf Jahren wegen Mangelernährung an Unter- und Fehlentwicklungen.
  • Durch finanzielle Unterstützung des Staates könnten gefährdete Schwangere unterstützt und dieses Problem gebannt werden.
  • Fordere die zuständige Ministerin mit deinem Tweet dazu auf, werdende Mütter zu unterstützen.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Bereits vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie hatten viele Südafrikaner*innen mit Unterernährung zu kämpfen. Diese Problematik wurde durch die Pandemie jedoch erheblich verschärft: Der Lockdown machte es vielen Menschen unmöglich, ihre Familien zu versorgen und ließ die Zahl derjenigen, die keinen sicheren Zugang zu ausreichend nahrhaften Lebensmitteln haben, stark ansteigen. 

Ein Viertel der südafrikanischen Kinder unter fünf Jahren leidet unter Entwicklungsstörungen, die auf eine anhaltende Unterernährung zurückzuführen sind. Grund hierfür ist meist Mangelernährung während der Schwangerschaft und den ersten zwei Lebensjahren. Die Folgen sind verheerend: Die körperliche und geistige Entwicklung dieser Kinder ist eingeschränkt, weshalb sie häufiger die Schule abbrechen, mit Arbeitslosigkeit kämpfen und der Armutsspirale häufig nicht entkommen können. 

Nationale Umfragen gehen davon aus, dass ein Viertel der schwangeren Frauen nicht genug zu essen hat. 25% der südafrikanischen Haushalte leben unterhalb der Armutsgrenze. Als ob das nicht genug wäre, leben schätzungsweise 2,5 Millionen Kleinkinder in Haushalten, die ihren Grundbedarf an Nahrungsmitteln nicht decken können.

Zwar gibt es auch in Südafrika Kindergeld, doch eine Familie hat erst nach der Geburt des Kindes Anspruch darauf – schwangere Frauen sind somit von der Leistung ausgeschlossen. Dabei findet die Entwicklung der Kinder bereits im Mutterleib statt. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung muss also schon hier sichergestellt werden. 

Über 30.000 Global Citizens haben eine Petition unterschrieben, in der sie die Regierung zum Handeln auffordern. Aber wir  müssen noch lauter werden: Wenn wir der Ministerin für soziale Entwicklung, Frau Lindiwe Zulu, zeigen können, dass viele von uns über dieses Problem besorgt sind, hat sie keine andere Wahl, als dies zu priorisieren. 

Fordere die Ministerin mit deinem Tweet auf, allen Kindern des Landes die Chance auf ein gesundes Leben zu ermöglichen.