232 Millionen Frauen weltweit haben keinen Zugang zu modernen Verhütungsmitteln. Aus diesem Grund haben sie keine Möglichkeit selbst zu entscheiden wann und ob sie eine Familie gründen wollen und bereit sind, Mutter zu sein. Diese Problematik hat zur Folge, dass mehr als 800 Frauen jeden Tag durch Komplikationen früher Schwangerschaften oder während lebensgefährlichen Geburten sterben.

Ohne sichere Verhütungsmittel und professionelle Gesundheitsaufklärung werden junge Frauen oft ungewollt schwanger. Die Folgen sind nicht selten lebensgefährlich: Teenagerinnen haben ein doppelt so großes Risiko während der Schwangerschaft oder bei der Geburt zu versterben. Eine frühe Schwangerschaft bedeutet für viele Mädchen außerdem, dass sie früh verheiratet werden, ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen und öfter Opfer sexueller oder häuslicher Gewalt werden.

Jede Frau sollte die Möglichkeit haben, ihre Familienplanung selbst in die Hand zu nehmen. In den letzten 50 Jahren hat der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) Frauen auf der ganzen Welt mit Informationen zu Familienplanung sowie lebenswichtigen Medikamenten und sicheren Verhütungsmitteln versorgt.

Derzeit benötigt UNFPA – die weltweit größte Organisation für Familienplanungsdienste – 350 Millionen US-Dollar für die Durchführung dieser lebenswichtigen Arbeit. Mit diesem Geld könnten mehr als 20 Millionen Frauen und Mädchen darin unterstützt werden, ihre Zukunft selbst zu planen.

Im November werden sich Staats- und Regierungschefs in Kenia zur Internationalen Weltbevölkerungskonferenz treffen. Eine wichtige Gelegenheit für alle Regierungen, konkret Stellung zu beziehen. Wir fordern die Staats- und Regierungschefs der Welt – darunter Deutschland, Kanada und Australien – dazu auf, neue Gelder für UNFPA bereitzustellen um das Leben von Frauen weltweit zu schützen. Unterschreibe jetzt unsere Petition!