An die Pharmakonzerne: Impfstoffproduktion in Afrika jetzt unterstützen!

An die Pharmakonzerne: Unterstützen Sie die Impfstoffproduktion in Afrika!

Was man wissen sollte:

  • Afrikanische Länder haben kaum Zugang zu COVID-19-Impfstoffen und die niedrigsten Impfraten weltweit.
  • Eine neue Initiative soll helfen, mRNA-Impfstoffe vor Ort zu produzieren, aber Pharmakonzerne blockieren.
  • Fordere die Unternehmen jetzt auf, die Initiative zu unterstützen und Menschenleben vor Profite zu stellen.

Mehr erfahren über diese Ursache:

In afrikanischen Ländern werden 99% aller Impfstoffe importiert und der Zugang der Bevölkerung zu COVID-19-Impfstoffen ist stark eingeschränkt. 

Weltweit sind die Impfstoffe, die von nur einer handvoll von Pharmakonzernen produziert werden, extrem ungleich verteilt. Das heißt auch: die Pandemie wird in naher Zukunft nicht beendet werden können. Erst vor Kurzem wurde daher eine neue Initiative gestartet, um die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen auch in afrikanischen Ländern zu ermöglichen. Aber große Pharmakonzerne weigern sich, die Initiative zu unterstützen und die notwendige Technologie zu teilen.

Mithilfe der Initiative, einem Technologie-Hub in Südafrika, könnten die Unternehmen ihr Wissen teilen und Produktionskapazitäten für mRNA-Impfstoffe von Anfang bis Ende mit aufbauen. Die Weltgesundheitsorganisation unterstützt die Initiative und auch der französische Präsident Macron hat sich dafür ausgesprochen.

Um so schnell wie möglich Impfstoffe produzieren zu können, ist jedoch die Unterstützung der mRNA-Produzenten Pfizer, BioNTtech und Moderna gefragt. Die Unternehmen aber streben nach Profiten und wollen ihr Wissen nicht teilen. Damit gefährden sie Millionen Menschenleben.

Sei jetzt dabei, und fordere die Chef*innen dieser Pharmakonzerne auf, Menschenleben vor Profite zu stellen und die Initiative zur Produktion von mRNA-Impfstoffen in Afrika zu unterstützen.