Derzeit leiden weltweit 820 Millionen Menschen an Hunger. Sie gehen jeden Abend hungrig zu Bett und wissen nicht, wann sie ihre nächste Mahlzeit bekommen. Die derzeitige Situation erschwert das Leben dieser Menschen zusätzlich, denn aufgrund von Mangel- und Unterernährung ist ihr Immunsystem zu schwach, um sich gegen Krankheiten wie das Coronavirus zu wehren. Außerdem tragen Ausgangssperren und geschlossene Geschäfte dazu bei, dass vor allem in armen Ländern viele Menschen, die sonst im wahrsten Sinne des Wortes “von der Hand in den Mund” leben, ums blanke Überleben kämpfen.

Die Hungerzahlen können in kurzer Zeit dramatisch steigen. Zu der bestehenden Gefahr durch die Auswirkungen des Klimawandels und kriegerische Konflikte, kommt mit dem Coronavirus ein zusätzlicher Faktor dazu, der Menschen weltweit in den Hunger treibt. Expert*innen sind sich sicher, dass die derzeitige Lage vielerorts die Entwicklungserfolge eines gesamten Jahrzehnts – wenn nicht noch mehr – zerstören kann. Dieses Szenario ist ein herber Rückschlag im Kampf gegen extreme Armut. 

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