Luxusflüge fair besteuern, Klima finanzieren
Deutschland kann Luxusflüge fair besteuern und Klimafinanzierung stärken – ohne Alltagsreisende zu belasten.
Was man wissen sollte:
- Ein kleiner Teil der Flugreisenden verursacht einen besonders hohen Anteil der Emissionen im Luftverkehr.
- Privatjets sowie Business- und First-Class-Tickets verursachen pro Person deutlich mehr CO₂ als Economy-Tickets.
- Fordere eine faire, gezielte Besteuerung von Luxusflügen – für Klima- und Entwicklungsfinanzierung.
Mehr erfahren über diese Ursache:
Die Emissionen des Luftverkehrs sind stark ungleich verteilt. Ein kleiner Kreis besonders häufiger und luxuriöser Flugreisen verursacht einen überproportional hohen Teil der Klimabelastung, während die Folgen weltweit von der Allgemeinheit getragen werden.
Privatjets sowie Business- und First-Class-Tickets sind pro Passagier mit einem deutlich höheren CO₂-Ausstoß verbunden als Economy-Tickets. Trotzdem werden diese Premiumreisen bislang nur unzureichend berücksichtigt, da bestehende Abgaben kaum nach Emissionsintensität unterscheiden.
Ein aktueller Bericht zeigt: Deutschland kann jetzt handeln.
- Eine Besteuerung von Kerosin für Privatjets sowie eine gestaffelte Abgabe auf Business- und First-Class-Tickets ist rechtlich zulässig und technisch einfach umsetzbar.
- Die Maßnahmen stärken das Verursacherprinzip, ohne Alltagsreisende zusätzlich zu belasten.
- Je nach Ausgestaltung könnten 220 Millionen bis 1,365 Milliarden Euro pro Jahr für Klima- und Entwicklungsfinanzierung mobilisiert werden.
- Internationale Erfahrungen zeigen keine relevanten Wettbewerbsnachteile oder spürbaren Nachfragerückgänge.
Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel braucht es zielgenaue und verantwortungsvolle Lösungen, die Klimaschutz mit fiskalischer Vernunft verbinden. Luxusflüge fair zu besteuern ist ein solcher Schritt.
Mit deiner Nachricht kannst du deutlich machen, dass viele Menschen eine gerechte Lastenverteilung und eine glaubwürdige Klimapolitik erwarten.