Die Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe müssen geahndet werden!

Fordere Staats- und Regierungschefs zum Handeln auf.

Was man wissen sollte:

  • Laut Berichten wurden in Simbabwe Aktivist*innen, Journalist*innen und Bürger*innen bei friedlichen Protesten verhaftet.
  • Die massiven Menschenrechtsverletzungen finden fast unbemerkt inmitten der weltweiten Gesundheitskrise statt.
  • Fordere Staats- und Regierungschefs weltweit dazu auf, den UN-Menschenrechtsrat zum Handeln zu bewegen.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Während die ganze Welt gegen eine Pandemie und ihre Auswirkungen ankämpft, stehen die Menschen in Simbabwe einem weiteren Problem gegenüber – und zwar massiven Menschenrechtsverletzungen.

Denn das Land im Süden des afrikanischen Kontinents verzeichnet einen stetigen wirtschaftlichen Verfall, der in Hyperinflation und politischer Instabilität gipfelt. Seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie hat sich die Regierung vor allem auf die Bekämpfung der Pandemie konzentriert – bei der bisher 81 Menschen ums Leben kamen – und andere Bereiche des Gesundheitswesens erheblich vernachlässigt.

Die steigenden Zahlen von Totgeburten sowie fehlende Medikamente und Blutkonserven für den alltäglichen Krankenhausbedarf und mangelhafte Schutzkleidung für medizinisches Personal führten zu landesweiten Protesten. Viele Menschen haben sich den Aktivist*innen und der Zivilgesellschaft auch angeschlossen, um gegen die drohenden Preiserhöhungen für Grundnahrungsmittel und Benzin zu protestieren.

Die Regierung antwortete mit drastischen Mitteln: Unabhängige Untersuchungsberichte enthüllen grobe Menschenrechtsverletzungen wie Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit durch Gewaltandrohung, Entführung und Folter von Journalist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen.

Die Behörden setzen derzeit exzessive Gewalt ein, um die friedlichen Proteste und Versammlungen zu zerschlagen, Aktivist*innen zu unterdrücken und Medienberichte zu beeinflussen, obwohl die verfassungsrechtlichen Bestimmungen dies verbieten.

Der UN-Menschenrechtsrat, die zuständige internationale Institution zur Förderung und Einhaltung der Menschenrechte, muss jetzt handeln und diese grausamen Handlungen untersuchen und die Regierung zur Rechenschaft ziehen. Dafür müssen wir jetzt auf diese Problematik aufmerksam machen und solidarisch mit den Menschen in Simbabwe zusammenstehen. Sende jetzt deinen Tweet an die Staats- und Regierungschefs der Welt, die Mitglieder des Rats sind und bitte sie darum, sich gegen diese Menschenrechtsverletzungen stark zu machen!