Kinder in Krisen haben ein Recht auf Bildung

Erinnere die Weltgemeinschaft daran, wie wichtig ein starker Einsatz für Bildung weltweit ist.

Was man wissen sollte:

  • Weltweit verpassen Kinder aufgrund von COVID-19 die Schule – nicht alle von ihnen werden jemals zurückkehren.
  • Gleichzeitig kürzen viele Länder die Mittel für den Bildungssektor und riskieren die Zukunft von Millionen Kindern.
  • Erinnere die Staats- und Regierungschefs daran, die Unterstützung für Education Cannot Wait jetzt weiter zu erhöhen!

Mehr erfahren über diese Ursache:

Die Welt steht derzeit vor einer wachsenden Bildungskatastrophe. Denn die COVID-19-Pandemie hat enorme Budgetkürzungen für den Bildungssektor verursacht. Die resultierenden Schulschließungen haben insbesondere für Kinder aus benachteiligten Gruppen wie Vertriebene, Geflüchtete, Mädchen und Kinder mit Behinderungen schlimme Folgen. Insgesamt rechnen Expert*innen damit, dass 9,7 Millionen Kinder auch nach der Pandemie nicht in die Schulen zurückkehren werden.

Keine Rückkehr in die Schule. Kinder wie Dave *, der 15-Jährige ist aus dem Südsudan geflüchtet und sagt, er vermisse den Schulbesuch und mache sich Sorgen um seine Freund*innen: „Einige unserer Freundinnen werden jetzt wegen der Schulschließungen schwanger. Andere brechen die Schule ab, weil sie jetzt geheiratet haben. Und ein paar der Jungen werden für andere Menschen arbeiten, auf ihren Farmen oder auf dem Markt.

Dass Kinder wie Dave* und seine Freund*innen in die Schule zurückkehren, ist eher unwahrscheinlich. Das ist sehr entmutigend, denn es ist bewiesen, dass wenn alle Mädchen und Jungen die Sekundarstufe II abschließen würden, sich 420 Millionen Menschen aus der Armut befreien könnten. Deshalb steht fest: Wir dürfen diese Kinder nicht sich selbst überlassen!  

Daran arbeitet Education Cannot Wait (ECW), der erste und einzige globale Fonds für die Bereitstellung von Bildung in Krisen und Konflikten. Der Fond reagiert weltweit auf Krisen wie COVID-19 und hilft den betroffenen Ländern dabei, sich von den Nachwirkungen zu erholen.

Damit ECW diese zukunftsweisende Arbeit weiter ausbauen kann, um den am stärksten gefährdeten Kindern zu helfen, benötigt der Fonds die Unterstützung der Weltgemeinschaft: Das bedeutet, dass Staats- und Regierungschefs den Bildungszugang für Kinder in Krisen und Konflikten priorisieren müssen! Ansonsten riskieren sie, dass ganze Generationen auf der Strecke bleiben und nie die Möglichkeit auf eine gerechte Zukunft bekommen.

Dein Tweet zählt! Aus diesem Grund fordern wir die politischen Entscheidungsträger*innen aus der EU, Frankreich, Deutschland, Schweden, Kanada und den G20 auf, ihre Unterstützung für ECW weiterzuführen und auszuweiten, um sicherzustellen, dass kein Kind zurückgelassen wird. Tweete jetzt!