Wir brauchen faire Beiträge im Kampf gegen Armut.

Fordere reiche Länder auf, das 0,7%-Versprechen endlich einzulösen!

Was man wissen sollte:

  • 736 Mio. Menschen leben weltweit in extremer Armut – sie müssen mit weniger als 1,70€ am Tag überleben.
  • 1972 haben die reichsten Länder versprochen, 0,7% ihres BNEs für Entwicklungszusammenarbeit bereitzustellen.
  • Unterzeichne jetzt und fordere Staats- und Regierungschefs auf, ihren fairen Beitrag zu leisten.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Derzeit leben 736 Millionen Menschen in extremer Armut und kämpfen mit weniger als 1,70€ pro Tag ums blanke Überleben. Zeitgleich beliefen sich das Bruttonationaleinkommen der fünf reichsten Nationen im Jahr 2018 auf insgesamt 46 Billionen US-Dollar, wovon die USA allein 20 Billionen US-Dollar besitzen. Diese Ungleichung können wir nicht einfach hinnehmen! 

Fortschritt ist möglich. Seit 1990 hat sich die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, auch aufgrund der stetig wachsenden und nachhaltigen Entwicklungsprogramme halbiert. Jetzt haben wir es in der Hand extreme Armut bis 2030 komplett zu besiegen – doch dafür muss die Weltgemeinschaft an einem Strang ziehen! 

Die reichsten Länder der Welt spielen hierbei eine entscheidende Rolle: Sie müssen ihrer Verantwortung nachkommen und einen starken Etat für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe bereitstellen. Denn internationale Entwicklungshilfe-Budgets spielen sowohl beim Schutz vor vermeidbaren Krankheiten bis hin zur Sicherstellung des Zugangs zu Bildung, eine lebensrettende Rolle und tragen gleichzeitig zum Abbau globaler Ungleichheiten bei.Das haben diese Länder bereits 1970 erkannt und sich darauf geeinigt, 0,7% ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) in den Kampf gegen Armut zu investieren. Doch seitdem haben gerade einmal neun Länder dieses Versprechen eingelöst – Deutschland ist bisher nicht dabei. 

Neue Zahlen belegen, dass jedes Jahr zusätzliche 350 Mrd. US-Dollar benötigt werden, um extreme Armut in den 59 ärmsten Ländern bis 2030 zu besiegen. Diese Summe scheint auf den ersten Blick zwar sehr hoch zu sein, entspricht jedoch gerade einmal einem Fünftel der jährlichen Militärausgaben. Fest steht, dass wenn reiche Länder 0,7% ihres BNE einbringen würden, wären wir fast am Ziel – denn allein dieses Abkommen würde jährlich zusätzliche 330 Mrd. US-Dollar einbringen.

Eine Welt ohne extreme Armut ist möglich – aber nur wenn alle mit anpacken. Unterzeichne jetzt unseren Brief und fordere Staats- und Regierungschefs weltweit dazu auf,  ihren Etat für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe jetzt zu erhöhen!