Pídele a los países más ricos del mundo: por favor, sean justos, y ayuden a los más pobres

Si todos los países ricos cumplieran este objetivo, podríamos estar cerca de terminar con la pobreza extrema para 2030.

Was man wissen sollte:

  • 736 millones de personas viven en la pobreza extrema, luchando por sobrevivir con menos de USD $1.90 por día.
  • Lo lograríamos, si los países ricos establecieran un plan para alcanzar el 0,7% de la RNB en ayuda para 2030.
  • Firma esta carta para decirle a los países que aún no han esbozado un plan y que más que nunca necesitamos su liderazgo.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Derzeit leben 736 Millionen Menschen in extremer Armut und kämpfen mit weniger als 1,70€ pro Tag ums blanke Überleben. Zeitgleich beliefen sich das Bruttonationaleinkommen der fünf reichsten Nationen im Jahr 2018 auf insgesamt 46 Billionen US-Dollar, wovon die USA allein 20 Billionen US-Dollar besitzen. Diese Ungleichung können wir nicht einfach hinnehmen! 

Fortschritt ist möglich. Seit 1990 hat sich die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, auch aufgrund der stetig wachsenden und nachhaltigen Entwicklungsprogramme halbiert. Jetzt haben wir es in der Hand extreme Armut bis 2030 komplett zu besiegen – doch dafür muss die Weltgemeinschaft an einem Strang ziehen! 

Die reichsten Länder der Welt spielen hierbei eine entscheidende Rolle: Sie müssen ihrer Verantwortung nachkommen und einen starken Etat für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe bereitstellen. Denn internationale Entwicklungshilfe-Budgets spielen sowohl beim Schutz vor vermeidbaren Krankheiten bis hin zur Sicherstellung des Zugangs zu Bildung, eine lebensrettende Rolle und tragen gleichzeitig zum Abbau globaler Ungleichheiten bei.Das haben diese Länder bereits 1970 erkannt und sich darauf geeinigt, 0,7% ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) in den Kampf gegen Armut zu investieren. Doch seitdem haben gerade einmal neun Länder dieses Versprechen eingelöst – Deutschland ist bisher nicht dabei. 

Neue Zahlen belegen, dass jedes Jahr zusätzliche 350 Mrd. US-Dollar benötigt werden, um extreme Armut in den 59 ärmsten Ländern bis 2030 zu besiegen. Diese Summe scheint auf den ersten Blick zwar sehr hoch zu sein, entspricht jedoch gerade einmal einem Fünftel der jährlichen Militärausgaben. Fest steht, dass wenn reiche Länder 0,7% ihres BNE einbringen würden, wären wir fast am Ziel – denn allein dieses Abkommen würde jährlich zusätzliche 330 Mrd. US-Dollar einbringen.

Eine Welt ohne extreme Armut ist möglich – aber nur wenn alle mit anpacken. Unterzeichne jetzt unseren Brief und fordere Staats- und Regierungschefs weltweit dazu auf,  ihren Etat für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe jetzt zu erhöhen!