Noch immer leben über 700 Millionen Menschen weltweit in extremer Armut. Sie haben nicht genug zu essen, können sich keine medizinische Versorgung leisten und leiden Hunger. Entwicklungszusammenarbeit kann diese Menschen dabei unterstützen, sich eigenständig aus der Armut zu befreien.

Die derzeitige Finanzplanung der Bundesregierung sieht erhebliche Kürzungen für den Etat des Entwicklungsministeriums vor – ein herber Rückschlag im Kampf gegen Armut. Entwicklungsminister Müller sieht die Erfolge jahrelanger Entwicklungszusammenarbeit hierdurch in großer Gefahr, denn nur wenn Deutschland auch in Zukunft ein starker und verlässlicher Partner bleibt, können wir Armut ein für alle Mal besiegen.

Mit einer Kürzung der Mittel bricht Deutschland außerdem nicht nur zum wiederholten Male das fast 50 Jahre alte 0,7%-Versprechen der Vereinten Nationen, sondern verstößt auch gegen den Koalitionsvertrag. Dieser besagt, dass die sogenannte ODA-Quote in den kommenden Jahren nicht weiter sinken darf.

Hier müssen wir dringend aktiv werden! Fordere die Vorsitzenden der Koalitionsparteien jetzt dazu auf, ihr Wort zu halten und dafür zu sorgen, dass die ODA-Quote nicht weiter absinkt.