Derzeit leiden weltweit 820 Millionen Menschen an Hunger. Sie gehen jeden Abend hungrig zu Bett und wissen nicht, wann sie ihre nächste Mahlzeit bekommen. Die derzeitige Situation erschwert das Leben dieser Menschen zusätzlich, denn aufgrund von Mangel- und Unterernährung ist ihr Immunsystem zu schwach, um sich gegen Krankheiten wie das Coronavirus zu wehren. Außerdem tragen Ausgangssperren und geschlossene Geschäfte dazu bei, dass vor allem in armen Ländern viele Menschen, die sonst im wahrsten Sinne des Wortes “von der Hand in den Mund” leben, ums blanke Überleben kämpfen.

Die Hungerzahlen können in kurzer Zeit dramatisch steigen. Zu der bestehenden Gefahr durch die Auswirkungen des Klimawandels und kriegerische Konflikte, kommt mit dem Coronavirus ein zusätzlicher Faktor dazu, der Menschen weltweit in den Hunger treibt. Expert*innen sind sich sicher, dass die derzeitige Lage vielerorts die Entwicklungserfolge eines gesamten Jahrzehnts – wenn nicht noch mehr – zerstören kann. Dieses Szenario ist ein herber Rückschlag im Kampf gegen extreme Armut. 

Während reiche Länder milliardenschwere Rettungsschirme aufspannen, sind die Folgen der Pandemie für arme Länder bisher gar nicht greifbar. Aus diesem Grund sind wir umso dankbarer dafür, dass die Bundesregierung sich auch in dieser schwierigen Zeit weiterhin für den Kampf gegen den Hunger einsetzt. Durch die fortlaufende Unterstützung von Programmen wie GAFSP, die Kleinbäuer*innen weltweit gegen die Auswirkungen des Klimawandels stark machen und somit für Ernährungssicherung in den ärmsten Ländern der Welt sorgen, setzt die Bundesregierung ein starkes Zeichen im Kampf gegen den weltweiten Hunger. 

Deutschland als Gastgeberland einer digitalen Wiederauffüllungskonferenz. Eine digitale Austragung der Wiederauffüllungskonferenz dieser globalen Initiative mit Deutschland als Gastgeberland wird sicherlich auch andere Geberländer dazu ermutigen, mehr Mittel für die Bekämpfung von Hunger, Unterernährung und Armut bereitzustellen. Denn nur mit internationaler Unterstützung kann dafür gesorgt werden, dass auch arme Länder durch eine nachhaltige und widerstandsfähige Landwirtschaft in der Lage sind, gefährdete Kleinbäuer*innen zu unterstützen, um ihre Gemeinden mit ausreichend Nahrungsmittel versorgen zu können. 

Sende jetzt deinen Tweet an das Entwicklungsministerium! Denn: Ein starkes Zeichen im Kampf gegen den Hunger ist genau das, was wir gerade brauchen! Vielen Dank!