An die CDU/CSU: Die Global Goals sind in Gefahr

Erinnere den Kanzlerkandidaten der CDU/CSU daran, wie wichtig seine Unterstützung für die Ärmsten der Welt ist.

Was man wissen sollte:

  • Die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, steigt erstmals seit 30 Jahren wieder an.
  • Die Klimakrise und die COVID-19 Pandemie haben besonders schlimme Auswirkungen auf die Ärmsten der Welt.
  • Erinnere den CDU/CSU-Kanzlerkandidaten deshalb daran, wie wichtig Deutschlands Unterstützung ist.

Mehr erfahren über diese Ursache:

2021 ist ein wichtiges Jahr – für Deutschland und für die ganze Welt. Dieses Jahr wählen wir eine neue Bundesregierung und diese muss maßgeblich dazu beitragen, den Kampf gegen extreme Armut und Ungerechtigkeit in der Welt voranzubringen. Die COVID-19 Pandemie ist dafür verantwortlich, dass die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben und mit weniger als 1,70€ am Tag ums Überleben kämpfen, erstmals seit 30 Jahren wieder ansteigt. Die Auswirkungen der Pandemie sind weltweit spürbar – doch sind es die Ärmsten der Welt, die auf der Strecke zu bleiben drohen, wenn wir jetzt nicht handeln.

Mehr Einsatz im Kampf gegen Armut. Dafür ist es wichtig, dass wir weiter am Ball bleiben und die Global Goals der Vereinten Nationen erreichen. Nur wenn wir jetzt alles daran setzen, die Welt nach der COVID-19 Pandemie für alle gerecht zu gestalten, haben wir überhaupt noch eine Chance, die Global Goals umzusetzen. Und damit extreme Armut bis 2030 zu besiegen. Denn die Pandemie hat die Fortschritte ausradiert und die Armutsbekämpfung um mindestens fünf Jahre zurückgeworfen.

Mehr hilft mehr. Deutschlands Beitrag für eine gerechte Welt für alle spiegelt sich vor allem im Etat für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe wider. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Deutschland Wort hält und zukünftig einen starken Beitrag bereitstellt, damit alle Kinder zur Schule gehen können, niemand mehr Hunger leiden muss und medizinische Versorgung kein Privileg der Reichen ist.

Deshalb ist es unter Berücksichtigung der derzeitigen Situation unausweichlich, die Mittel zur Erreichung der Global Goals zu erhöhen und weiterhin an die Bedarfe der Weltgemeinschaft anzupassen. Der Kanzlerkandidat der CDU/CSU sollte dieses Ziel also nicht aus den Augen verlieren und sich dringend dafür einsetzen, dass die Ärmsten der Welt auch in Zukunft auf Deutschlands Unterstützung zählen können. 

Als Global Citizens fordern wir deshalb, dass ein starker Etat von mindestens 0,7% des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit auch von der CDU/CSU im Wahljahr 2021 priorisiert wird. Tweete auch du, denn 2021 brauchen wir mehr denn je einen starken Beitrag, der #ZukunftSchaffen kann.