Dürren, Stürme und Fluten – die Auswirkungen des Klimawandels sind weltweit spürbar – auch hier in Deutschland. Für die Ärmsten der Armen werden diese jedoch bereits jetzt zur großen Gefahr für Leib und Leben. Und es kommt noch schlimmer: Bis 2030 könnten weitere 100 Millionen Menschen in die extreme Armut getrieben werden – die meisten von ihnen werden voraussichtlich in Subsahara Afrika leben, wo schon heute ein Viertel aller unterernährten Menschen lebt. Ein herber Rückschlag für die enormen Fortschritte im Kampf für eine gerechte Welt.

Extreme und unberechenbare Wetterbedingungen führen zu Naturkatastrophen, die Menschen ihre Existenz nehmen und Epidemien wie Malaria verstärken. Dazu kommen großflächige Ernteverluste, die zu riesigen Hungersnöten führen und Menschen dazu zwingen ihre Heimat zu verlassen. Vor allem Kleinbauern und -bäuerinnen, die ihre Erträge aus dem Trockenfeldbau erwirtschaften, haben mit existenzbedrohenden Einbußen zu rechnen.

Für Länder südlich der Sahara werden mittlerweile Ernteverluste von mehr als 20% in den kommenden Jahrzehnten vorausgesagt, obwohl wir perspektivisch eigentlich mehr Nahrung brauchen, um alle Menschen satt zu bekommen. In einigen Gebieten könnte sogar die Hälfte der Ernte der Trockenheit zum Opfer fallen – eine furchtbare Vorstellung!

Die Zeit rennt – Wir müssen jetzt aktiv werden und Politiker*innen weltweit dazu auffordern, Kleinbäuerinnen und -bauern im globalen Süden gegen die Folgen des Klimawandels zu stärken und zu schützen.

Unterschreibe jetzt unsere Petition!