Versprochen ist versprochen – Kenias Bildungsetat muss dringend angehoben werden.

Rufe Kenia dazu auf, das Versprechen, 30% des Staatshaushalts für Bildung auszugeben, umzusetzen.

Was man wissen sollte:

  • Die kenianische Regierung hat im vergangenen Jahr zugesagt, die Mittel aufzustocken und 30% ihres Staatshaushalts für Bildung
  • In Kenia wurden im Laufe der Jahre enorme Verbesserungen im Bildungsbereich erzielt. Es sind jedoch mehr Mittel erforderlich,
  • Für den Budgetbeschluss im Juni muss die versprochene Mittelerhöhung unbedingt berücksichtigt werden.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung – doch vielen Millionen Kindern weltweit wird der Schulbesuch verwehrt. In vielen Ländern hindern Schulgebühren viele Eltern daran, ihren Kindern einen Schulbesuch zu ermöglichen. In Kenia will man diesem Problem mit kostenfreier Grundschulbildung entgegenwirken und sieht bereits unglaubliche Fortschritte. Mittlerweile beendet fast jedes Kind die Grundschule. Doch noch immer gibt es großen Handlungsbedarf: Denn die Zahl der Schüler*innen, die die Sekundarstufe absolvieren ist verschwindend gering – nur rund 41 Prozent der Mädchen gehen zum Unterricht.

Im vergangenen Dezember verkündete der kenianische Präsident im Rahmen unseres Global Citizen Festival: Mandela 100 in Südafrika, den Bildungsetat Kenias von 17% auf 30% zu erhöhen. Doch seitdem ist nichts weiter passiert.

Deshalb müssen wir jetzt aktiv werden: Denn das im Juni veröffentlichte Budget sieht gerade einmal 17% des Jahresbudgets für Bildung vor und verfehlt das Versprechen somit erneut. Im September geht es auch in Kenia wieder an die Jahresbudgetplanung für 2020. Aus diesem Grund müssen wir jetzt sicherstellen, dass das von Präsident Kenyatta eingegangene Versprechen von 30% berücksichtigt wird.

Fordere den kenianischen Finanzminister und den neuen Bildungsminister dazu auf, das Versprechen ihres Präsidenten zu halten und allen Kindern Zugang zu hochwertiger Bildung zu ermöglichen.