Bündelt eure Kräfte im Kampf gegen Armut und Ungleichheit

Fordere die Staats- und Regierungschefs der EU zum Handeln auf!

Was man wissen sollte:

  • Die Auswirkungen von COVID-19 treffen Menschen in extremer Armut besonders hart.
  • Europas Staats- und Regierungschefs entscheiden derzeit über ihre Entwicklungsetats bis 2027.
  • Fordere die EU-Regierungschefs jetzt dazu auf, den Kampf gegen Armut zu priorisieren.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Weltweit leben 736 Millionen Menschen in extremer Armut und kämpfen mit weniger als 1,70 Euro pro Tag ums blanke Überleben. Infolge der Coronavirus-Pandemie könnten jetzt weitere 50 Millionen Menschen in extreme Armut gedrängt werden. Zudem warnen die Vereinten Nationen (UN) vor der schlimmsten Nahrungsmittelkrise seit 50 Jahren.

Aus diesem Grund ist internationale Entwicklungszusammenarbeit wichtiger denn je. Derzeit sind die Hilfsbudgets der EU-Länder von entscheidender Bedeutung: Sie können dazu beitragen, einen Großteil der Weltbevölkerung vor COVID-19 zu schützen und den Gesundheits-, Bildungs- und Landwirtschaftssektor stärken, um Menschenleben vor den Auswirkungen der Pandemie zu bewahren. 

Wenn jedes reiche Land sein Hilfsbudget auf gerade einmal 0,7% des Bruttonationaleinkommens erhöhen würde, würde dies einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, extreme Armut zu beenden. Es würde auch unmittelbar dazu beitragen, die durch die COVID-19-Pandemie verursachte Krise abzuwenden. Aber im Moment stellen viele Länder nicht einmal diesen bescheidenen Betrag bereit. Derzeit geben die EU-Länder durchschnittlich 0,47% des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit aus. 

Wir haben jetzt die Gelegenheit, dies zu ändern. Nach der ersten Verhandlungsrunde Mitte Juni haben die Staats- und Regierungschefs ab sofort bis zum 18. Juli Zeit, um über den EU-Haushalt für 2021-2027 zu entscheiden – einschließlich der Höhe ihrer gemeinsamen Investitionen in Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe in den nächsten sieben Jahren. Doch nur, wenn sie sich jetzt dazu verpflichten, ihre Beiträge zu erhöhen, könnte die EU das erforderliche 0,7%-Ziel zur Beseitigung extremer Armut erreichen. Die große Hürde: Die Verhandlungen finden hinter geschlossenen Türen statt., Deswegen müssen wir andere Wege finden, damit die Mächtigen der Welt unseren Appell hören! 

Schließe dich uns an und erinnere die Staats- und Regierungschefs mit deinem Tweet an ihre Verantwortung gegenüber den ärmsten Ländern der Welt. Dafür müssen sie den Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Erhöhung der Mittel unbedingt unterstützen. Tweete jetzt, damit vor allem die sparsamsten EU-Staats- und Regierungschefs aus Schweden, Österreich, Dänemark und den Niederlanden, die Ärmsten der Welt während der kommenden Verhandlungen nicht aus den Augen verlieren und mehr Mittel bereitstellen!