Afghanistan: Unterstützung für die Zivilgesellschaft stärken statt stoppen!

Die Unterstützung der Menschen in Afghanistan ist wichtiger denn je!

Was man wissen sollte:

  • Nach der Machtübernahme der Taliban hat die Bundesregierung die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit eingefroren.
  • Mehr als die Hälfte der afghanischen Bevölkerung ist von Hunger bedroht. NGOs müssen vor Ort weiterarbeiten können.
  • Unterschreibe diese Petition, um Druck auf die Bundesregierung auszuüben.

Mehr erfahren über diese Ursache:

Nach dem Abzug der internationalen Truppen haben die Taliban in Afghanistan die Macht übernommen. Die Nachrichten und Bilder sind beschämend. Das Schicksal von Millionen von Menschen im Land hat sich durch die Machtübernahme dramatisch gewendet. Erfolge der letzten Jahre, darunter besserer Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung, sind akut bedroht. 

Die Bundesregierung hat die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit im Land aktuell eingestellt. Zivilgesellschaftliche Organisationen, die vor Ort aktiv sind, sehen diesen Schritt mit Schrecken: Durch die Machtergreifung sind Mädchen- und Frauenrechte akut gefährdet. Hunderttausende Afghan*innen sind allein in den letzten Monaten zu Binnenvertriebenen geworden. Das Erliegen der Wirtschaft, die anhaltende Dürre und die COVID-Pandemie haben zu einer katastrophalen Versorgungslage geführt – jede dritte Person im Land ist bereist auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das Welternährungsprogramm warnt davor, dass die Nahrungsmittel für die Bevölkerung in den kommenden Wintermonaten zur Neige gehen. 22,8 Millionen Afghan*innen sind von Hunger bedroht. Das ist mehr als die Hälfte der afghanischen Bevölkerung! 

Deshalb wollen Nichtregierungsorganisationen, die vor Ort aktiv sind, dringend ihre Arbeit fortsetzen! Doch dafür benötigen sie weiterhin Unterstützung von der Bundesregierung. 

Hilfen für geflüchtete Menschen in den Nachbarländern sowie finanzielle Unterstützung von UN-Organisationen in Afghanistan hat die Bundesregierung zugesagt. Doch Nichtregierungsorganisationen, die im Land ihre Arbeit fortsetzen möchten, sind derzeit auf sich allein gestellt.  

Durch den übereilten Truppenabzug und eine komplette Fehleinschätzung der Gefahrenlage vor Ort hat die Bundesregierung zu dieser Krisensituation beigetragen. Es ist daher jetzt an der Bundesregierung, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und mitzuhelfen, die humanitäre Katastrophe zu stoppen. 

Das siehst du auch so? Dann unterschreibe jetzt unsere Petition und fordere die Entscheidungsträger*innen auf, sich für die Zivilgesellschaft vor Ort einzusetzen! Wir werden sie an die Bundesregierung übergeben und weiter Druck ausüben, damit die deutsche Politik endlich die Nichtregierungsorganisationen vor Ort unterstützt.